Nonverbale Anzeichen für Lügen

1. Juni 2010 – 08:13

  • Das Herumspielen an Haaren, Körperteilen, Kleidung oder Gegenständen signalisiert Nervosität und einen Fluchtimpuls. Wer außerdem die Füße Richtung Tür ausrichtet, würde am liebsten gehen.
  • Versteinerte Haltung: Untermalende Gesten nehmen ab, je stärker sich der Sprecher auf das Spinnen einer Geschichte konzentrieren muss. Stattdessen werden die Hände oft unter dem Tisch versteckt.
  • Um „das Böse nicht sehen zu müssen“, reiben sich Männer oft die Augen, Frauen fassen sich unter die Augen.
  • Blinzelfrequenz: Lügner schlagen ihre Augen öfter auf und zu. Stellen Sie zuerst unverfängliche Fragen, um den Unterschied auszumachen.
  • Natürliche Gesten äußern sich zeitgleich auf beiden Gesichts- oder Körperhälften. Unecht ist die Asymmetrie von Gestik oder Mimik, also ein schiefes Lächeln, ein finsterer Blick mit nur einem Auge oder ein einseitiges Schulterzucken.
  • Aufrichtige Emotionsausdrücke finden meist gleichzeitig statt, gespielte nacheinander. Wer vorgibt zu schmollen, würde z.B. zuerst die Arme verkreuzen und dann einen Schmollmund ziehen. Wer wirklich beleidigt ist, tut dies zeitgleich. Achten Sie also auf falsches Timing!
  • Falsches Lächeln: Nur jeder zehnte Mensch kann die um die Augen gelegenen Muskeln bewusst steuern, so dass der Gesamteindruck eines echten Lächelns entsteht.

Prüfen Sie das Gesicht des Gegenübers auf Mikroexpressionen, denn diese flüchtigen Gefühlsregungen können kaum unterdrückt werden und offenbaren, was eine Person wirklich empfindet, z.B Wut oder Überraschung.

Siehe auch
Siehe auch Verbale Anzeichen für Lügen



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