Kurioses zum Thema Schlaf

Überblick Hypertext "Der Schlaf"

 

 

Wenn der Fuß oder der Arm eingeschlafen sind

Wenn man z.B.im Schneidersitz sitzt, wird der Nerv abgeklemmt, der dem Gehirn mitteilt, dass man einen Fuß besitzt. Diese Information kommt dabei für eine bestimmte Zeit nicht an, und dein Gehirn speichert nur die Mitteilung: "Es gibt keinen Fuß", was natürlich eine Fehlermeldung ist. Dann fängt es an zu Kribbeln, was ein Zeichen für den gestörten nervösen Informationsaustausch zwischen Fuß und Gehirn darstellt. Liegt man im Schlaf auf seinem Arm, stellt sich manchmal eine ähnliche Wirkung ein, denn dann wird die Blutzufuhr in den Adern des Arms abgeklemmt. Verändert man dann seine Lage, kann das Blut wieder zirkulieren.

Wie man schläft so liebt man …

In einer Tageszeitag fanden sich unter dem Titel "Zeig mir, wie du schläfst, und ich weiß, wie du liebst" einige Erkenntnisse, was die Schlafposition von Menschen über ihre Charaktere aussagen:

Quelle: OÖnachrichten vom 31.07.2008


Ein kurioser Mix aus teilweise unverstandenen Forschungsergebnissen aus dem Bereich Schlaf und Traum wurde mir von einer Userin zugeschickt - sie hatte diese Werbemail aus einer hier ungenannt bleibenden Quelle erhalten:

Hallo XY,

vermutlich kennen auch Sie den Spruch „Träume sind Schäume“ recht gut? Meist soll dadurch suggeriert werden, Träume seien letztlich zwar ggf. schöne, aber letztlich wertvolle „Abfallprodukte“ des Gehirns, denen man keine größere Bedeutung beimessen sollte.

Dass dem aber mitnichten so ist zeigen viele Untersuchungen, die nicht zuletzt aufgrund bildgebender Verfahren zu teils völlig neuen Erkenntnissen geführt haben. Menschen, die beispielsweise ernsthaft von sich behaupten nicht zu träumen, verkennen völlig die Situation. Träumen gehört elementar zum Schlafen dazu, und ermöglicht vor allem äußerst wichtige und hilfreiche Lernprozesse, die in unterschiedlichen Schlafphasen stattfinden. Menschen, die ernsthaft behaupten, nicht zu träumen, haben oftmals nur nicht gelernt sich an ihre Träume zu erinnern.

Dieser Artikel hier wird Ihnen zeigen, dass Träume nicht nur sehr wohl eine „Realität“ darstellen, sondern dass Sie sie effektiv für sich und Ihre Lernziele einspannen könnten. Des nachts, wenn Sie schlafen, arbeitet Ihr Gedächtnis teils auf Hochtouren. Wichtige und zum Teil sehr umfangreiche Umstrukturierungsprozesse in Ihrem gigantischen, neurologischen Netzwerk (Gehirn) sorgen dafür, dass z. B. vielfältige Sinneseindrücke eines Tages neu verknüpft werden, und sich nahtlos in das jeweils bestehende Wissensnetz einfügen. Insbesondere während der REM-Phasen (REM: Rapid-Eye-Movement – Phasen schneller Augenbewegungen) finden umfangreiche Um- und Neustrukturierungsprozesse in Ihrem Gehirn statt.

Träume erfüllen viele Funktionen, von denen einige nachfolgend kurz genannt werden sollen:

• Träume als Spielfeld für unbewusste Wünsche
• Träume als Mentaltrainer für Ihre Gedanken
• Träume als Reorganisatoren Ihres Gehirns
• Träume als Konfliktberater und Konfliktlöser
• Träume als elementare Voraussetzung dafür Neues lernen zu können

In Ihren Träumen werden u. a. Ihre unbewussten Wünsche und Sehnsüchte verarbeitet, die Ihnen im Wachleben entweder gar nicht oder nur sehr bruchstückhaft bewusst sind. Träume, in die Sie als „versierte(r) TräumerIn sogar während der Traumphasen aktiv gestaltend eingreifen können, erzeugen mitunter neue Gedanken, die Ihnen im Wachleben so nicht in Ihr Bewusstsein kämen. Träume tragen aktiv dazu bei Hirnstrukturen neu zu organisieren, indem sie z. B. viele Sinneseindrücke eines Tages in das jeweils bereits bestehende Netzwerk integrieren. Insbesondere geübte TräumerInnen können ihre Träume auch als Konfliktberater oder Konfliktlöser nutzen, die ihnen während der Traumphase plötzlich neue Lösungswege aufzeigen, an die Sie im Wachleben so nicht denken. Nicht zuletzt im Rahmen komplexer Lernprozesse erfüllen Träume eine ebenso notwendige wie wichtige Funktion. Kurz: Lernen können ohne Träume zu haben, ist nicht möglich.


William C. Dement, einer der ersten Schlafforscher, definiert den Schlaf eher phänomenologisch durch zwei Wesensmerkmale: "Das erste und bei weitem wichtigere ist die Wahrnehmungsmauer, die der Schlaf zwischen Bewusstsein und Außenwelt errichtet. Das Schließen der Augenlider erleichtert das Schlafen, aber wir würden genauso ohne Augenlider schlafen. (…) Das zweite Merkmal des normalen Schlafes ist seine unmittelbare Reversibilität. Selbst wenn jemand tief schläft, kann er durch eine intensive und hartnäckige Stimulation immer geweckt werden. Wenn nicht, ist die Person bewusstlos oder tot."

Was dieser Hund wohl geträumt hat?


[Quelle: http://www.youtube.com/watch?v=z2BgjH_CtIA&feature=player_embedded]

 

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