Schreibtechniken

Link zu Praesentation

Stil ist richtiges Weglassen des Unwesentlichen.
Anselm Paul Johann Ritter von Feuerbach

In der ersten Phase bei der Erstellung eines Referats kommt es darauf an, sein Thema zu finden, d.h., die Kenntnisse zum Thema zu erforschen, die man schon hat, die Interessen zu erkunden, die einen mit einem Thema verbinden, die Umrisse zu erfahren, die das Thema für einen annehmen kann. Dabei gibt es eine Fülle von Einstiegstechniken zur Visualisierung von Gedanken:

Free-Writing, Mind Writing

Free-Writing ist der leichteste Weg, um Worte auf das Papier zu bringen. Es geht darum, eine bestimmte Zeit, ohne Halt einfach zu schreiben. Die einzige Bedingung ist, im Schreibprozess zu bleiben. Das Ziel des "Free-Writing" ist der Prozess, nicht das Produkt. Die Aufgaben des "Free-Writing" sind:

  • Gedanken ordnen,
  • Herstellung des Kontaktes mit einem Thema, über das man schreiben möchte, das einem aber nicht recht geheuer ist,
  • Stärkung der Schreibkraft.

Kleine Texteinheiten rasch schreiben, wobei denjenigen, denen Schreiben am meisten Probleme bereitet, mit kurzen Einheiten beginnen sollten. Vor allem beginnt man mit jenen Abschnitten, die einem leicht fallen. Für die Überarbeitung sollte man sich Zeit nehmen, vor allem sollte eine Pause zwischen dem Schreiben und Überarbeiten liegen. Wenn dir der Text zum ersten Mal einigermaßen gefällt, dann hol dir die Rückmeldung von einem Kollegen.

Clustering

Unter der Clustermethode versteht man ein gelenktes freies Assoziieren: Zu einem Thema soll ein Kernwort gefunden werden und auf ein weißes Blatt Papier, direkt in die Mitte geschrieben und eingekreist werden. Alles, was einem zum Kernwort einfällt, wird auf das Papier geschrieben und ebenfalls eingekreist und nach Assoziationsketten mit dem Kernwort verbunden. Anschließend wird der erste Satz aufgeschrieben, der einem zum Cluster einfällt. So werden dann nach und nach die Worte des Clusters verwendet, um die nächsten Sätze zu schreiben. Im Detail Clustering

Brainstorming

Für die Durchführung dieser Methode soll eine Liste aller Einfälle angelegt werden, die einem zum Thema einfallen. Die Liste sollte in fünf bis zehn Minuten stehen, sie kann so umfangreich sein, wie es einem nötig erscheint. Die Liste soll dann nach folgenden Kriterien durchgegangen werden:

  • Was überrascht mich? (Markierung der Überraschungen auf der Liste mit Ausrufezeichen)
  • Wo gibt es zwischen verschiedenen Aussagen der Liste Zusammenhänge? (Markierung mit Pfeilen)

Je öfter man die Liste durchgeht, um so mehr Einfälle, Überraschungen und Zusammenhänge wird man entdecken. Das ist dann das Material, aus dem das Thema weiter bearbeitet werden kann.

Mindmapping

Das Mindmapping beginnt, wie das Clustering, mit einem leeren Blatt Papier, in dessen Mitte das Thema plaziert wird. Vom Kernwort gehen dann die Einfälle aus, die beim freien Mindmap nach Lust und Liebe um das Kernwort geordnet werden.

Beim systematischen Mindmap wird das Thema notiert und die Schwerpunkte des Themas werden dann um das Thema herumgeordnet.

Literatur:
Werder, Lutz von (1992).
Kreatives Schreiben von Diplom- und Doktorarbeiten.
Berlin: Schibri-Verlag.
Werder, Lutz von (2000). Das kreative Schreiben von wissenschaftlichen Hausarbeiten und Referaten. Schibri-Verlag.
Disterer, Georg (1998). Studienarbeiten schreiben. Diplom-, Seminar- und Hausarbeiten in den Wirtschaftswissenschaften. Berlin, Heidelberg: Springer-Verlag.

Bei Mappingtechniken als Lehrstrategie steht die Präsentation von Wissen im Vordergrund, d.h., die Strukturen werden hier voLehrenden für ein bestimmtes Wissensgebiet ausgearbeitet und als Ergänzung zu gesprochenem oder geschriebenem Text verwendet, um den Lernenden komplexe Sachverhalte strukturiert zu vermitteln. Dabei sollte man die Pläne den Lernenden nicht als fertige Produkte präsentieren, sondern gemeinsam entwickelt und besprochen werden.

Mappingtechniken als Lern- und Denkstrategie geht es darum, dass Lernende zu einem Gegenstandsbereich selbst Maps erstellen. Die Ausarbeitung einer Map kann dabei dem Lernenden helfen, zu einem Unterrichtsthema vorhandene Wissensbestände (Vorstellungen, Ideen, Assoziationen) zu aktivieren und so aufzubereiten, dass sie z.B. vorgetragen, besprochen und dann auch weiter ergänzt werden können. Auch Texe können so selbständig erarbeitet werden. Dazu empfiehlt es sich, Texte absatzweise durchzugehen, alle Schlüsselwörter und die damit zusammenhängenden Informationen zu markieren und schließlich diese Informationen in ein Mind-Map festzuhalten.

Mappingtechniken zur Unterstützung von Partner- und Gruppenarbeiten werden dazu genutzt, die im Rahmen einer Diskussion behandelten Gesprächsinhalte graphisch darzustellen. Durch die Visualisierung entsteht ein gemeinsamer Problemraum, auf den die Gruppenmitglieder im Verlauf der Diskussion immer wieder Bezug nehmen können. Jeder Teilnehmer behält auf diese Weise stets einen Überblick über den gesamten bisherigen Gruppenprozess.

Man kann eine Mindmap auch in Form eines Spinnennetzes einsetzen, etwa wenn man alleine oder in einer Gruppe Informationen zu einer konkreten Frage, einem Sachverhalt oder einem Problem sammelt, der in die Mitte eines großen Blattes (mindestens DIN A3) geschrieben wird. Man sammelt nun Informationen und Wissen zu dieser Fragestellung und notiert diese in Kreisen um diesen Mittelpunkt, wobei man etwa in einer Gruppe andersfarbige Stifte benutzen kann, so dass die Einträge auch nachträglich den Personen zuzuordnen sind. In einer zweiten Runde wird den bereits gefundenen Informationen noch detaillierteres Wissen zugeordnet, also Informationen zweiter Ordnung, die ebenfalls in Kreisen notiert werden und durch Striche an die vorherigen Aussagen angebunden werden. Man kann auch noch weitere Runden je nach Thema einsetzen. Danach wird das so entstandene Spinnennetz mit jemand anderem - wenn man es allein erstellt hat - oder in der Gruppe diskutiert und alle Punkte werden auf ihre Relevanz hin überprüft, wobei überflüssige oder falsche Informationen gestrichen werden. Man kann nach diesem Prozess die übrig gebliebenen Informationen in einem neuen Spinnennetz festhalten. Wie bei der Mindmap können neben den beschrifteten Kreisen auch Zeichnungen oder Bilder die gesammelten Informationen verdeutlichen.

Quelle:
http://www.franz-boehm-schule.de/
Mind_Mapping_anwendung.htm
 

Video zur Erstellung einer Mind Map

mit Cécile Fiban

Der Hauptgedanke beim Mind Mapping ist eine Verbindung der bildhaften und sprachlichen Darstellung und es entsteht ein Bild, das Begriffe und Inhalte zueinander in Beziehung setzt. Mind Mapping können sogar Kinder sehr schnell erlernen. Da diese Technik im Berufsleben immer häufiger zur Visualisierung eingesetzt wird, sollte Mind Mapping so früh wie möglich erlernt und in die eigene Arbeitsweise eingebaut werden. Eltern und LehrerInnen haben dabei Vorbildfunktion, denn wenn Mind Maps im Schulunterricht präsent sind, haben SchülerInnen den Anreiz, diese Arbeitsweise selber zu verwenden. Durch Mind Mapping kann ein Lernstoff übersichtlich und sogar platzsparend dargestellt werden, die strukturellen Beziehungen zwischen verschiedenen Begriffen werden deutlich, prägen sich leichter ein und erhöhen auf diese Weise die Wahrscheinlichkeit, dass das Wissen im Gedächtnis verbleibt, Mind Mapping entspricht zumindest teilweise der Arbeitsweise des Gehirns. Mit Mind Mapping wird die Kreativität angeregt, denn die Arbeitsweise ist spielerisch und man bekommt Lust, immer mehr Ergänzendes zu einem Thema herauszufinden.

Vorteile des Mind Mapping

  • Verwende unliniertes Papier. Das Blatt sollte mindestens das Format A4 haben.
  • Lege das Papier quer, um seitlich genügend Platz zu haben.
  • Beginne in der Mitte des Blattes.
  • Zeichne ein Bild, um das zentrale Thema der Mind Map darzustellen. Verwende dabei mindestens drei Farben.
  • Denke über die Hauptthemen (entsprechend Kapitelüberschriften) nach. Schreibe diese Themen mit einem Wort in Blockschrift auf einen Hauptast. Hauptäste sind Äste, die mit dem Mittelpunkt verbunden sind und zum Mittelpunkt hin dicker werden.
  • Füge weitere Hauptäste hinzu und beschrifte sie mit weiteren Hauptthemen.
  • Füge eine zweite Gedankenebene in Form von Zweigen hinzu. Zweige sind mit den Hauptästen verbunden und dünner gezeichnet als die Hauptäste.
  • Füge – je nachdem, wie sich die Ideen entwickeln – dritte und vierte Gedankenebenen hinzu.
  • Verwende bei der Gestaltung der Mind Map Schlüsselworte, Pfeile und Codes. Wenn Bilder verwendet werden, versuche, sie dreidimensional zu zeichnen.
  • Rahme einzelne Hauptäste und deren Verzweigungen ein. Verwende dazu verschiedene Farben und Stilarten.
  • Gestalte jede Mind Map ein wenig schöner, phantasievoller und farbiger als die vorhergehende.
  • Versuche, dabei Spaß zu haben!

Manchmal wird es sinnvoll erscheinen, ein Mind Map abseits dieser Regeln zu gestalten. Wichtig ist immer der Spaß, denn die Arbeit an der Mind Map liefert denn die ist verantwortlich für die Motivation, bei der Sache zu bleiben und neue Variationen und Gestaltungsmöglichkeiten auszuprobieren.

Die Regeln des Mind Mapping

Die Probleme mit schriftlichen Arbeiten beginnen häufig damit, dass die Themen unklar oder so weit gestellt sind, dass sie eingegrenzt oder präzisiert werden müssen. Angesichts der Literaturfülle bereitet dies vielen Studierende Schwierigkeiten; sie haben Angst davor, durch eine Eingrenzung wichtige Inhalte der Literatur unberücksichtigt zu lassen. Somit wird die Entscheidung für eine Beschränkung des Themas hinausgezögert, was zur Folge hat, dass die Arbeit an Literatur ziellos verläuft. Dies und die Angst, etwas Wichtiges zu überlesen, führen dazu, dass das Lesen zuviel Zeit einnimmt und der Beginn des Schreibens immer weiter hinausgeschoben wird.

Ein weiterer Grund für das Hinauszögern des Schreibbeginns oder des Erstellens einer Gliederung ist das mangelnde Vertrauen in eigene Gedanken und Ideen. Sie erscheinen den Studierenden angesichts dessen, was in der Literatur gesagt wird, unwichtig. Manche befürchten, dass eigene Ansätze schlicht falsch sein könnten. Der Prozeß der Loslösung von der Literatur verschiebt sich somit immer wieder.

Eine mögliche Ursache für das beschriebene mangelhafte Vertrauen in eigene Ideen ist sicher das übermäßig hohe Anspruchsniveau vieler Studierende. Es hat sich gezeigt, dass sie an ihre Arbeit in der Überzeugung herangehen, etwas mit der gelesenen Literatur Vergleichbares produzieren zu müssen. Sie berücksichtigen dabei in keiner Weise, dass die meisten dieser Autoren lange Jahre Erfahrungen im Verfassen wissenschaftlicher Texte haben.

Außerdem haben Studierende häufig den Eindruck, die Texte seien auf Anhieb in der vorliegenden Form zu Papier gebracht worden. Den Schriftstücken ist nicht mehr anzusehen, dass sie das Ergebnis eines häufig langwierigen Schreibprozesses sind, der neben dem eigentlichen Schreiben beispielsweise Prozesse des Strukturierens, des Gliederns, des Analysierens, oder des Interpretierens miteinschließt. Die Ansicht, einen perfekten Text auf Anhieb schreiben können zu müssen, hindert sie meist daran anzufangen. Da Studierende die Texte, die sie lesen, als Vorbilder ansehen und sie im Vergleich mit den eigenen Produkten des Schreibens stark verunsichernd wirken, hat ferner seinen Grund darin, dass Studierende wenig Wissen darüber besitzen, welchen Kriterien eine wissenschaftliche Arbeit genügen muß und wie der Prozeß des Entstehens einer wissenschaftlichen Arbeit verläuft. Diese Unsicherheit kann über die Arbeit hinausgehend zu einer generellen Abneigung der Wissenschaft führen.

Die geschilderten Probleme führen in den meisten Fällen dazu, dass zumindest die Beschäftigung mit eigenen schriftlichen Arbeiten mit negativen Emotionen verbunden ist. Die intrinsische Motivation, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen, sinkt. Durch die Arbeit ausgelöste Selbstzweifel verstärken sich. Vor allem Studierende aus den höheren Semestern leiden darunter, die glauben, das wissenschaftliche Arbeiten mittlerweile beherrschen zu müssen. Die Bereitschaft über Schreibproblem zu sprechen, ist bei ihnen besonders gering, was zur Folge hat, dass sie sich mit dem Problem alleine fühlen, nichts ahnend, dass es vielen anderen möglicherweise ebenso ergeht.

Das Anfertigen schriftlicher Arbeiten wird zu einer Beschäftigung, bei der die Personsich weitgehend isoliert erfährt. Sie bekommt folglich keine Rückmeldungen über eigene Leistungen. In Phasen der Arbeit, in denen Schreibende Gefahr laufen, die Distanz zur Arbeit zu verlieren, sich mit unrelevanten Einzelheiten aufzuhalten oder in denen massive Unsicherheit aufkomt, ob der eingeschlagene Weg sinnvoll ist, wird diese Isolierung als besonders belastend empfunden.

Themeneingrenzung & Schreibprobleme

 

Quelle:
Elbing, Eberhard & Schorre, Christa (1997). Anliegen und Konzeption des Projektes: "Beratung zu Grundlagen wissenschaftlichen Schreibens".
WWW: http://www.paed.uni-muenchen.de/
~ppb/texte/konzept3.htm (99-07-01)

 

Siehe dazu auch
Free Writing, Mind Writing

 

Die Praxis des Schreibens wissenschaftlicher Texte*)

Schreiben ist eine sehr individuelle Angelegenheit und lässt sich nicht ohne weiteres mit allgemein gehaltenen Ratschlägen befördern. Es ist nicht nur die Klarheit des Denkens, die uns zum Schreiben befähigt. Meist wird unterschätzt, welchen Einfluss die äußeren Voraussetzungen auf das Schreiben haben.

  • Schreiben wird erleichtert durch hohe Konzentration auf das Thema, darum sollte man möglichst nicht zwei Themen nebeneinander behandeln (das gelingt nur geübten SchreiberInnen).
  • Es braucht andererseits einen offenen Zeitraum, weshalb man möglichst nicht in engmaschigen Zeiteinheiten arbeiten und nicht von vornherein festlegen sollte, bis wann die Arbeit abgeschlossen sein muß. Wer gerade nur ein oder zwei freie Stunden schnell zum Schreiben nutzen will, wird damit meist scheitern: Er benötigt schon die halbe Zeit, um sich wieder ins Thema einzudenken. Die Sätze, die er dann zustandebringt, werden sich häufig stilistisch nicht ins schon Geschriebene einpassen und einen abgehackt wirkenden Text ergeben. Kurze Zeitspannen kann man nutzen, um noch einzelne Texte nachzulesen, um Notizen zu machen oder eine Passage Korrektur zu lesen. Für das Schreiben selbst sollte man einen möglichst offenen Zeitrahmen zur Verfügung haben und erst aufhören, wenn der Schreibfluß wegen Ermüdung nachläßt.
  • Der Schreibplatz sollte so angelegt sein, dass man sich dort wohlfühlt und es einige Stunden aushalten kann. (Dazu gehört vor allem auch eine unverkrampfte Körperhaltung, also auf Sitzgelegenheiten und Anordnung von Schreibmaschine und PC achten! Wer mehr Einfälle im Liegen oder Stehen hat, sollte sich das ermöglichen, z. B. durch handschriftliches Vorschreiben auf dem Bett oder Hin- und Hergehen vor einem Stehpult. Auch die Räume, in denen man am besten arbeitet, können sehr verschieden ausfallen, von der besonnten Terrasse bis zum abgedunkelten Zimmer, vom öffentlichen Cafe bis zur einsamen Klause im Grünen. Wichtig ist, die Umgebung herauszufinden, in der sich am besten arbeiten lässt.)
  • Zu den wichtigen Voraussetzungen gehört schließlich auch, dass man ungestört arbeiten kann. Wenn z. B. alle fünf Minuten das Kind etwas braucht oder das Telefon schrillt, bricht die Konzentration zusammen und es wird schwer, ins fließende Schreiben zu kommen.

Schreiben erfordert einerseits eine hohe Arbeitsdisziplin, andererseits ausreichend spontane Offenheit, um auf Gedanken zu reagieren, die erst beim Schreiben selbst auftauchen. Schwierigkeiten beim Schreiben deuten häufig darauf hin, dass Konzeption und Aufbau nicht genügend durchdacht wurden, d.h. es sind dann inhaltliche Mängel, die den Schreibprozess beeinträchtigen. Wo ungeklärte Vorfragen den Schreibprozess stören, müssen sie gelöst werden, indem man die Argumentation neu durchdenkt und dazu das Gespräch über die eigenen Argumentationen sucht. Wenn Schreibblockaden auftreten, ist also erst zu überlegen, ob man nicht auf eine inhaltliche Unklarkeit gestoßen ist.

Der Schreibstil

Um in den Schreibfluss zu kommen, ist es wichtig, eine bestimmte Diktion oder einen eigenen Tonfall zu entwickeln, also das, was man Stil nennt. Das liest sich nicht nur besser, sondern erleichtert auch die Schreibarbeit. Der sinnvolle Ausgangspunkt für den Stil ist die mündliche Sprechweise und auch deshalb ist es manchmal angebracht, ein Referat erst mündlich zu halten und dann in eine schriftliche Fassung zu bringen. Man kann sich aber auch eine bestimmte Schreibweise aus der gelesenen Literatur "aneignen" und sie auf die eigenen Möglichkeiten ausrichten. Sobald man einen bestimmten Tonfall im Ohr bzw. vor Augen hat, sollte man versuchen, ihn über den ganzen Text hinweg durchzuhalten bzw. davon abweichende Passagen nachträglich daran anzupassen.

Um den angemessenen Stil zu finden, ist es sinnvoll, zunächst probeweise (sofern das nicht schon beim Ausschreiben einzelner Gedankengänge geschehen ist, die während der Vorarbeiten auftauchten) einige Schreibweisen durchzuspielen, um diejenige herauszufinden, die gut von der Hand geht und zugleich dem Thema angemessen erscheint.

Um einen Stil durchzuhalten und eine überzeugende aufeinander aufbauende und lesbare Darstellung zustande zu bringen, empfiehlt es sich, sich beim Schreiben einen Leser vorzustellen. Bei Seminararbeiten ergibt sich hier das Problem, dass zu häufig für den Schein und das heißt den Veranstalter geschrieben wird, der natürlich im allgemeinen informierter ist. Um ihn zu beindrucken, riskiert man deshalb seine Möglichkeiten zu überschätzen und in durchsichtigem Bluff steckenzubleiben. Sinnvoller ist es, die Mitstudenten als Ansprechpartner zu imaginieren und so zu schreiben, dass sie Argumentationen und Zusammenhänge nachvollziehen können und der Text für ihr Niveau lesbar verfaßt ist. Das bedeutet dann auch, nicht mit künstlich aufgeblähten Begrifflichkeiten um sich zu werfen, wo sie vom Thema her nicht gerechtfertigt sind. Ein Begriff ist nur dort am Platze, wo ein Sachverhalt oder Zusammenhang anders nicht mit ausreichender Genauigkeit auszudrücken ist. Man kann das testen, indem man die Aussage in eine alltäglichere Ausdrucksweise übersetzt und darauf achtet, ob sie dabei an Genauigkeit verliert. Überhaupt erleichtert eine sachliche und zugleich gefällig formulierte Diktion die Lektüre wissenschaftlicher Texte, und man sollte sich davon auch dadurch nicht abhalten lassen, dass die wissenschaftliche Literatur nicht immer nachahmenswerte Vorbilder bietet.

Schreibblockaden sind oft auch individuell bedingt und müssen dann auch individuell gelöst werden. Dennoch lassen sich zwei Varianten unterscheiden, die das Formulieren gegensätzlich angehen:

  • Rat für Schnellschreiber: Die erste Variante stellen diejenigen, die sich flott ans Schreiben machen und rasch lange Passagen zu Papier bringen. Sie neigen häufig dazu (sofern sie nicht eine brauchbare Stilform entwickelt haben), zu sehr in eine alltägliche Ausdrucksweise zu verfallen und die Komplexität wissenschaftlicher Zusammenhänge zu unterschätzen. Das drückt sich dann im Frust aus, der sie beim späteren Lesen des Geschriebenen überfällt ('Das taugt ja alles nichts'). Zwar ist es günstig, bald einen zusammenhändenden Text vorliegen zu haben, aber es fällt andererseits auch schwer, zu salopp formulierte Sätze nachträglich in eine angemessene wissenschaftliche Sprache zu überführen. Wer zu dieser Arbeitsweise neigt, sollte schon vorab versuchen, seine Argumentationen vor Zuhörern (privatim oder aber als frei gehaltenes Seminarreferat) in wissenschaftsüblicher Begrifflichkeit zu erklären, und dann beim Schreiben darauf achten, dass er diese Tonlage einhält.
  • Rat für Sätzekauer: Die andere und wohl häufigere Variante repräsentieren diejenigen, die sich kaum einen Satz hinzuschreiben getrauen, ohne ihn gleich in Frage zu stellen. Sie feilen an jeder Formulierung herum, dabei fallen ihnen ständig noch Zusammenhänge ein, die sie im gleichen Satz unterbringen wollen. Das Ergebnis ist dann ein endloser Bandwurmsatz, der sich beim nachträglichen Lesen als unbrauchbar herausstellt, gestrichen wird, und das Spiel kann von neuem beginnen. Sätzekauer sollten sich klarmachen, dass jeder Satz Teil eines Textgefüges ist, d.h. dass das Für und Wider eines Argumentes nicht in einen einzigen Satz gepackt werden muss, sondern die Komplexität und Differenziertheit aus dem Nebeneinander sich ergänzender, sich relativierender und sich widersprechender Sätze entsteht. Gedanken, die sich beim Schreiben einstellen, müssen nicht sofort im eben begonnenen Satz untergebracht werden. Man notiert sie am besten nebenher auf einem Zettel und berücksichtigt sie an späterer Stelle. Wer sich generell beim Formulieren schwertut, sollte versuchen, erst einmal einen zusammenhängenden Gedankengang in einem Stück herunterzuschreiben, ohne einzelnen Formulierungen nachzuhängen. Für Sätzekauer ist es wichtiger, einen längeren Textabschnitt fertigzustellen, der ihnen das Gefühl gibt, schon etwas zustandegebracht zu haben, und die Sicherheit vermittelt, dass sich die Arbeit bewältigen läßt. Einschränkende Bemerkungen sollten sie sich für das korrigierende Nacharbeiten aufsparen. Dieses Nacharbeiten sollte besser nicht unmittelbar nach dem Abfassen der Textpassage folgen (die man nur nachlesen muß, falls der Anschluß verloren geht), sondern mit gewissem zeitlichen und deshalb kritischen Abstand. Wer beim Formulieren hängenbleibt, sollte versuchen, seine Gedanken Freunden/Bekannten zu erklären und das Gespräch eventuell aufzunehmen.

Auch bei besten Arbeitsbedingungen und optimalen Ergebnissen läßt die geistige Konzentration irgendwann nach, die Arbeitsintensität sinkt und das Ergebnis wird im Verhältnis zur Zeit immer schlechter. Schreiben verlangt eine sehr einseitige Tätigkeit, und früher oder später fordert unsere Natur ihr Recht. Für die meisten Menschen erschöpft sich konzentriertes Schreiben nach etwa zwei Stunden. Statt sich zu verkrampfen, sollte man, wenn der Punkt der Erschöpfung erreicht wird, zu einer anderen und entspannenden Tätigkeit übergehen. Das mag für jeden etwas anderes darstellen, vom Spazierengehen, Joggen übers Abspülen, Staubsaugen, Holz hacken bis zum Fernsehen oder Schokolade knabbern. Im Allgemeinen ist es sinnvoll, sich einer mehr körperlichen Betätigung zuzuwenden. Manchmal reicht es schon, fünf Minuten auf dem Balkon durchzuatmen, um die Gedanken zu klären und plötzlich einen Ausweg aus dem Problem zu finden, an dem man festhing. Wo das Festhaken weniger der Erschöpfung, sondern eher der ungenauen Argumentation geschuldet ist, sollte wieder das Gespräch gesucht werden, bei dem sich die Gedanken klären und neue Wege auftun können.

Wissenschaftliche Texte lassen sich nicht als geniale Würfe zu Papier bringen. Die Anforderung an die Objektivierbarkeit der Aussagen, die ständige Überprüfung des Gesagten oder Geschriebenen an den Faktizitäten des Materials und den Theorien der wissenschaftlichen Literatur macht es nötig, den verfassten Text in wiederholten Durchgängen zu kontrollieren und umzuarbeiten. Während man bei einem erzählenden Text entweder scheitert oder eine Textform findet, die als gelungen und fertig betrachtet werden kann, während man beim essayistischen Schreiben im wesentlichen den eigenen Gedankengängen folgen darf und es nur darauf ankommt, sie angemessen auszudrücken, kann der wissenschaftliche Text so gut wie niemals als endgültig betrachtet werden: Immer gäbe es weitere Literatur zu berücksichtigen oder einzelne Gesichtspunkte noch genauer auszuführen. Es ist dann weniger die gelungene Form, die den Stift aus der Hand legen läßt, sondern der zur Verfügung stehende Zeitrahmen. Die ständige Anstrengung, ausgearbeitete Gedankengänge und geschriebene Textfassungen immer wieder in Frage zu stellen, an neuem Material zu messen, die Argumentation neu zu durchdenken und den ausformulierten Text umzuarbeiten, ist nicht zu umgehen, wenn die Arbeit die nötige inhaltliche Dichte und stichhaltige Diktion erhalten soll. Arbeiten, die zu rasch angefertigt werden, leiden fast immer unter beträchtlichen inhaltlichen Mängeln.

Für das Umarbeiten sollte eine ausreichende Distanz zur bisherigen Arbeit hergestellt werden, die im allgemeinen am ehesten gewährleistet ist, wenn man die Arbeit eine Zeit lang ruhen lassen kann und sie sich dann mit kritischem Abstand wieder zu Gemüte führt. Für die meisten dürfte es besser sein, Zeitdruck möglichst vermeiden, bzw. so rechtzeitig mit dem Abfassen der schriftlichen Fassung beginnen, damit schöpferische Pausen möglich sind und genutzt werden können. Wer den Zeitdruck braucht, sollte Unterbrechungen in der Zeitplanung berücksichtigen.

In Seminaren zum wissenschaftlichen Arbeiten wird auch immer gefragt, ob man in Ich-form schreiben dürfe und ob man die eigene Meinung äußern solle. Eine seltsame Gepflogenheit setzt ein wissenschaftliches Wir anstelle des angreifbareren Ich (wie das beispielsweise Sigmund Freud tat). Das klingt heute nicht nur etwas manieriert, es schützt auch eine Übereinstimmung vor, die gerade in wissenschaftlichen Auseinandersetzungen kaum zu finden ist. Angemessener ist es überall dort ein klares Ich zu setzen, wo man als Person in Erscheinung tritt. Insbesondere gilt das für Äußerungen mit geringer Verallgemeinerbarkeit wie zum Beispiel vorläufige Schlußfolgerungen, Vermutungen oder persönliche Eindrücke. Die Frage, wie weit man die eigene Meinung äußern darf, sollte sich nach dem bisher Gesagten schon erübrigt haben: Die Entwicklung einer eigenen (durch das herangezogene Material, angeführte Begründungen und die Ansichten wissenschaftlicher Autoren gestützte) Position ist Sinn und Zweck des Abfassens von Referaten. Es gibt aber immer wieder auch Aussagen, die nicht ohne weiteres begründet und gesichert werden können. Auch sie dürfen ohne weiteres geäußert werden, sofern sie als subjektive und ungesicherte Meinungsäußerung gekennzeichnet sind.

Die Anforderungen an wissenschaftliche Redlichkeit und Überprüfbarkeit beinhalten, dass wörtliche Übernahmen aus anderen Texten als Zitate gekennzeichnet und ihre Quellen vermerkt werden. Zitate sind jedoch kein Arbeitsersatz. Vielen Studierenden fällt es schwer, sich von den Texten zu lösen, die sie gelesen haben, einen Sachverhalt in eigenen Worten auszudrücken. Sie reihen Zitat an Zitat und formulieren nur die Verbindungssätze selbst. Das Ergebnis ist ein Zitate-Patchwork - keine selbständige Arbeit. Die Literatur ist nur Mittel zum Zweck: ein Thema behandeln, ein Problem beleuchten, einer Frage nachgehen usw. Eine Reihung von Zitaten ist oft Ausdruck dafür, dass Sie Ihr Thema noch nicht im Griff haben. Kurz: Sie sollten Ihre Arbeit schreiben. Stützen Sie sich dabei auf die Literatur und weisen Sie die Gedanken anderer aus: denn ehrlich währt am längsten.

Einleitung und Schlussteil sollten erst geschrieben werden, wenn die Hauptteile ausgeschrieben sind. Im letzten Durchgang ist auch auf die Übergänge zwischen den Kapiteln des Hauptteils zu achten: Der inhaltliche Zusammenhang, der über die Argumentation hergestellt wurde, sollte sich auch in überleitenden Sätzen ausdrücken. Die wesentlichen Abschnitte sollten nicht abgehackt nebeneinander stehen, sondern soll die Lesenden von einem Punkt zum nächsten führen. Eine Einleitung hat die Funktion,

  • das Problem darzustellen, das behandelt werden soll: Worum geht es? Was macht die Sache relevant, interessant, fragwürdig?
  • den Gegenstand zu präzisieren, ihn ein- bzw abzugrenzen: Worum geht es genau? Warum werden gerade diese Gesichtspunkte behandelt? Auf welche Aspekte wird nicht (näher) eingegangen?
  • den Ertrag zu skizzieren: Welches Ziel wird mit welchem Ergebnis verfolgt?
  • die Voraussetzungen zu erläutern, unter denen das Thema behandelt wird: Welcher methodische Zugang wurde gewählt? Welche Literatur, welche Daten usw wurden herangezogen?
  • den Aufbau der Arbeit zu begründen: In welcher Reihenfolge wird vorgegangen?

Ob alle und wie ausführlich diese Punkte in einer Einleitung angesprochen werden müssen, hängt vom Gegenstand und Umfang der Arbeit ab. Die Einleitung kann auch als kurze und eher persönlich gehaltene Hinführung des Lesers zum Thema geschrieben werden, dann wird aber ein erster Punkt des Hauptteils die inhaltliche Ausrichtung der Arbeit zu leisten haben. Die Schlussbemerkungen können auf einleitende Feststellungen zurückkommen, ein kurzes Resumee der Diskussion ziehen oder weitergehende ungeklärte Fragen andeuten. Wiederum können sie, wo am Ende des Hauptteils diese Punkte schon angesprochen wurden, auch nur aus einem kurzen Abspann bestehen.

Zum trockenen Schreibstil in den Wissenschaften

Gottfried Schatz im Artikel "Da versagen unsere Unis" in NZZ Online: "Der trockene Schreibstil der Naturwissenschaft trägt wesentlich dazu bei, dass die heutige Gesellschaft Verstand als kalt, unpersönlich und nüchtern, «Kultur» aber als warm, menschlich und individuell sieht. Diese Klischees sind unsinnig. Viele grosse Wissenschafter sind ungewöhnlich witzig, emotionell und musisch. Das Klischee einer nüchternen und langweiligen Wissenschaft erklärt sich wahrscheinlich auch daraus, dass viele Menschen, die Wissenschaft betreiben, im Grunde keine Wissenschafter sind."

Das Schreiben in der Gruppe

Die beschriebenen Arbeitsschritte sind auch dann zu gehen, wenn man sich entschließt, ein Thema zu zweit oder in einer Gruppe zu bearbeiten. Der unschätzbare Vorteil einer Gruppenarbeit liegt in der möglichen ständigen Diskussion in allen Phasen der Arbeit, vorausgesetzt, dass die Teilnehmenden fähig sind, sich flexibel aufeinander einzustellen und dass nicht ungeklärte emotionale Probleme die Zusammenarbeit beeinträchtigen. Die Befähigung zur Teamarbeit gehört wiederum zu den allseits geforderten Qualifikationen der Berufstätigkeit. Erfahrungen in Arbeitsgruppen sind schon deswegen jedem Studierenden anzuraten (auch wenn manche Lehrende Gruppenarbeiten eher misstrauisch betrachten mögen). Produktives Diskutieren und Zusammenarbeiten läßt sich lernen, indem man es versucht und dabei einige Regeln beachtet, wie sie etwa für die themenzentrierten Interaktion‘ (nach Ruth C. Cohn) genannt werden.

Um Probleme beim längerfristigen Arbeiten in einer Gruppe vorzubeugen, empfiehlt es sich, auch Regeln für die gemeinsame Schreibarbeit festzulegen: Erstellen eines Arbeitsplanes Welches gemeinsame Arbeitsziel setzt sich die Gruppe? (Es ist ratsam, dieses Ziel schriftlich zu fassen) Vereinbarung organisatorischer Regeln, wie zum Beispiel:

  • einen festen Ort (Arbeitsplatz)
  • einen regelmäßigen Termin
  • Beginn und Ende der gemeinsamen Arbeitszeit
  • Verpflichtung jedes Teilnehmers sich auf das Treffen vorzubereiten.

Auch bei guter Zusammenarbeit bleibt es schwer, ja fast unmöglich einen längeren Text gemeinsam zu formulieren. Man muß also eine Form der Arbeitsteilung finden, die den größtmöglichen Gewinn aus der Kooperation zieht, ohne durch ständiges Zerreden die Produktivität der einzelnen Teilnehmer zu hemmen. Oder anders gesagt: Jeder Teilnehmer muß einen ausreichenden individuellen Spielraum behalten können. Man sollte sich also zu Beginn genau über die Form der Arbeitsteilung einigen. Folgende Verfahren bieten sich an:

Eigenständige Unterthemen werden getrennt bearbeitet: Jeder schreibt ein inhaltlich eigenständiges Referat, das aber thematisch mit den andern verbunden ist. Verschiedene Aspekte eines Argumentationszusammenhanges werden jeweils von einem Teilnehmer bearbeitet. Dazu wird gemeinsam eine Argumentationslinie entwickelt, die einzelnen Abschnitte werden jedoch getrennt geschrieben. Schließlich werden die Texte wieder gemeinsam auf den Zusammenhang hin kontrolliert und gegenseitig verbessert.

Der Text wird gemeinsam verfasst (was meist nur zwischen zwei Schreibenden problemlos klappt). Allerdings ist davon abzuraten, gemeinsam Satz für Satz zu formulieren, sondern: Nach genauer Absprache schreibt jeder Teilnehmer ein Kapitel, das dann vom anderen korrigiert wird. Die Korrekturen werden dann besprochen und gemeinsam wird ein endgültiger Text erstellt. Ein formelles Problem stellt die Bewertung dar. Es ist in Absprache mit dem Veranstalter zu klären, ob und in welcher Form Gruppenarbeiten geschrieben werden können. Manche Prüfungsordnungen sehen die Möglichkeit von gemeinsamen Arbeiten und Referaten vor, verlangen jedoch für die Abschlussarbeiten eine namentliche Kennzeichnung der einzelnen Abschnitte. Wo eine Einzelbewertung erwartet oder gewünscht wird, sollte man auch in einem Referat die Einzelleistungen kennzeichnen.

Siehe dazu auch die Methode des Clustering

Quelle: Merkel, Johannes (o.J.): Wie halte ich ein Referat? Wie schreibe ich eine wissenschaftliche Arbeit?
WWW: http://www.studierwerkstatt.uni-bremen.de/download/referat-howto-merkel.pdf (05-05-05)

Quellen:
http://paedpsych.jk.uni-linz.ac.at/INTERNET/ARBEITSBLAETTERORD/Arbeitsblaetter.html (03-01-25)
http://info.uibk.ac.at/c108/c10803/cuwa/cuwa81.html (01-01-25)
http://www.nzz.ch/nachrichten/wissenschaft/da_versagen_unsere_unis_1.808828.html (08-08-17)

http://www.familienhandbuch.de/cmain/f_Aktuelles/a_Schule/s_1362.html (07-09-09)

Beyer, Maria (1997). BrainLand – Mind Mapping in Aktion. Paderborn: Junfermann.

Buzan, Tony & North, Vanda (1997). Mind Mapping – Der Schlüssel für deinen Lernerfolg. Wien: Hölder-Pichler-Tempsky.

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