[werner.stangl]s arbeitsblätter 

Richtig Feedback geben



Literatur zum Thema Feedback



Susanne Schulé

Feedback

Die Feedback-Technik ist eine Gesprächsform, anderen mehr darüber zu sagen, wie ich sie sehe bzw. zu lernen, wie andere mich sehen. Feedback besteht also aus zwei Komponenten, nämlich dem Feedback-Geben und dem Feedback-Nehmen. Jeweils am Ende einer Präsenation findet dieser Austausch statt, man hat also die Möglichkeit, aus konkreten Erlebnissen zu lernen und seine Präsentationstechnik und sein Präsentationsverhalten zu verbessern.

Ziel von Feedback ist es, daß die Beteiligten

Eine Feedback-Situation ist oft heikel, da niemand leichten Herzens akzeptiert, in seinem Selbstbild korrigiert zu werden. Daher ist es wichtig, daß Feedback-"Geber" und -"Nehmer" bestimmte Regeln einhalten.

Regeln für das Geben von Feedback

Die größte Kunst dabei ist: Ich sage einem Menschen, wie ich ihn sehe, ohne ihn dabei zu verletzen.

Feedback sollte zielorientiert sein, d.h. welche Möglichkeit gibt es für die Zukunft, aus diesen Fehlern zu lernen und sollte also nur gegeben werden, wenn es hilfreich sein kann.

Um dies zu erreichen, müssen einige Grundsätze beachtet werden:

Feedback sollte

Regeln für das Annehmen von Kritik

Beim Entgegennehmen des Feedbacks befindet sich der Empfänger in einer passiven Rolle, ist also den Vorwürfen erst einmal hilflos ausgesetzt. Man sollte aber sehen, daß es die Chance gibt zu erfahren, wie man auf andere wirkt. Deshalb sollte man als Empfänger...

Feedback-Regeln in Kurzform

  1. Gib Feedback, wenn der andere es auch hören kann.
  2. Feedback soll so ausführlich und konkret wie möglich sein.
  3. Teilen Sie Ihre Wahrnehmungen als Wahrnehmungen, Ihre Vermutungen als Vermutungen und Ihre Gefühle als Ihre Gefühle mit.
  4. Feedback soll den anderen nicht analysieren.
  5. Feedback soll auch gerade positive Gefühle und Wahrnehmungen umfassen.
  6. Feedback soll umkehrbar sein.
  7. Feedback soll die Informationskapazität des anderen berücksichtigen.
  8. Feedback sollte sich auf begrenztes konkretes Verhalten beziehen.
  9. Feedback sollte möglichst unmittelbar erfolgen.
  10. Die Aufnahme von Feedback ist dann am günstigsten, wenn der andere es sich wünscht.
  11. Sie sollten Feedback nur annehmen, wenn Sie dazu auch in der Lage sind.
  12. Wenn Sie Feedback annehmen - hören Sie zunächst nur ruhig zu.
  13. Feedback-Geben bedeutet, Informationen zu geben, und nicht, den anderen zu verändern.

Literaturhinweise

Seifert, Josef W. (1989). Visualisieren, Präsentieren, Moderieren. GABAL (S. 71-74).
Fröhlich, Peter (1997). Kritisieren - aber richtig. Neuer Merkur, (S. 83-86).

Siehe auch Carsten Steinert: Feedback als Führungsinstrument



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