[werner.stangl]s arbeitsblätter 

Das Feedback zur Präsentation

Feedbackfragebogen für ReferentInnen

Diese Fragen wurden aus der oben stehenden Präsentations-Checkliste abgeleitet - vgl. dazu die Kurzform einer Posterevaluation.

 

feedback feed back fragebogen

 

Beispiel für ein Feedback im Kontext eines Seminarreferates

Siehe dazu auch FeedbackGutes Feedback - Regeln für eine wirksame Rückmeldung

Grundprinzip für die Feedback-Nehmer ist Zuhören. Falls nötig, klärende Nachfragen stellen, falls gewünscht, nachfragen nach Alternativen/Verbesserungsmöglichkeiten. Leitidee: Feedback ist ein Geschenk. Nicht mit jedem Geschenk wird der Geschmack des Beschenkten getroffen. Aber es ist unhöflich, über den Sinn des Geschenkes zu diskutieren. Also: Mit nach Hause nehmen und dort entscheiden, was damit zu tun ist. Um die Feedbackrunde zu beenden, kann sich der Feedback-Nehmer bei den Feedback-Gebern bedanken und wird dann offiziell aus dem Rampenlicht der Aufmerksamkeit entlassen. Möglich etwa: "Vielen Dank! Ich werde über die Anregungen nachdenken."

 

Präsentations-Checkliste

Diese Checkliste, die ursprünglich für den Regelunterricht in einer Schule konzipiert wurde, enthält alle jene allgemeinen didaktischen Merkmale und Rahmenbedingungen, die auch bei Präsentationen (z.B. in Seminaren, bei Vorlesungen oder fachwissenschaftlichen Vorträgen) zu berücksichtigen sind.

Inhaltliche Merkmale

1. Einleitung
Bezug zum Gesamten des Gegenstandes, Seminars hergestellt
Bezug zu vorangehenden Unterrichtsstunden, Präsentationen hergestellt
Plan für die heutigen Präsentation bekanntgegeben (Lernziele)
Aufmerksamkeit und Interesse geweckt (aktueller Bezug)

2. Bezug zu anderen Bereichen
Hinweise auf andere Gegenstände, Lehrveranstaltungen gegeben (Querverweise)
Anwendung im zukünftigen Beruf oder in der Freizeit

3. Struktur
Logischer Aufbau der Präsentation erkennbar
Hilfen für das Herstellen von Zusammenhängen
gliederte des Lehrstoff sinnvoll

4. Adressatengemäßheit
Tempo des Vorgehens den StudentInnen angepaßt
Überprüfung der Vorkenntnisse der StudentInnen
Klare Formulierung neuer Inhalte

5. Erläuterungen
Rückgriff auf den StudentInnen Bekanntes
Illustration durch Beispiele
Verständlichkeit im allgemeinen
gibt bei schwierigen Punkten zusätzliche Hilfen
verzichtet auf lange theoretische Erörterungen

6. Abschluß des Unterrichts bzw. von Teilen davon
Zusammenfassung nach einzelnen Punkten
Wiederholung wichtiger Punkte
deutliche Pausen nach einzelnen Abschnitten
Kontrollfragen zum Verständnis gestellt

7. Rahmenbedingungen
nützt die vorhandenen Möglichkeiten des Seminarraums
teilt die Präsentationszeit gut ein
berücksichtigt Störungen von außen

Darbietung

1. Kommunikative Aspekte
Blickkontakt zu den StudentInnen
Wahrnehmung der Befindlichkeit der StudentInnen
Variation des Sprechtempos in Abhängigkeit vom Inhalt
hört StudentInnen zu und läßt sie aussprechen
fördert das Gespräch zwischen den StudentInnen
variiert die Formen der Präsentation

2. Kontrollfragen
zum Inhalt
zum Verständnis
weiterführende Fragen

3. Lernverstärkung
Aufforderung, Fragen zu stellen
akzeptiert Zwischenrufe und greift sie auf
lobt StudentInnen für ihre Beiträge
gibt Hinweise auf Übungsmöglichkeiten
weist auf wesentliches für die Prüfung hin

4. Variierung der Anreize
Möglichkeit zur Aktivität der StudentInnen gegeben
Demonstrationsversuche
Benutzung audiovisueller Hilfsmittel, Veranschaulichung

5. Betonung wichtiger Punkte
planmäßige Wiederholungen
Wechsel im Tonfall, Tempo, Betonung

6. Kontakt zu den StudentInnen
entspanntes Klima gefördert
hilft StudentInnen bei der Austragung von Konflikten
nonverbale Zeichen der Zuwendung
Eingehen auf den einzelnen Schüler
Auflösung der StudentInnenkontakte in Einzelkontakte
läßt die Meinung von StudentInnen gelten

7. Haltung und Gestik
Haltung und Gestik variiert
vermeidet mechanisch wiederholte Gesten
Gestik stimmt mit vermitteltem Inhalt überein

8. Persönliche Beteiligung
Beispiele aus der persönlichen Erfahrung gegeben
beteiligt sich an der Arbeit der StudentInnen
nennt persönliche Interessen und Schwerpunkte
interessiert sich für Probleme der StudentInnen

9. Metakommunikation
ist bereit, auf nicht-gegenstandsspezifische Probleme einzugehen
gibt Hinweise auf Lerntechniken und Übungsmöglichkeiten
gibt Hinweise für Prüfung

Quellen:
http://paedpsych.jk.uni-linz.ac.at/INTERNET/ARBEITSBLAETTERORD/Arbeitsblaetter.html (03-01-25)
Referat aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie. http://de.wikipedia.org/wiki/Referat (03-06-28)



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