Geisteswissenschaftliche Methoden der Erziehungswissenschaft
Geisteswissenschaftler sind die einzigen Arbeitslosen, die mit Wortschöpfungen Planstellen erschaffen. Diese Gottähnlichkeit steigt ihnen dann leider oft zu Kopf.
Jan Ulrich Hasecke
<http://www.sudelbuch.de/>
Erziehungswissenschaft als Theorie der Erziehungswirklichkeit ist als Wissenschaft nur möglich, wenn sie den vorgegebenen erzieherischen Lebens-, Wirk- und Handlungsrahmen im Hinblick auf ihre Zusammenhänge und Strukturen methodisch klar vergegenwärtigen kann. Der Begriff der "Methode" im alltäglichen Verständnis, meint die Orientierung an und Berücksichtigung von Regeln bei der Durchführung bestimmter Abläufe (z.B. Der Lehrer der nach einer bestimmten Methode unterrichtet, oder die Verwendung bestimmter Atemtechniken [=Methoden] bei einer Geburt etc.).
Jan Ulrich Hasecke
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Methodologie im wissenschaftlichen Sinn meint die Beschäftigung mit Problemen und Möglichkeiten von verschiedenen Zugangsweisen oder Wegen, um Wissen über den Objektbereich einer wissenschaftlichen Disziplin zu gewinnen. Der Begriff des Objektbereichs meint dabei diejenigen Teilaspekte der Wirklichkeit, die den zentralen Bezugspunkt der Arbeit innerhalb einer bestimmten Disziplin bilden.
Es lassen sich in der Erziehungswissenschaft in der Hauptsache vier methodische Ansätze erkennen:
- die hermeneutische Methode
- die dialektische Methode
- die phänomenologische Methode
- die empirische Methode
Die ersten drei werden meist unter dem Begriff "geisteswissenschaftliche" Forschungsmethoden zusammengefaßt.
Überblick
- Zur Wissenschaftsmethodik in der Erziehungswissenschaft
- Die Hermeneutik
- Der normative Theorieansatz
- Die Dialektik
- Die Phänomenologie oder der Phänomenalismus
- Was ist Kausalität?
- Iris Därmann & Antje Kapust: Phänomenologie zwischen Deutschland und Frankreich
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Gerlind Rurik, Christiane Ruberg & Gregor Rébel: Wissenschaftstheorie für die Erziehungswissenschaften
