Steffen Fliegel: |
Mobbing in der Schule *) |
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Das Problem
Mobbing kommt vom englischen "mob" für Meute, randalierender Haufen; "to mob" heißt pöbeln. Doch nicht jeder Krach, jede Streiterei, Schikane oder Ungerechtigkeit ist Mobbing.
Der Begriff des "Mobbings" bezeichnet eine Art Psychoterror, also einen Prozeß der systematischen Ausgrenzung und schwerwiegende Erniedrigung eines anderen Menschen, die von einer oder mehreren Personen fortwährend betrieben werden, was meist auch unter der Rubrik "Machtmissbrauch" einzuordnen ist. Diese feindseligen Handlungen geschehen mit einer gewissen Regelmäßigkeit, also mindestens einmal die Woche und über eine bestimmte Dauer, d.h. mindestens ein halbes Jahr. Der Begriff des Mobbing wurde in der Verhaltensforschung geprägt, dann in der Schulpsychologie (der schwedische Arzt Heinemann) und später allgemein benutzt. Heute wird der Begriff Mobbing überwiegend angewendet, um psychische Gruppengewalt im Arbeitsleben zu charakterisieren. Im Spiegel gab es 1997 einen Artikel mit der Überschrift "Was da abläuft, ist extrem" und befasste sich mit der Problematik des Mobbing in der Schule.
Siehe dazu auch Mechthild Schäfer:
Zum Vergleich:
Literatur: Mühlenweg, Andrea M. (2009). Young and Innocent. International Evidence on Age Effects Within Grades on School Victimization in Elementary School. Discussion Paper. |
Seit Jahren wird behauptet, daß die "Gewalt" in der Schule "ständig zunimmt", "immer brutaler", "hemmungsloser" oder "entregelter" wird (Krumm & Lamberger-Baumann, 1996). In der empirischen Literatur finden sich hingegen eher "Entwarnungen" als Bestätigungen dieser Behauptung. Früher hieß es "triezen", "schikanieren" oder "fertig machen". Heute heißt es "Mobbing" und ist durch diese Bezeichnung stärker in das Problembewusstsein der Menschen eingedrungen. Im Fernsehen werden Gesprächforen angeboten, es gibt viele Ratschläge und Selbsthilfe-Gruppen, Anlaufstellen und Beratungsstellen für Menschen, die gemobbt werden. Mobbing in der Schule steht also für böswillige und bewusste Handlungen, die zum Ziel haben, den Mitschüler oder die Mitschülerin "fertig" zu machen. Unter Fachleuten wird davon ausgegangen, dass einer von zehn Schülern in der Schule ernsthaft gemobbt, d. h. schikaniert wird und mehr als eine(r) von zehn schikaniert selber. Dieses Bild spiegelt sicherlich die harte Realität in der Schule wider, wobei sich nach einem Artikel des "Spiegel" verschiedene Arten des Mobbings aufzeigen lassen:
Von Mobbing betroffen sind Schülerinnen wie Schüler gleichermaßen. Die Herkunft spielt keine entscheidende Rolle, auch nicht der Bildungsgrad. Psychologische Studien ergaben keine einheitlichen Persönlichkeitsstrukturen, weder bei gemobbten noch bei mobbenden Personen. Eine Schüler-Initiative beschreibt im Internet: Eigentlich sollte die Schule ja ein Ort sein, an dem man sich wohlfühlt. Leider gilt das nicht für alle Schüler. Manche beschleicht schon am Wochenende oder am Morgen ein flaues Gefühl, wenn sie an die nächste Schulstunde denken. Der Grund hierfür sind nicht immer schlechte Noten, oftmals werden einzelne Schüler von ihren Klassenkameraden zuerst ausgeguckt und dann schikaniert. Meist stehen sie dann ganz alleine, weil ihnen niemand hilft und andere Kinder es sich nicht getrauen einzuschreiten. Lehrer merken oft nichts von diesen Vorgängen oder wollen sich nicht einmischen. Als besonders gefährdete Personen gelten SchülerInnen, die sich durch ein oder mehrere Merkmale von der Klasse abheben, z.B. durch eine Behinderung, die Sprache, einen anderen Sozialstatus, äußere Auffälligkeiten wie Kleidung, Haare, Verhalten z.B. ein Nichtraucher unter Rauchern oder umgekehrt oder weltanschauliche Ansichten. Auch die besonders Engagierten und Leistungsorientierten sowie die eher Introvertierten gehören häufig dazu. In der Internationalen Grundschul-Leseuntersuchung IGLU wurde in 17 Ländern auch ein spezieller Fragenkatalog zu Gewalt und Mobbing in der Schule vorgelegt. Es zeigte sich, dass jüngere Kinder einer Schulklasse signifikant häufiger von körperlicher oder psychischer Gewalt in der Schule betroffen sind als ihre älteren Klassenkameraden, was insbesondere für SchülerInnen mit Migrationshintergrund gilt. Die Auswertung macht darüber hinaus deutlich, dass diese Kinder, die aufgrund ihres Alters unter Mobbing oder Gewalt leiden, auch tendenziell schlechter in der IGLU-Lesestudie abgeschnitten haben (vgl. Mühlenweg, 2009). Aber für die Täter müssen Überlegungen angestellt werden, denn diese entwickeln sich bei fortgesetztem aktivem Bullying mit einer um den Faktor vier erhöhten Chance zur späteren Straffälligkeit (Olweus 1993), weil die schon früh erworbenen oder konditionierten Strategien des Durchsetzens eigener Ziele mit aggressiven Mitteln kontinuierlich verstärkt werden, wenn nicht ein eindeutiges und konsequent verfolgtes System von Regel oder Sanktionen entgegengesetzt wird. Wer hier als Erwachsener seine Aktivität auf das Zuweisen von Verantwortlichkeit auf andere beschränkt, muß konsequenterweise mit den Folgen wachsender Aggressivität leben. Siehe dazu auch Aggression in der Schule und die am Mobbingprozess in der Schule beteiligten Personen - Eine Typologie Wenn man Jugendliche befragt, fühlen sie sich oft von LehrerInnen seelisch mehr bedroht als von MitschülerInnen. Auch viele Erwachsene erzählen später im Rückblick weniger über mobbende oder aggressive Klassenkameraden als über solche LehrerInnen, unter denen sie gelitten haben. Nicht wenige erinnern sich noch nach Jahren mit Unbehagen, Angst oder Wut, wie sie unter schulischen Demütigungen litten. Manche berichten sogar, wie seelische Verletzungen sie dauerhaft beeinträchtigten., sodass die Schule für manche Kinder zum Schicksal werden kann. Jugendliche berichten von der Macht jener Lehrer, die sie mit missglückten Arbeiten vor der ganzen Klasse bloßstellen, sie vor den MitschülerInnen verächtlich machen, auslachen, ihre Noten öffentlich triumphierend bekannt geben, Kinder mit ironischen Bemerkungen beleidigen, sie ungefragt aufrufen (drannehmen), sie in eine peinliche Situation versetzen, sich abfällig über die "Dummheit" einzelner Kinder äußern. Eltern und LehrerkollegInnen fehlt aber oft der Mut, sich einzumischen, vielmehr wird Vieles geduldet, um den dann befürchteten Konflikt zu vermeiden. Mit Mut für Schulkinder einzutreten, fällt manchen Erwachsenen auch deshalb besonders schwer, da in vielen von ihnen die Autoritätsängste aus der eigenen Schulzeit tief verwurzelt sind. Gewalt in der Schule ist durch folgende Merkmale gekennzeichnet:
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Einige Mobbingratgeber für Eltern
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Was ist alles Mobbing?
Quelle: Lauper, Esther (2001). Mobbing im Bildungsbereich (2001). WWW: http://www.neueslernen.ch/ (03-03-01) |
Zu den aktiven und körperlichen Mobbinghandlungen gehören
Zu den passiven und psychischen Mobbing-Handlungen gehören
Esther Lauper (2001) liefert eine detailierte Liste der möglichen Erscheinungformen von SchülerInnen ausgehend
von LehrerInnen ausgehend
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Unangenehme Erfahrungen mit Lehrern
Quelle: |
Ob sich Schüler durch eine Handlung eines anderen 'gekränkt' oder 'verletzt' fühlen, hängt von ihrer Situationsinterpretation, dem Verhältnis zum Angreifer, ihrer Empfindlichkeit u. ä. ab. Dennoch ist zunächst einmal der bekundete Kummer oder Schmerz durch den Angriff zu akzeptieren, unabhängig davon, ob er von einem Mitschüler oder von einem Lehrer ausging, und auch unabhängig von den Motiven der Täter. Selbst wenn die Handlung etwa eines Lehrers eine Reaktion auf einen Angriff, eine Unverschämtheit oder 'Herausforderung' ist, muß die erlebte Verletztheit akzeptiert werden. Sie ist dann Ausdruck dafür, daß es dem Lehrer nicht gelang, dem Schüler verständlich zu machen, daß er auf eine Normverletzung des Schülers berechtigt mit 'Gewalt' reagierte. Es handelt sich bei den bekundeten Kränkungen nicht nur um solche, die schnell vergessen werden. Die 'Generationenvergleiche' von Karazman-Morawetz & Steinert (1995b) zeigen es. Die Autoren haben den drei Altersgruppen neun Fragen gestellt:
Ein großer Teil der Befragten erinnert sich an Kränkungen durch Lehrer auch aus der Grundschulzeit, also Kränkungen, die durchschnittlich 10, 22 und 40 Jahre zurückliegen. Mit der Entfernung von der Schulzeit werden die Zahlen kleiner: Die weniger schlimmen Erfahrungen werden wohl vergessen - es gibt aber Erfahrungen mit 'Gewalt', Mobbing oder Schikane durch Lehrer, die nie vergessen werden!1 |
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Die Folgen von Mobbing
Wegen massiver Beleidigung seiner Lehrer im Internet hat das Amtsgericht Braunschweig einen 18 Jahre alten Schüler zu 80 Stunden gemeinnütziger Arbeit verurteilt. Außerdem zog das Gericht den Tat-Computer ein. "Die Beleidigungen fanden nicht auf dem Schulhof statt. Sie wurden weltweit verbreitet. Das hat eine andere Qualität", begründete der Richter das Urteil.
Der Angeklagte hatte Lehrer als "Fachidioten" und "Arschlöcher" betitelt. Als besonders schwerwiegend bewertete der Richter die Beschimpfung eines Religionslehrers als "muslimischen Perserteppich". "Ein politischer, rassistischer Hintergrund ist nicht ganz von der Hand zu weisen", sagte der Richter. Der 18-Jährige ist der einzige von mehreren verdächtigten Schülern, der sich vor Gericht verantworten musste. Er hatte gestanden und sich entschuldigt. Er gilt nur als Mitläufer. Dem mutmaßlichen Drahtzieher und anderen verdächtigen Schülern konnte die Polizei nichts nachweisen. (dpa) / (wst[1]/c't) Quelle: http://www.heise.de/newsticker/ data/wst-16.08.01-004/ (02-06-23) |
Experten schätzen, dass etwa 20 % der jährlichen Selbstmordfälle durch Mobbing ausgelöst werden. Mobbing in der Schule kann also sehr negative Folgen für den weiteren Lebensweg der betroffenen Schüler(innen) haben, nicht nur für die Opfer, sondern auch für die Täter. Häufig kommt es vor, dass die Täter noch unbeliebter in der Gemeinschaft sind als die Opfer, dass nur die Angst vor ihnen den Ausschluss aus der Gruppe verhindert. Im überwiegenden Teil der Mobbing-Fälle sprechen Kinder und Jugendliche weder mit Eltern noch mit Lehrern über das Problem. Die Opfer haben Angst als Verräter und Petzer dazustehen und dann noch mehr Repressalien ausgesetzt zu sein. Die Täter haben Angst vor Bestrafung. Mobbing kann in jeder Klasse auftreten, wobei die Häufigkeit des Auftretens ja abhängig ist von dem Phänomen der sozialen Gewalt und dem Sozial-Klima in der Klasse. Stimmt das Sozial-Klima in der Klasse, gibt es nur in seltenen Einzelfällen "Mobbing", d. h.: je offener eine Klasse, Lehrer(innen) sowie Schüler(innen) mit dem Thema umgehen, desto geringer ist das Klima für "Mobbing". Da das Mobbing häufig aus zwischenmenschlichen Problemen resultiert, Mobbing deren Konsequenz ist, bildet Mobbing oft den Ausgangspunkt für eine kriminelle Karriere. Dies insbesondere dann, wenn die zwischenmenschlichen Probleme nicht thematisiert und anders gelöst werden können. Deutliche Warnzeichen dafür, das Kinder gemobbt werden, können sein:
Studien haben gezeigt, dass von den Langzeitfolgen her Mädchen unter Mobbing in der Schule leiden als Jungen. Für Mädchen ist die Re-Integration in die Gemeinschaft einfacher, männliche Mobbing-Opfer finden in der Schule oft keinen sozialen Rückhalt mehr. Sie haben Angst vor körperlichen Übergriffen und leiden unter von Angst belasteten oder fehlenden sozialen Kompetenzen im Erwachsenen-Alter. Für die Täter, bei denen sich häufig ein fehlerhaftes Gerechtigkeitsbewusstsein schärft, sind kriminelle Laufbahnen nicht selten, wenn dieses Bewusstsein nicht korrigiert werden kann. In einer schwedischen Untersuchung wurden eine Vielfalt von psychosomatischen Beschwerden bei Mobbing-Opfern gefunden, die zur Information einmal aufgelistet werden sollen:
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Die Ursachen von Mobbing
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Die Ursache des Schulmobbings sind vielfältig. Dem Mobbing (zu mobben) liegen in der Regel Konflikte zugrunde, die unterschiedliche Auslöser haben können: Überforderung, Unterforderung, überzogenes Leistungsverhalten, Identifikationsverluste, gestörtes Klima an der Schule/in der Klasse. In Schulklassen, in denen gestörte Lehrer-Schüler-Beziehungen herrschen, verschlechtert sich bald auch das Verhältnis der Schüler untereinander, sagt Ferdinand Eder, Dozent am Linzer Institut für Pädagogik und Psychologie. Ein Lehrer, der Schüler z. B. bloßstellt, gibt sie oft der Häme der Klassengemeinschaft preis. Auch Leistungsdruck paart sich mit schlechter sozialer Beziehung. Allerdings nutzt es hier wenig, einfach dem schlechten Lehrer Vorwürfe zu machen, der in der Regel in ein komplexes Schulsystem eingebunden ist. (z.B. Überforderung des Lehrers durch Personalmangel). Mobbing ist
Die familiäre Situation von Kindern kann - wie gezeigt - auch für das Mobbing von der Schule von Bedeutung sein. Ein Beispiel: Die Bekleidung, nicht als Ursache, wohl aber als Auslöser, kann eine wichtige Rolle spielen. Die Altersschwelle für das Markenbewusstsein ist in den letzten Jahren merklich gesunken. Spätestens ab der 5. oder 6. Klasse müssen Markennamen auf Hosen, Rucksäcken oder Turnschuhen "stimmen", sonst ist man nicht mehr "angesagt". Ist es stimmig, ist man "cool". Kleidung wird aber zunehmend auch zum sozialen Indikator für Gleichrangigkeit und Gleichförmigkeit. Das gleiche Äußere schafft Solidarität und gibt dem Einzelnen das Gefühl von Stärke. Wer nicht zu dieser Gruppe gehört, wer den Ansprüchen nicht genügt, wird zum Außenseiter. Hier schließt sich wieder der Kreis: Da viele Eltern ihren Kindern die in der Regel teueren Kleidungsstücke aus finanziellen Gründen heraus nicht kaufen können, wird der sozi-ökonomische Familienstatus eventuell schnell zur Mobbing-Grundlage. Auch "das Fremde" oder "das Andere" gehört zum Ursachen-Komplex für das Mobbing in der Schule. Unterschiede im Vergleich zur Mehrheit der jeweiligen Gruppe spielt eine Rolle: Die andere Nationalität, die andere Kultur, die andere Religion, die andere Sprache oder die andere Bekleidung können Mobbingverhalten begünstigen. Die Bekleidung spielt eine immer mehr wichtigere Rolle und die Altersschwelle für das Markenbewußtsein ist in den letzten Jahren gesunken, daß es sogar schon im Kindergarten beobachtet werden kann, aber spätestens ab der weiterführenden Schule müssen die Markennamen auf Hosen, Rucksäcken, Turnschuhen, Jacken, Pullovern und anderen Kleidungsstücken "stimmen", sonst ist man nicht mehr "angesagt" oder "cool". Kleidung wird zunehmend zum sozialen Indikator, zum Erkennungszeichen untereinander. Uniformität des Äußeren unter Gleichgesinnten schafft Solidarität, gibt dem Einzelnen das Gefühl von Stärke. Es bilden sich bestimmte "Gruppenästhetiken", wer diesen nicht genügt, wird schnell zum Außenseiter. Die familiäre Situation, die soziale Situation, die Herkunft, bestimmte Verhaltensweisen oder Eigenschaften, soziale Indikatoren und ein oft nicht verbalisierter Verhaltenskodex, all das und noch ein größerer Facettenreichtum können es ausmachen, ob ein Schüler(in) auf der Sonnenseite oder auf der Opferseite manövriert. |
Lösungen und Ratschläge |
So vielfältig wie die Ursachen, die Symptome, die Folgen von Mobbing in der Schule sind, so vielfältig sind die Lösungsansätze. Lösungen finden sich einerseits in der Persönlichkeitsstärkung und der Stärkung in der sozialen Kompetenz von Kindern, innerhalb der Familie, in der Schulklasse, in der Schule selbst, im Schulsystem und in der Gesellschaft. Die ersten Lösungsansätze sollten darin bestehen, dass verschiedene Mythen aufgelöst werden. Belinda Mettauer und Christopher Szaday von der Fachstelle Integrative Schulung im Kanton St. Gallen (CH) haben mit einer Plakataktion zum Thema "Mobbing: Hinschauen und Handeln" sich mit 3 Mythen befasst:
Nach Mettauer und Szaday können Opfer folgendes tun:
In vielen Schulen werden zunehmend soziale Kompetenz-Trainings und Trainings zur Persönlichkeitsentwicklung, Kommunikationstrainings und Konfliktbewältigungstrainings durchgeführt. Gelernt wird das Verhalten in Gruppen. Darin enthalten sind Präventiv-Maßnahmen auch gegen Mobbing und Schikane. Es besteht allerdings die Gefahr, dass die eben genannten Trainings - so wichtig sie auch sind - eine Alibifunktion erhalten und die Schulen keine weiteren Maßnahmen für notwendig halten. Es ist zu fordern, dass das soziale und pädagogische Leben innerhalb der Schule von jeglicher Gewalt befreit der Gewalt vorgebeugt, Kommunikation gelehrt und "soziales Lernen" fester Bestandteil des Lehrplanes wird. Mittlerweilen bieten zahlreiche Schulen auch Anti-Aggressionstrainings an. Hier können Täter stärker mit ihren Opfern und dem Unrecht, dass sie ihnen zugefügt haben, konfrontiert werden. Das bereits im Strafvollzug bewährte Training wird stärker an Schulen eingesetzt werden, wodurch den Tätern einerseits die Lust an Gewalttaten genommen, andererseits ihr Mitgefühl für die Opfer geweckt werden soll. Gelernt werden soll auch die offene und faire Konfrontation sowie eine konstruktive Art zu streiten. Toleranz wird gelernt und sich auf andere Menschen einzulassen, die vielleicht in das eigene Denkschema passen. Mut zur Veränderung, überwinden von Klischees sind Beweise von Stärke, von emotionaler wie auch sozialer Intelligenz. In der Schule können die Themen des Klassenklimas, der Gewalt in der Klasse, des Mobbings und des sozialen Lernens Inhalt werden von Elternabenden und Vorträgen, Klassenkonferenzen, Projekttagen und als Themenbehandlung im Fachunterricht. Sind Mobbing-Probleme erkannt, hilft es wenig, Täter zu ermahnen oder Opfer gar aus der Schule zu nehmen. Mobbing muss Thema der Klasse und der Schule werden. Der Konflikt muss ausgetragen werden. Konkreter Hinweis für Schülerinnen und Schüler und deren Eltern:
Ein wärmeres Schulklima zu schaffen, so endet der zu Beginn genannte "Spiegel"-Artikel, hat im Hinblick auf die kommende gesellschaftliche Eiszeit einen besonderen Wert. Schüler(innen) schlagen in www.kidsmobbing.de/kids vor, Diskussionsmöglichkeiten in Schülermitverwaltungssitzungen, in Konferenzen, am "Pädagogischen Tag", im Klassenzimmer, an Elternabenden, im Lehrerzimmer und an Projekttagen zu bieten. In Mobbingfällen sollte überprüft werden, was wirklich passiert ist, ob vorher bereits ähnliche Situationen gab, ob es jemand mit der gleichen Erfahrung gab. Und es sollen gemeinsame Aktionen und Maßnahmen gegen Mobbing an der Schule überlegt werden. Schulvereinbarungen bieten sich an sowie Veranstaltungen, bei denen dieses Problem besprochen werden kann. Die "Kids": "Die meisten Menschen haben ein ausgeprägtes Gerechtigkeitsgefühl, an das man appellieren kann, denn es gilt für alle. Man sollte sein Gegenüber so behandeln, wie man selbst gern behandelt werden möchte. Wenn du aber nicht mehr weiter weißt, dann ruf - uns an, denn wir sind für dich da." |
Mobbing als Bedrohungsbild bei Lehrern
Quellen:
Rudolph, Herbert (o.J.). Mobbing als Bedrohungsbild. WWW: http://lehrer.freepage.de/ cgi-bin/feets/freepage_ext/ 41030x030A/rewrite/foel/ Fm991/mobbing.htm (02-11-29) Lauper, Esther (2001). Mobbing im Bildungsbereich (2001). WWW: http://www.neueslernen.ch/ (03-03-01) Brück, Horst (1986). Die Angst des Lehrers vor seinem Schüler. Rheinbeck bei Hamburg: Rowohlt. Weidemann, Bernd (1983). Lehrerangst. Ein Versuch, Emotionen aus der Tätigkeit zu begreifen.München: Ehrenwirth.
Das Burn-out-Syndrom bezeichnet einen vollständigen und für die Betroffenen zunächst unerklärlichen Motivationsverlust. Dieses "Ausbrennen" geschieht nicht schlagartig, sondern geht schleichend voran. Zentrale Faktoren bei der Entstehung von Burn-out sind oft mit großem Ehrgeiz verfolgte Ziele und Bedürfnisse, die nicht oder nur mit großen Opfern erreicht werden können. Daraus können dann bei Nichterreichen der Ziele Verzweiflungsgefühle und bei Erreichen Erschöpfungszustände resultieren. Dies geht meist mit einem Rückzug aus dem gewohnten sozialen Umfeld einher. Das Endstadium des Burnout - "Meltdown" - ist durch chronische Hilflosigkeitsgefühle und Suizidgedanken geprägt.
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War das Burn-out-Syndrom in der ersten Hälfte der 90iger Jahre ein medialer Renner und ein Hinweis auf die psychische Befindlichkeit von Lehrern, so taucht nunmehr der Begriff Mobbing immer häufiger auf. Der wesentliche Unterschied: War Burn-out ein allgemeines Symptom ohne personifizierbare Ursache, ist Mobbing die konkrete Diskriminierung Einzelner durch Einzelne. Mobbing ist eine Erniedrigung, die sich im Schulwesen noch mit dem Gefühl der besonderen Hilflosigkeit paart. Im angestammten Beruf gibt es praktisch keinen anderen Arbeitgeber als den Staat. Ausweichen ist nicht möglich. Das streng hierarchisch aufgebaute System mit verfilzten parteipolitischen Seilschaften, wenig Aufstiegsmöglichkeiten und der Kampf um einen kleiner werdenden "Kuchen" begünstigt die Ellbogenmentalität. Mitzuerleben, wie Schulleiter ehrfurchtsvoll das Wort Inspektor aussprechen, läßt den Grad der Autoritätsgläubigkeit erahnen. Und in welchem Lehrerkollegium gibt es nicht auch die Schwachen, vorauseilend Gehorsamen, die aus Angst, selbst zum Opfer zu werden, andere zum Opfer machen. SchülerInnen und Eltern
LehrerkollegInnen
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Gewalt in der Schule
Quelle:
Krumm, Volker, Lamberger-Baumann, Birgit & Haider, Günter (1997). GEWALT IN DER SCHULE - AUCH VON LEHRERN. WWW: http://www.sbg.ac.at/erz/ Salzburger_Beitraege/krumm1.htm (98-06-26) In den empirischen Arbeiten über 'Gewalt in der Schule' wird fast ausnahmslos nur über Gewalt von Schülern geforscht. Im Rahmen von TIMSS (Third International Mathematic and Science Study) wurden rund 10.000 Schüler der Klassenstufen 7/8 und der Abschlußklassen 10/11/12 der weiterführenden Schulen befragt, in welchem Ausmaß sie Opfer von Gewalt durch Schüler und durch Lehrer waren. Die Prävalenzuntersuchung zeigte: 'Gewalt' ('Mobbing') von Lehrern gegen Schüler ist ebenso häufig verbreitet wie 'Gewalt' von Schülern gegen Schüler. |
In der umfangreichen Literatur über Gewalt in der Familie tauchen fast ausschließlich die Eltern und erwachsenen Verwandten als Gewalttäter gegenüber Kindern auf und man hält es für selbstverständlich, daß die "Starken" die "Schwachen" mißhandeln, daß kaum untersucht wird, in welchem Ausmaß Kinder und Jugendliche gegen die Eltern "gewalttägig" sind. In der Schule ist es genau umgekehrt: In den Veröffentlichungen über 'Gewalt in der Schule' wird in der Hauptsache untersucht, welche Gewalttaten von Schülern ausgehen (Krumm & Lamberger-Baumann, 1996). Ist diese Beschränkung auf Schülergewalt gerechtfertigt? Geht man davon aus, daß Gewalt in der Regel von 'Mächtigen' gegenüber 'Ohnmächtigen' ausgeübt wird, dann ist die Beschränkung auf Schüler als Täter überraschend: In der Schule können alle dort Agierenden Gewalt anwenden - aber doch eher die Lehrer gegen die Schüler, die Schulleitung gegen Lehrer, Lehrer und Schulleiter gegen Eltern. In der qualitativen Literatur wurden in 74% aller Fälle Schüler als Täter genannt, Lehrer lediglich in 23% (Krumm & Lamberger-Baumann, 1996). Demgegenüber tauchen Lehrer relativ häufiger als Opfer auf (35%) - als Opfer von Schülergewalt. Wenn von Schülern als 'Opfer' geschrieben wird (68%), handelt es sich fast immer um Opfer von gewalttätigen Schülern. In den empirischen Untersuchungen der Jahre 1990-1996 ist die Verteilung der Täter noch einseitiger (Krumm, 1997). Fast alle Arbeiten, die mit ihrem Titel angeben, über 'Gewalt in der Schule' zu schreiben, untersuchen nur Gewalt, die von Schülern ausgeht. Etwa die Hälfte berücksichtigt auch Lehrer als Opfer. Nur eine Untersuchung zieht auch Lehrer als Täter in Betracht - allerdings nur am Rande. Von 28 Items beziehen sich 25 auf Schüler als Täter, lediglich drei auf Lehrer. Rund ein Drittel der Schüler berichtet, im vergangenen Monat eine oder mehrere Kränkungen erlebt bzw. beobachtet zu haben. Von den Siebent- und Achtkläßlern schreiben 23%, sie seien "dreimal oder mehrmals im Monat" vom Lehrer unfair behandelt worden, von den älteren Schülern berichten das 11%.17 Die erfahrenen oder erlebten Kränkungen durch Schüler sind seltener. Die "Beobachter" scheinen die Vorfälle anders zu interpretieren: 29% der Elftkläßler, aber "nur" 21% der Siebent- und Achtkläßler haben beobachtet, daß Lehrer Schüler "dreimal oder mehr" (in vier Wochen) unfair behandelt oder gekränkt haben. Geht man davon aus, daß Lehrerangriffe auf einzelne Schüler in der Regel vor allen anderen Schülern einer Klasse erfolgen, dann sind das relativ weniger beobachtete als selbst erfahrene Lehrerattacken. Krumm befragte auch 3000 Studierende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, von denen 362 erwähnten, dass sie während ihrer Schulzeit von Lehrern als „dumm“ oder „unfähig“ bezeichnet wurden. Bei 37 Prozent von ihnen kam das nur einmal vor, bei 63 Prozent wiederholt. Von diesen gaben wiederum 89 Prozent an, dass die verbalen Angriffe mindestens sechs Monate andauerten. 7,7 Prozent der Befragten waren demnach Mobbingopfer. Rechnet man diese Schätzung hoch, dann sind etwa 900 000 Schüler im deutschsprachigen Raum von Lehrermobbing betroffen. |
Mobbing im SchulbusQuelle: |
Für viele SchülerInnen beginnt und endet der Schultag mit der täglichen Busfahrt, denn hier treffen sie auf die MitschülerInnen, vergleichen noch schnell die Lösung der Hausaufgaben, auch kleinere Neckerein oder Rauferein kommen vor. Für manche wird die tägliche Fahrt jedoch zum Horrortrip und die Hänseleien der anderen zur Seelenqual. "Das so genannte Schulbus-Phänomen beschreibt ein Störungsbild bei Kindern, die im Schulbus dominanten meist körperlich und verbal aggressiven Schülern ausgesetzt sind", erläutert Prof. Dr. Günther Scholz (Friedrich-Schiller-Universität Jena). In einem Projekt wurden mit einem Fragebogen Schüler, Eltern und Busfahrer zur Situation in den Thüringer Schulbussen befragt. 8 - 10% der Kinder leiden unter dem Schulbus-Phänomen, einer speziellen Art von Schulangst. "Die Störungen treten meist beim Wechsel von der 4. in die 5. Klassenstufe auf - also zu dem Zeitpunkt, an dem die Kinder von der Grundschule in eine zentrale Regelschule oder auf ein Gymnasium wechseln und erstmals den Schulbus benutzen", sagt er. "Bei Einzelkindern tritt die Störung häufiger auf." Auch die Länge der Fahrzeiten beeinflusse die Angstausprägung. Im Rahmen des Projektes erarbeiteten die Wissenschaftler gemeinsam mit den Kindern Vorschläge, was man an der Inneneinrichtung der Schulbusse ändern könnte, damit sie sich wohl darin fühlen. "Denn wenn das Umfeld stimmt, wird auch der Angst der Betroffenen vorgebeugt. Die jüngeren Schüler möchten möglichst weit vorne in der Nähe der 'respektheischenden' Busfahrer sein". Daher gab es Vorschläge, die Anzahl der Sitze im vorderen Bereich zu verringern. Auf Bänken könnten mehr Kinder Platz finden. Auch Stehplätze mit der Möglichkeit zum Anlehnen wären eine Alternative zu den Zweiersitzen. Die Wunschliste der Schüler reichte von "fröhlicheren Farben", über besser erreichbare Signalknöpfe, bis hin zu extra Behältern für die Taschen, damit sie während der Fahrt nicht weggenommen werden können. Ein Thüringer Omnibusbetrieb hat mit den Wünschen der Schüler auseinandergesetzt und seinen Fuhrpark um zwei Busse ergänzt, bei deren Bau die Wünsche der Schüler berücksichtigt wurden. |
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Sexuelle Belästigung ist daran zu erkennen, dass Sie sich persönlich sexuell belästigt fühlen. Das ist Ihre eigene Empfindung die keinen äußeren Maßstab benötigt. Beispiele können sexistische Bemerkungen ("Männer oder Frauen (passendes streichen) sind zu eh blöd für Biologie"), zweideutige Anspielungen oder körperliche Annäherungen sein. Kein Mensch hat das Recht Sie ohne Ihr Einverständnis zu berühren (Notfälle ausgenommen). Wie soll man sich wehren?Die folgenden Schritte der Reaktion sind in der hier genannten Reihenfolge zu empfehlen, um eine Eskalation der Situation zu verhindern, die selten im Sinne auch des Opfers ist:Sprechen Sie die entsprechende Person (möglichst unter Zeugen) an und sagen Sie ihr, z. B. "Könnten Sie [das und das] bitte lassen, das ist mir unangenehm". Diese "Ich-Botschaften" zeigen erfahrungsgemäß gute Wirkung. Wenn Ihnen die diese Form der direkten Ansprache zu direkt ist, könnten Sie auch etwas abgeschwächter in der entsprechenden Situation sagen: "Also das ist ja jetzt schon (bald?) sexuelle Belästigung". Werden Sie konkret angefasst, schaffen Sie sich eine Öffentlichkeit und sagen Sie LAUT und DEUTLICH und FÜR ALLE HÖRBAR "Könnten Sie bitte Ihre Finger von mir lassen?" Das Wichtige ist die Lautstärke. Die Täterin oder der Täter werden erschrocken aufhören. Funktioniert z. B. im Bus. Wenden Sie sich an eine Person Ihres Vertrauens um Hilfe: Mitschüler(innen), Klassenlehrer(in), Vertrauenslehrer(in) oder Frauenbeauftragte. Insbesondere wenn die sexuelle Belästigung von Lehrerinnen oder Lehrern ausgeht kann ein Gespräch unter Kollegen helfen. Offizielle Beschwerde (möglichst noch schriftlich) beim der Schulleiterin oder dem Schulleiter. Die sind dann verpflichtet der Sache nachzugehen und entsprechende Schritte einzuleiten. Wenn jetzt nichts passiert, Oberschulamt und Polizei einschalten. |
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Informationen, Kontakte, Literatur |
Informationen und Hilfen über alle Schulpsychologischen Beratungsstellen (Adressen über die Schule, Telefonbuch, Jugendamt, Beratungsstellen für Eltern-Kinder-Jugendliche) und alle anderen Beratungsstellen im Jugendamt und der Städte und Kirchen für Eltern und Kinder. Sog. Mobbingtelefone können Schülern(innen) und Eltern helfen, schneller Rat und Hilfe zu erhalten. Der mehrheitliche Teil der betroffenen Kinder möchte keine Erwachsenen zu Rate ziehen, so dass das Mobbingtelefon Tätern und Opfern objektive und anonyme Beratungshilfe anbieten kann. In schwerwiegenden Fällen können von dort auch weiterführende Kontakte vermittelt werden. Zahlreiche gute Seiten zum Thema gibt es im Internet, wenn in die Suchmaschine "Mobbing" und als Eingrenzung "Schule" eingegeben wird. Eine sehr informative Quelle, aus der sich teilweise auch dieser Artikel bedient, war: Literatur Karl E. Dambach: Mobbing in der Schulklasse: Reinhardt-Taschenbuch. |
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Kinder und Jugendliche in Heimen sind daher oft "SpezialistInnen" im Mobben, denn sie wurden damit gross - sie waren Opfer und werden oft auch TäterInnen. Zuvor waren sie innerhalb der Familie, des Freundes- und Bekannntenkreises, und in der Schule Mobbing ausgesetzt und haben gelernt, selber zu mobben. Das Typische bei Mobbing-Situationen im Heim sind nach Beate Gremmelsbacher (2001)
SozialpädagogInnen arbeiten oft innerhalb eines Klimas der destruktiven Konfliktverarbeitung, welches Mobbing leicht zur Normalität werden lässt. Durch Widerstand gegen diese "Unkultur" setzt man sich dadurch erst recht ins Schussfeld von mobbenden Team-Mitgliedern. Und Anpassung an diese "Unkultur" zu signalisieren, heisst das Spiel mitzuspielen man wird selbst zum Mobbing-Täter/zur Mobbing-Täterin. Die Auseinandersetzung mit Kindern und Jugendlichen, deren Selbstbild und Selbstwert durch negative Erfahrungen geprägt ist, setzt bei den BetreuerInnen im Team also ein hohes Maß an persönlicher Standfestigkeit voraus. Aus Angst, als VersagerIn im Umgang mit Kindern und Jugendlichen entdeckt zu werden, verschweigen viele ihre Mobbing-Erfahrungen, die sie seitens der Jugendlichen erleben. Teams, bei denen es nicht üblich ist, solche Erfahrungen preiszugeben, unterstützen ihre KlientInnen in deren Mobbingaktionen. Das Opfer steht alleine da, weil ein Kollege oder eine Kollegin, die auf Mobbing-Aktionen reagierte, selbst zum Opfer für die Kinder und Jugendlichen würde. |
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Hauptquelle: |
Fliegel, Steffen (2000). Mobbing in der Schule. Die Erlaubnis des Autors liegt vor. |

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