Link zu Praesentation

Präsentations- und Vortragstechnik:
Medieneinsatz

 

In vielen Berufen gehört es mittlerweile zur selbstverständlichsten Aufgabe, Texte, Diagramme und Bilder vor Anderen zu präsentieren. Ziel einer Präsentation ist es - egal ob Mitschüler, Kollegen, Vorgesetzte, Kunden oder Lieferanten -, den Zuhörer zu informieren, zu überzeugen und zu motivieren. Schüler lernen, Ergebnisse aus Projekten, Gruppenarbeiten oder einfach strukturierte Werbespots zu erarbeiten und vorzustellen. Als Medien für die richtige Präsentations- und Vortragstechnik eignen sich Overhead-Projektoren, Flipcharts oder auch die Metaplan-Methode. Außerdem können Wandplakate und Arbeitsmaterialien zum Einsatz kommen, um Kommunikationsinhalte sichtbar zu machen. Auch Produkte und Flyer schaffen es so, auf offene Ohren beim Zuhörer zu stoßen. Dies alles ist nicht nur im Schul- und Berufsleben von Vorteil, auch bei der Jobsuche an sich und seiner eigenen Präsentation können einem diese Techniken einen entscheidenden Vorteil verschaffen.

nach einem Text
von Peter Maas*)

  

 

 

 

Wie wäre es mit ein wenig

ISOTYPE?

 

Ein Bild, eine Zeichnung verhilft jedem Zuhörer zu einem besseren Verständnis und dient als Gedächtnisstütze. Dieses Sichtbarmachen von Kommunikationsinhalten wird "Visualisierung" genannt. Der Medieneinsatz ist ein Hilfsmittel zur Unterstützung des Vortrages mittels Visualisierung. Daher

  • sind Medien ein Instrument.
    Sie dienen dem Vortragenden als Stichwortgeber und helfen dem Zuhörer beim Behalten und Verstehen.
  • Treten Medien hinter den Redner zurück.
    Sie dürfen nicht Hauptaugenmerk sein, sondern nur am Rande auftreten
  • Sind Medien einfach aufgebaut.
    Nur so versteht man sie schnell und nur so lenken sie nicht allzu sehr ab.

Die technischen Hilfsmittel und Geräte haben jeweils ihre Vorzüge und Nachteile. In jedem Fall aber ist nicht immer das das Richtige, was gerade "in" ist, denn schnell kann sich der angestrebte Eindruck technischer Kompetenz und Innovationsfreude in den der Technikverliebtheit umkehren. Wenn also nicht jeder Vortrag nach Laptop und Beamer verlangt, so auch nicht nach einem Gerätepark, der dem Equipment eines Rockkonzertes gleicht. Immer wird man sich die Frage stellen müssen, welches technische Hilfsmittel wo am rechten Ort ist. Folien, Charts und Bilder dienen einzig und allein zur Verstärkung und zur Illustration des Gesagten. Die Charts enthalten daher kein Abbild der Rede, sondern führen lediglich wichtige Begriffe und einfache, selbsterklärende Grafiken auf. Mit Folien reduziert man die Komplexität. Bei der Überlegung, was auf die Folie drauf soll, sollte man sich immer von dem Motto leiten lassen „Weniger ist mehr!". Das bedeutet, dass auf eine Folie nicht mehr als maximal fünf bis sieben Zeilen gehören.

Der Overheadprojektor - die Folienpräsentation

Der Vorteil dieses Gerätes liegt darin, dass Sie Ihren Zuhörern nie den Rücken zudrehen müssen. Sorgen Sie dafür, dass der Projektor sauber ist und überprüfen Sie, ob die Ersatzbirne funktioniert. Achten Sie auf eine gute Projektionsfläche. Vor der Präsentation müssen der richtige Projektionsabstand und die Schärfe eingestellt werden. Während der Präsentation überzeugen Sie sich nur noch mit kurzen Blicken, ob die Folie korrekt aufgelegt wurde. Alle Verweise zu einer Foliendarstellung erfolgen auf der Folie mit einem geeigneten Stift, nicht auf der Projektionsfläche. Eine Folienpräsentation soll die Aussage des Vortrages unterstützen. Überlegen Sie bei jeder Information, die Sie auf die Folie bringen wollen, ob das für Ihren Zuhörer oder nur für Sie von Interesse ist. Ein typischer Fehler ist die Anzeige des Dateinamens in der Fußzeile - für wen ist das wichtig? Das Auge wandert von links oben nach rechts unten über die Folie. Die wichtigsten Informationen stehen also oben links und die unwichtigsten unten rechts: Foliennummer oder Firmenlogo haben in der Fußzeile ihren Platz.

Zur Gestaltung im Detail siehe Die Gestaltung von Overheadfolien.

Das Flipchart

Der Flipchart ist nicht anderes als ein DIN A1 großer Block auf einem Gestell. Machen Sie sich bitte vorher mit dem Papierwechsel vertraut, da er sehr unterschiedlich konstruiert sein kann. Schreiben Sie in einer angemessen großen Schrift, die in der letzten Reihe noch gelesen werden kann (ausprobieren). Für dieses Medium gibt es eine Reihe von Hilfsmitteln, z.B. farbige Markierungspunkte, "ldeenwolken, farbige Streifen für Tabellen, breitere Streifen als Grundlage für Überschriften, Markierungsnadeln... . Selbst Kreppband oder andere Materialien können Sie einsetzen. Ihrer Phantasie sind kaum Grenzen gesetzt. Auch hier gilt die Gestaltungsregel, die Flipchart-Bögen nicht zu überladen. 

Die einzelnen Bögen könne in Ruhe vorbereitet werden. Vorteilhaft ist eine Dynamisierung durch Ergänzung anderer Elemente, z. B. Betonung durch Setzen einzelner Punkte, Formulierung einer Idee auf einer Wolke, die angeheftet wird ...

Das Wandplakat 

Steht kein Flipchart zur Verfügung, können Sie ein Plakat erstellen. Weißes Packpapier oder Tapeten lassen sich dafür gut verwenden. Auf dem Wandplakat können Sie die wesentlichen Stichwörter Ihres Vortrages, Ideenliste... notieren. Es gelten hier die gleichen Gestaltungsregeln wie bei der Flipchart. Denken Sie an Klebeband! 

Vorteile:

  • Es ist gut zu erarbeiten und sehr flexibel
  • Es ist sehr preiswert
  • Es ist beliebt bei den Zuhörern
  • Man kann es gut handhaben, da es technisch unproblematisch ist
  • Man kann es gut lesen (Papier ist ein Objekt)

Nachteile:

  • Man kann es schlecht kopieren
  • Man muß sehr sauber schreiben könne
  • Es ist in Handarbeit zu erstellen
  • Es ist sehr sperrig und daher schlecht zu transportieren
  • Es nutzt sich sehr schnell ab
  • Es ist nur für kleinere Gruppen (bis ca. 20 Personen) geeignet

Gestaltungsregeln:

  • Benutzen Sie als Überschrift eine Wolke (3-bäuchig), und geben Sie jedem Chart eine Überschrift
  • Nutzen Sie möglichst wenig Farben. Ideal: Schwarz, Blau, Grün, Rot
  • Verstehen Sie das Chart nur als Ergänzung und Visualisierung zu Ihrem Vortrag, nicht als eigenständige Einheit
  • Schreiben Sie groß und sauber
  • Nutzen sie die Groß- und Kleinschreibung
  • Jedes Chart sollte die gleiche Struktur haben
  • Und beim Vortrag. Benutzen Sie die Begriffe, die auf dem Chart stehen!

Das Dia 

Dias sind zur Visualisierung sehr gut geeignet, weil mit ihnen ein Sachverhalt besonders deutlich dargestellt werden kann. Auf den Dias lassen sich neben Fotos auch Tabellen, Grafiken, Slogans... projizieren, die gerade für komplexe Sachzusammenhänge geeignet sind. Weitere Möglichkeiten bietet der Einsatz von Ton und zusätzlichen Projektoren. 

Der Einsatz von Dias setzt allerdings umfassende Fachkenntnisse voraus. Nur wenn Sie die besitzen, sollten Sie sich an diese Präsentationsform wagen. Hell- /Dunkelpausen müssen vermieden werden (Überblendprojektor einsetzen), da sie den üblichen "Einschlafeffekt einer Diavorführung provozieren, der ja mit Sicherheit vermieden werden soll. 

Das Video 

Videobänder haben bei einem Referat eine ergänzende Funktion. Mit ihnen kann man besonders die Zuhörer auf ein Thema einstimmen oder aktuelle Geschehnisse dokumentarisch verdeutlichen. Achten Sie darauf, daß alle Zuhörer die Möglichkeit haben, das Video zu sehen. Überprüfen Sie auch, ob sich keine hellen Flächen (z.B. Fenster) im Fernseher spiegeln. Spulen Sie das Band an die Stelle, mit der Sie beginnen wollen. 

Der Computer

Der Computer kann nicht nur für die Erstellung einer Präsentation genutzt werden, sondern mit ihm kann auch die Präsentation vorgeführt werden. Der Hardwareaufwand ist aber recht hoch, z.B. ist ein Beamer oder eine Vernetzung mehrerer Computer erforderlich. Auf diese Weise können auch Ton- und Bildübergangseffekte eingesetzt werden, die den Sachverhalt eindrucksvoll darstellen. Allerdings muß die Möglichkeiten der Software genau bekannt sein. Das setzt eine nicht unerhebliche Einarbeitungszeit voraus. Die heute üblichen Assistenten, fertigen Vorlagen und Cliparts sollten mit Bedacht eingesetzt werden, da sie im allgemeinen schon bekannt sind. Eine geschickte Anpassung an die eigene Situation ist erforderlich, etwa durch ein charakteristisches Logo auf allen Folien oder eine einheitliche Hintergrundgestaltung. Besonderer Wert ist auf die Wahl der richtigen, angemessenen Farben zu legen. Empfehlenswert sind alle gut erkennbaren Farben auf dunklem Hintergrund: Weiß, helles Orange, Gelb, helles Grün und helles Blau. Schlechtsichtbare Farben auf dunklem Hintergrund sind Rot (vor allem auf blauem Hintergrund flimmert es), Dunkelgrün, Schwarz, Grau und Braun - und natürlich alle Font-Farben, die ähnlich wie der gewählte Hintergrund sind.

Bildschirmpräsentation und Beamer

Generell gelten für die klassiche Powerpointpräsentation ähnliche Regeln wie für Overheadpräsentationen. Der technische Aufwand ist aber in der Regel größer.

  • Bevor Sie sich mit Beamer und Laptop in einen Vortragsraum stellen, machen Sie sich mit der Technik vertraut.
  • Haben Sie alle Verbindungskabel mit und wissen Sie genau, welches Sie wo anschließen müssen? Lassen Sie es sich vorher zeigen und beschriften Sie die Kabel mit Klebeband. Sind die Stromkabel für Beamer und Laptop dabei, sind genug Steckdosen im Raum in erreichbarer Nähe und haben Sie für Notfälle eine Kabeltrommel greifbar?
  • Sind die Batterien für die Fernbedienung des Beamers frisch geladen?
  • Präsentieren Sie an einem fremden Rechner, dann müssen Sie sicherstellen, daß Sie alle Dateien dabei haben: Präsentation, Schriften, Grafiken, Audio und Video.
  • Ist Powerpoint auf dem Präsentationsrechner installiert? Wenn nicht, brauchen Sie den Powerpoint-Viewer - machen Sie eine Pack&Go - Präsentation.
  • Sind alle Schriften am Präsentations-PC vorhanden? Wenn Sie unsicher sind, binden Sie die Schriften lieber mit in die Präsentation ein. 
  • Stellen Sie einen Beamer waagrecht auf. Er sollte ungefähr in der Höhe der Präsentationsfläche stehen. Je näher der Beamer an der Projektionsfläche steht, desto kleiner wird das Bild - bei 1m Entfernung ungefähr 0,6m*0,5m, bei 3m Entfernung sind es rund 2,0m*1,5m.
  • Ein Beamer wird während des Betriebes sehr heiß und durch ein Gebläse gekühlt - es ist deshalb eine schlechte Idee, den Beamer neben einem Zuhörer aufzustellen.
    • Decken Sie die Lüftungsschlitze nicht ab und sorgen Sie für Frischluft. Wenn der Beamer während der Präsentation plötzlich ausgeht, ist er meist zu heiß geworden. Schalten Sie ihn nicht aus, sondern wählen Sie "Standby", damit der Lüfter weiter läuft. Kontrollieren Sie, ob die Lüfterschlitze frei und nicht verschmutzt sind. Öffnen Sie die Fenster.
    • Wenn der Lüfter beim Einschalten nicht anspringt, darf der Beamer gar nicht erst verwendet werden.
    • Während des Betriebes wird die Lampe des Beamers sehr heiß. Fassen Sie daher nicht auf das Glas und schauen Sie nicht direkt in die Linse, da Sie sonst für längere Zeit nur ein negatives Nachbild der Beamerlampe sehen.
  • Der Beamer wird am Video-Ausgang des Rechners angeschlossen: anstelle des Monitors oder manchmal zusätzlich zum Monitor.
  • Zusätzlich kann man mit einem Tastencode einstellen, daß sowohl der Beamer als auch der Laptop-Bildschirm das selbe Bild zeigt. Dazu hat der Laptop meistens eine Fn- oder Steuerungstaste in Kombination mit einer Monitortaste (manchmal Fn+F5 - schauen Sie in die Bedienungsanleitung des Laptops).
  • Stationäre Rechner werden häufig über zusätzliche Boxen mit dem Beamer verkoppelt. Der Video-Ausgang des Rechners wird angeschlossen und je ein Kabel geht zum Monitor und zum Beamer. Damit ist sichergestellt, daß Sie am Monitor das gleiche Bild sehen wie der Beamer es zeigt.
  • Schalten Sie zuerst den Beamer an, dann den Rechner. Möglicherweise müssen Sie Monitor und Beamer aufeinander abstimmen. Beide Geräte haben ein Menü dafür: im Rechner in der Windows-Systemsteuerung über "Anzeige" und beim Beamer über die Bedienelemente der Fernbedienung oder des Beamers selber.
  • Normalerweise verwenden Sie die Maus des Rechners - aber einige Beamer haben eine Maus in der Fernbedienung. Dann muß das Beamerkabel nicht nur am Monitoreingang, sondern auch am Mauseingang angeschlossen werden. Dazu haben die Kabel zwei Steckmöglichkeiten.
  • Die Scharfeinstellung des Beamerbildes geschieht manchmal wie bei einem Diaprojektor über einen Ring vorne an der Linse, einige haben einen zweiten Ring, um das Bild größer oder kleiner zu zeigen. Moderne Beamer besitzen einen Autofocus und eventuelle Korrekturen sind über eine Menü vorzunehmen.
  • Schalten Sie den Beamer niemals direkt aus, sondern wählen Sie zuerst "Standby". Ausschalten dürfen Sie ihn erst, wenn der Lüfter nicht mehr läuft, da sonst die Birne Schaden nimmt - bei neueren oft auch fest installierten Beamern wird das häufig automatisch geregelt.

 Vor- und Nachteile einzelner Medien - Zusammenfassung

 Medien

Vorteile

Nachteile

Handout, Buch, Kopie, Arbeitsblatt

Teilnehmeranzahl unbegrenzt;vorwiegend zur Vermittlung komplexer Inhalte (die auch langfristig von Bedeutung sind)

  • 100% vorbereitet und fertig
  • Text ist wiederverwendbar
  • gut zu vervielfältigen
  • kein Blickkontakt zum Referenten
  • beim Nur-Lesen bleibt nicht viel hängen

Dias

Bei Gruppen bis zu 100 Personen;vorwiegend zur Veranschaulichung von Objekten, Gegenständen oder Situationen/Settings (z.B. Arbeitsumgebungen, Maschinen)

  • authentische Darstellungsweise / einprägsame Bilder
  • Möglichkeit der Darstellung auch größerer Objekte
  • flexibel (Austauschbarkeit einzelner Bilder)

  • Dias erfordern eine starke Verdunkelung, um voll zur Geltung kommen zu können
  • statische Bilder
  • störanfällig

Overheadprojektor
und Folien

Besonders geeignet für Präsentationen vor großen Gruppen (bis zu ca. 200 Personen); als simultane visuelle Unterstützung eines Vortrags, Referats oder Lehrgesprächs

  • 100% vorbereitet und fertig
  • bedruckbar
  • als Handout lieferbar
  • sehr gut wiederverwendbar
  • verschleißresistent
  • beliebiger Farbeinsatz möglich
  • geeignet für große Gruppen
  • in Schulen im Allgemeinen verfügbar, z.T. in jedem Klassenzimmer vorhanden
  • transportierbar und im Raum flexibel aufstellbar
  • schnelle und leichte Herstellung von Folien
  • Blickkontakt mit den Zuhörern kann gehalten werden
  • Bilder / Diagramme können auf Folien kopiert werden
  • wenig flexibel, weil fertig
  • Gefahr der zu kleinen Schrift
  • oft schlechte Sicht auf Referenten
  • Tendenz, zu viele Folien einzusetzen, daher Gefahr der Übersättigung
  • technisches Versagen möglich
  • geeignete weiße Projektionsfläche oder Leinwand
  • Nebengeräusche (Lüfter)
  • je nach Lichtstärke Verdunkelungsproblem
  • Folien und Folienschreiber ökologisch nicht unbedenklich

Laptop und Beamer

(siehe auch unten Computer & Laptop)

  • wie Folien, zusätzlich:
  • animierbar (bewegte Bilder)
  • Fotos und Videos möglich
  • Fernsteuerung einsetzbar
  • beeindruckt Teilnehmer/innen
  • geeignet für große Gruppen
  • transportierbar und im Raum flexibel aufstellbar
  • in kleineren Schulen häufig noch nicht verfügbar
  • vergleichsweise teure Anschaffung
  • transportierbar und im Raum flexibel aufstellbar
  • in Kombination mit den entsprechenden Geräten für Großbildprojektion von Videos, DVDs, Video-CDs und Fernsehbild (meist über den Eingang eines Video- bzw. DVD-Players) möglich
  • wie Folien, zusätzlich:
  • extrem hoher Vorbereitungsaufwand
  • Gefahr der Automatisierung
  • technisch anspruchsvoll
  • Gefahr: tolle Show, wenig Inhalt
  • fördert Konsumhaltung
  • geeignete weiße Projektionsfläche oder Leinwand
  • je nach Lichtstärke Verdunkelungsproblem
  • je nach Lichtstärke auch in größeren Räumen einsetzbar
  • vergleichsweise schlechte Tonqualität, daher oft gute Aktivboxen oder Verstärkeranlage nötig

Tonbandgerät, Kassettenspieler

  • in Schulen im Allgemeinen verfügbar,
  • transportierbar und im Raum flexibel aufstellbar
  • eigene und kommerzielle Aufnahmen abspielbar
  • Klangqualität von Raum(größe) abhängig
  • kleinere Portables häufig mit ungenügender Leistung
  • ggf. Verstärkeranlage mit Boxen nötig
  • ungünstige analoge Benutzerführung

CD-Player

  • transportierbar und im Raum flexibel aufstellbar
  • je nach Ausstattung auch selbst gebrannte CDs abspielbar (CD-RW, MP3)
  • ausgezeichnete Aufnahmequalität
  • flexible digitale Benutzerführung
  • ggf. Verstärkeranlage mit Boxen nötig
  • kleinere Portables häufig mit ungenügender Leistung
  • Klangqualität von Raum(größe) abhängig

Video

bei Monitoren: maximal 20 Personen pro Monitor; zur Visualisierung von (komplexen) Abläufen / Situationen (z.B. Präsentation von Firmenvideos, Fernsehmitschnitten von technischen Beiträgen)

  • 100% vorbereitet und fertig
  • professionell
  • geeignet für große Gruppen
  • in Schulen im Allgemeinen verfügbar
  • transportierbar und im Raum flexibel aufstellbar
  • Vorführung auch von selbst produzierten Videos bzw. Ausschnittvideos möglich

     

  • wenig Kontakt zu den TeilnehmerInnen
  • fördert Konsumhaltung
  • schweres technisches Gerät
  • mit Fernsehgerät relativ kleines Bild (nur für kleinere Räume geeignet)
  • Beamer zur Großbildprojektion nicht immer verfügbar
  • ungünstiges Handling bei Nutzung des analogen Bandzählwerks
  • schlechte Standbildqualität

Whiteboard oder Tafel

Bei Gruppen zwischen Personen 3 und 30 Personen

  • fixer Platz im Raum spart Entscheidung
  • spontan einsetzbar
  • als Klebe-, Magnetfläche verwendbar
  • einfach zu handhaben
  • fast immer verfügbar
  • farbige Darstellung möglich
  • ökologisch unbedenklich
  • wird selten transportiert
  • kaum vorzubereiten
  • nicht wischfest
  • schwer sauber beschreibbar
  • Gefahr, zur Tafel zu sprechen
  • vollgeschriebene Tafeln müssen abgewischt werden
  • feste Montage erzwingt bestimmte Sitzordnung

Pinnwand & Metaplan

Bei Gruppen zwischen 3 und 25 Personen; wenn eine Aufgabe gemeinsam bearbeitet werden soll (insbesondere bei hoher Einbindung der Teilnehmenden); wenn Ergebnisse für alle transparent sein sollen

  • sukzessiver Aufbau von Info möglich
  • komplexe Zusammenhänge abbildbar
  • Elemente vorbereitet oder spontan
  • flexibel und erweiterbar
  • Gruppe kann Bild selbst erarbeiten
  • Überschaubarkeit, Ordnung
  • flexibles Umhängen der Karten möglich (wichtig beim Clustern der Beiträge)
  • Thema/Information für alle (dauerhaft) sichtbar und bearbeitbar
  • starke Einbindung der Teilnehmenden
  • Kostengünstig und spontan einsetzbar
  • wenig technischer Aufwand
  • Transport von Pinnwänden (oft sperrig)
  • Verletzungsgefahr: scharfe Papierkanten
  • hoher Papierverbrauch
  • beschränkt wiederverwendbar
  • teuer zu protokolliere

Flipchart

Transportable Haltevorrichtung für spezielles Flip-Chart-Papier (ca. 70 x 100 cm)

Bei Gruppen zwischen 3 und 25 Personen;wenn eine Aufgabe gemeinsam bearbeitet werden soll;wenn Ergebnisse für alle transparent sein sollen Vorgehen

  • sukzessiver Aufbau von Info möglich
  • Elemente vorbereitet oder spontan
  • flexibel und erweiterbar
  • Gruppe kann Bild selbst erarbeiten
  • wenig Vorbereitungsaufwand
  • einfache Handhabung
  • vergleichsweise geringer Platzbedarf
  • transportierbar und im Raum flexibel aufstellbar
  • vorgefertige Flipchart-Blätter möglich
  • Platzbedarf beim Transport
  • beschränkt wiederverwendbar
  • meist aufwendig zu protokollieren
  • in Schulen nicht immer verfügbarvergleichsweise teures Papier
  • relativ kleine Fläche zum Beschriften (nicht für sehr große Räume geeignet)

Computer & Notebook

als simultane visuelle Unterstützung eines Vortrags oder Lehrgesprächs

Ohne Beamer: max. 5 Personen pro Monitor

Mit Beamer: Präsentationen vor großen Gruppen Teilnehmerzahl unbegrenzt

  • Multimedia-PC mit Bewegtbild und Soundwiedergabe
  • CD-ROM-Laufwerk zum Abspielen von Multimedia-CD-ROMs (Edutainment, Lernsoftware)
  • DVD-Laufwerk und DVD-Player-Software erlaubt Abspielen von DVDs
  • CD-ROM-Laufwerk als Abspielgerät für Musik-CDs
  • Abspielen von MP3-Musikformat
  • Vorführung von selbst hergestellten Video-CDs möglich
  • vielfältige Aufbereitung von audiovisuellen Daten, Bildern, Diagrammen, Videos, Klängen?
  • bei Vorhandensein bestimmter Software Einsatz multimedialer Präsentations-programme (z.B. Powerpoint möglich)
  • Diashow mit vorbereiteten Folien, Animationen möglich
  • mit Computermonitor oder LCD-Bildschirm des Laptop nur sehr kleines Bild (nur ein paar wenige Personen einsetzbar)
  • Beamer zur Großbildprojektion nicht immer verfügbar
  • gewisse Hardware- und Software-Kenntnisse nötig
  • relativ geringe Geräteausfallsicherheit bei mehreren Benutzern des Computers
  • nicht selten Kompatibilitätsprobleme beim Installieren von Multimedia-CD-ROMs (Lernsoftware o.ä.)

 

 Quellen:
http://www.vera-naumann.de/medien.htm (01-07-16)

Präsentieren - die häufigsten Fehler

  • Folien sind zu klein beschriftet. Das Publikum wird unruhig, weil es nichts lesen kann - Lesbarkeit vorher prüfen
  • Folien wechseln zu schnell: das Publikum wird unruhig, weil es mit dem Lesen nicht mitkommt - Wenige Folien, Zeit zum Lesen lassen. Denken Sie daran, daß das Publikum Ihnen ja auch noch zuhören soll und die Inhalte noch nicht kennt
  • Sie stehen mit dem Rücken zum Publikum und schauen auf Ihre Folien - Sie sollen nicht Ihre Folien ablesen, sondern den Inhalt im Kopf haben!
  • Sie stehen im Bild - Stellen Sie sich seitlich von der Präsentationsfläche auf!
  • Sie zeigen mit dem Finger oder einem Stift auf der Folie am Overheadprojektor,  jedes Zittern wird x-fach vergrößert gezeigt - Legen Sie einen spitzen Stift ruhig auf die Folie
  • Sie zeigen an der Wand - der Laserpointer zittert, Ihr Arm ist nicht lang genug, der Mauszeiger ist zu winzig - wenn Sie den Laserpointer nicht ruhig halten können, verzichten Sie darauf! Verwenden Sie einen Zeigestab oder stellen Sie einen großen Mauszeiger ein oder erklären Sie, wohin die Zuschauen schauen sollen
  • Geräteeinstellungen stimmen nicht - die Belichtung des Overhead ist zu schwach, der Beamer ist unscharf eingestellt - Testen Sie unbedingt alle Geräte vorher. Stimmen Beamer- und Monitorauflösung überein? Ist das Raumlicht vielleicht zu hell? Lassen Sie die Jalousien herunter oder ziehen Sie die Vorhänge vor
  • Folien auf dem Overhead wölben sich und werden an den Rändern unscharf - Verwenden Sie Folienhalter oder Passepartouts

Franz Zauner:
Cyberspace - Beamerlicht und Powerpoint

 

Quelle:
http://www-x.nzz.ch/folio/
curr/articles/cyberspace.html (03-02-08)

 

 

Powerpoint ist die Wahl der Feiglinge.
Clifford Stoll

DER VORTRAGENDE steht einen Meter neben seinem Gedanken, im Schutz der Dunkelheit. Der Gedanke hat sich selbständig gemacht, als ob niemand etwas für ihn könnte, als ob er ganz von allein heruntergeflattert wäre aus höchster Höhe und sich nun wie ein bunter Schmetterling an die Wand schmiege.
Hell leuchtet er auf das Publikum herab, ein kleines Wunder, gemacht aus den Zutaten Finsternis, Beamerlicht und Powerpoint, jener wirklich und wahrhaft weltbeherrschenden Software aus dem Hause Microsoft, welche den Gedanken auf diesem Planeten Gestalt gibt, sie wärmt und kleidet, und zwar in X-Large.
In Riesenschrift steht geschrieben, was gesagt wird, und was gesagt wird, steht geschrieben. Und wenn nicht geschrieben steht, was gesagt wird, dann handelt es sich wahrscheinlich um eine Grossveranstaltung, wo das zu fade wäre.
Denn da sieht sich das Publikum auf einer Riesenleinwand beim Zuhören zu und beim Jubeln, denn die Wirklichkeit ist unwirklich geworden, erst die mediale Spiegelung stellt ihr ein Echtheitszertifikat aus. Kaum jemand tritt noch einfach so ins Scheinwerferlicht, erklärt sich zur Hauptsache und legt los. Das Kunststück der Gedankenverdoppelung gelingt erst im Zwielicht besonders schön.
Es ist wie im Grenzerlebnis oder knapp vorm Einschlafen: Am Ende des Tunnels wird es hell. Das Publikum gerät in Trance, starrt auf die gedankenhaltigen Rechtecke vorne neben dem Rednerpult.
Zuweilen geht das zulasten des Vortragenden. Der müsste jetzt schon ordentlich mit dem Zeigestab fuchteln, wollte er doch noch ins kollektive Gedächtnis: Hätten Winston Churchills Kriegsrede, Martin Luthers Thesenpapier oder Marcus Antonius Testamentseröffnung mit Powerpoint überdauert?
Nach rund drei Dutzend Folien von "Begraben will ich Cäsarn, nicht ihn preisen!" bis zu "Das war ein Cäsar: wann kommt seinesgleichen?" wäre dem Publikum der Gedanke ans Aufspringen so fremd gewesen, dass es am Ende für einen Platz in der Weltgeschichte möglicherweise nicht gereicht hätte.

Wie man seine ZuhörerInnen mit schlechten Power Point Präsentationen nervt

Quelle:
Paradi, Dave (2003).
Survey Shows How to Stop Annoying Audiences With Bad PowerPoint.
WWW: http://www.communicateusingtechnology.com/
pptsurvey_article.htm (04-11-07)
  • Poor Preparation of the Presentation - People are very annoyed when the presenter does not even think about the structure of the presentation and simply copies the text of a report onto slides. PowerPoint slides should support the message, not substitute for the presenter or for a more detailed handout. Presenters need to connect with the audience instead of hiding behind the slides.
  • Balance of Slide Elements - People find too much text or too much fancy graphics and multimedia a big turn off. These two extremes do not work well. A balanced approach is called for - text to give context for the audience's understanding of what the presenter will next be speaking about, and graphics and multimedia to add flavor to the text.
  • Not Knowing How to Use the Technology - If presenters are going to use technology during a presentation, they should learn how to set it up, start it up so it looks professional and smoothly move between the slides. Awkward usage of PowerPoint and presentation technology was mentioned a number of times as detracting from the message being delivered.

The top things that audiences find annoying about bad PowerPoint presentations:

  • The speaker read the slides to us 60.4%
  • Text so small I couldn't read it 50.9%
  • Full sentences instead of bullet points 47.8%
  • Slides hard to see because of color choice 37.1%
  • Moving/flying text or graphics 24.5%
  • Annoying use of sounds 22.0%
  • Overly complex diagrams or charts 22.0%

Praktische Tipps für Powerpoint

Quelle
http://dr-ulonska.de/html/
body_prasentationstips.html (08-05-09)

Die meisten PräsentatorInnen werfen sich und ihr Publikum mit Powerpoint zurück in die Zeiten der "Betonpädagogik" und eines einfallslosen Frontalunterrichts für Erwachsene. Schwindel erregende Folienschlachten, zu schnelles Sprechen, kein roter Faden - was muss das Publikum nicht alles über sich ergehen lassen. Es gibt kaum eine so wirkungsvollere Möglichkeit, sein Gesicht zu verlieren, wie eine missratene Powerpoint-Präsentation. Daher ein paar praktische Tipps:

Inhalte
Worte, wichtige Begriffe
Keine Sätze, keine Romane Maximal 5-7 Zeilen
Kein Abbild der Rede Selbsterklärende Grafiken
Ziel: Reduktion der Komplexität
Motto: Weniger ist mehr!
Aufgabe: Verstehbar machen, verschönern, verstärken
Schriftarten
Mehr serifenlose Schriften (Helvetiva, Arial etc.)
Weniger serifenbetonte Schriften (Courier, Garamond etc.)
Keine Schreibschriften
Widersprüche vermeiden zwischen Schrift und Inhalt (High-Tech-Inhalt in Western-Saloon-Schrift). Schriftschnitte und Satzauszeichnungen wie kursiv, fett, gesperrt, unterstrichen sparsam dort verwenden, wo es Sinn ergibt
Schriftgröße für Überschriften
32 Punkt (normal)
40 Punkt (groß)
44 Punkt (sehr groß)
Schriftgröße und -abstand im Text
Am besten 24-28 Punkt
Unter 10 Punkt: unlesbar
Keine Fußnoten und verkleinerten Kommentare
Schriftabstand mindestens zweizeilig
Farben
Insgesamt nicht mehr als vier Farben verwenden
Rot: Hervorhebend, aber aggressiv
Blau: Beruhigend, augenfreundlich (nicht aber auf Schwarz)
Grün: Beruhigend, augenfreundlich (nicht aber: Hellgrün auf Weiß)
Gelb: Signalfarbe, optisch „sauer", nicht warm
Hintergrund versus Schrift
Kontrastwirkung beachtet? (Kein Flimmern!)
An Fehlsichtige gedacht? (Ungeeignet: Rot/ Grün-Kontraste)
Folie lesbar als Schwarzweißkopie?
Animationen und Folienübergang
Besser vermeiden:
Verspielte Animationen
Bewegte GIFs
Bilder und Zeichen
Clip-Arts, die jeder nimmt
Zeilenweises Rumgeklicke (ist überflüssig)
Farbverläufe (welche Bedeutung könnten sie haben?)
Absolute No-Nos:
Textübergänge und Einfügungen Wort für Wort ins Bild gerückt
Worte, die buchstabenweise als „Nummerngirls" auftreten
Akustische Marken und Signale („palimpalim")

Quelle:

http://marya1.wordpress.com/
2010/01/18/aus-fur-langweilige-prasentationen/ (10-01-20)

Im Weblog "Aus dem Tagebuch einer Nomadin" fand ich einen interessanten Vorschlag:

"Zwei einfache Regeln sind dabei zu beachten. Jeder Sprecher erhält 20 Folien, jede Folie wird 20 Sekunden lang gezeigt. Jede Präsentation ist somit genau sechs Minuten und 40 sec. lang; also ungefähr so lang, wie der durchschnittliche Erwachsene zuhören kann. Wenn man klar denkt, braucht man weniger Zeit. Pecha Kucha, so heißt die Methode, zwingt den Redner “to refine”. Bilder tragen mehr zum Verständnis bei als endlos viele Worte. 8 bis 12 Minuten wäre ein guter Durchschnitt für die Aufmerksamkeitsspanne – das hat auch John Medina in seinem Bestseller “Brain Rules” festgestellt."

*) Entstanden unter Verwendung von: http://www.maas-training.de/maas/DOKU_4.EXE (01-01-27
Die Erlaubnis des Autors liegt vor.

Weitere Quellen:

http://www.ppt-faq.de/praesent/technik.htm (01-12-09)
ftp.informatik.tu-muenchen.de (1994-05-10)
http://www.vera-naumann.de/medien.htm (01-07-16)
http://www.qualimero.de/q-tip.htm (03-01-09)
http://www.magic-point.net/fingerzeig/praesentation/
praesentation-ausfuehrlich/medien/medien.html (01-08-10)
http://www.vnr.de/vnr/werbungkommunikation/
erfolgreichpraesentieren/praxistipp_00900.html (03-01-09)
http://www.magic-point.net/fingerzeig/praesentation/
praesentation-ausfuehrlich/foliengestaltung/foliengestaltung.html (03-04-19)

    
Nutzen Sie die Diskussionsforen!

Creative Commons License
This work is licensed under a Creative Commons License.
Valid CSS!
Webliga-Webkatalog - Wissenschaft Webliga - Webkatalog

Hier finden Sie: PowerPoint aktuell Mit allen PowerPoint Tipps, Tricks, Downloads und Experten-Hotline!Präsentations-Vorlagen - PowerPoint Präsentations-Vorlagen, Hier downloaden & sofort einsetzen. - Gratis Downloads zu PowerPoint in PowerPoint-Secrets. Präsentationspappen - Über 800 Sorten Präsentationpappen ständig am Lager. Ihr Partner für innovative PowerPoint Präsentationen - Suchen Sie Präsentation? Präsentation hier informieren! PDF zu PPT - PDF in PPT (Powerpoint) Datei umwandeln und bearbeiten Beamer-Präsentation A-Z Alles was man hierzu wissen muss! Datenschutz Präsentation Tolle Arbeitshilfen und Vorlagen für Ihre Arbeit als DSB Präsentationsseminar Training Wirkungsvolle Präsentation mit Charisma & souveränem Auftritt