Mögliche Bedingungen für eine Eskalation von Konflikten |
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Das Problem der Konflikteskalation liegt darin, dass mit jeder Eskalationsstufe ganzen Kategorien von Handlungsmöglichkeiten aufgegeben werden und das eigene Verhalten sowie das des Gegners immer weiter eingeengt wird. Der Übergang von Stufe zu Stufe kann auch als das Abgleiten von einem Regressionsniveau zu einem noch niedrigeren Regressionsniveau dargestellt werden. Konflikteskalation ist gefährlich, weil ...
Es geht also darum, einer Konflikteskalation Stufen der Deeskalation gegenüberzustellen. Antworten und Handlungsmöglichkeiten auf jeder Stufe zu finden, die Gewalt begrenzen oder ganz ausschließen sowie auf Kooperation und Verhandlungslösungen abzielen. |
Verhaltensbeschränkung durch räumliche Verhältnisse |
In beengten räumlichen Verhältnissen nimmt bei steigender Kontaktdichte auch die Wahrscheinlichkeit zu, dass persönliche Interessen und Bedürfnisse berührt werden. Dies gilt in gleicher Weise für die Beziehung zu den Nachbarn in einem Wohnhaus oder in einer Siedlung wie etwa für die Benutzung eines gemeinsamen Zimmers. So wird sich zwar jeder Vater freuen, wenn die Kinder lustig sind und fleißig auf ihren Musikinstrumenten üben, jedoch wird das Gefühl rasch ins Negative umschlagen, wenn er am Schreibtisch Ruhe benötigt, um eine dringende Arbeit fertigstellen zu können. |
Verhaltensbeschränkung durch geringe Verfügbarkeit über Mittel |
Die Verfügbarkeit über Macht, Prestige u.a. ist eine wichtige Ursache für das Entstehen von interpersonalen Konflikten. Wenn sich zwei oder mehr Parteien um den ausschließlichen Besitz oder Gebrauch dieser Mittel bemühen, ist ein Konflikt zwischen ihnen sehr naheliegend. Diese Aussage gilt zunächst generell, doch wird die Situation insbesondere dann verschärft, wenn beispielsweise in einer Institution bei unverändertem Umfang verfügbarer Mittel mehr Personen partizipieren müssen oder wenn bei gleicher Personenzahl die Ressourcen schrumpfen. In jedem Fall handelt es sich um das Problem einer Neuverteilung der Mittel, bei der zumindest einige der Beteiligten ihren Besitzstand nicht halten können. Gerade solche Probleme gewinnen nahezu unausweichlich existentielle Bedeutung und führen daher in der Regel zu einer starken Emotionalisierung und damit zur Gefahr einer raschen Eskalation des Konflikts. |
Verhaltensbeschränkungen durch Normen |
Vor allem in Institutionen und größeren Organisationen ist es notwendig, für die Regelung des Verhaltens der Mitglieder bestimmte Vorschriften und Normen einzuführen. Diese betreffen beispielsweise die Art der auszuführenden Tätigkeiten, die formalen Kommunikationswege, die Arbeitszeit oder den Urlaub. Gerade in zentralistisch strukturierten, bürokratischen Organisationen findet man häufig eine Überdeterminiertheit des Verhaltens der Mitglieder durch Verfügungen, Erlässe u.ä., in denen einzelne Verhaltensbereiche möglichst genau geregelt sind. Obwohl solche Regelungen häufig zum Schutze der Organisationsmitglieder erlassen werden, kann eine subjektiv wahrgenommene zu starke Reglementierung zu Frustrationen mit entsprechend negativen Konsequenzen führen. |
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Konflikt mit der Steuerfahndung?Quelle:http://www.steuerdelikt.de/ Bibliothek/checklisten/ durchsuchung.html (06-11-11) |
Im Internet findet sich eine einfache Checkliste für Steuerfahndungen, die sehr viel kommunikative Aspekte enthält. um sachlich zu bleiben und um Konflikte zu vermeiden:
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Wie man jeden Konflikt gewinntQuelle: |
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Drohen besser als ÄrgerQuelle: |
In einer Studentenstichprobe untersuchten Sinaceur et al (2011), wie man in einer Verhandlung am besten seinen Verhandlungspartner unter Druck setzen kann: entweder man sagt (Ich-Botschaft), wie ärgerlich man gerade ist, oder man droht ihm (Beziehungsbotschaft). Wenn man in einer Verhandlung nur seinen Ärger ausdrückt, kommt das zwar gefühlsbestimmt und bewegt an, doch manchmal wird indirekt damit auch eine Drohung verbunden, die aber dadurch Unsicherheit und Unklarheit gekennzeichnet ist. Eine direkt ausgesprochene Drohung wirkt hingegen unaufgeregter, die einfach nur negative Folgen für den Verhandlungspartner ankündigt. Die Ergebnisse zeigten deutlich, dass Drohen besser war als seinen Ärger zu äußern, denn Drohungen führten zu mehr Zugeständnissen, auch je später in der Verhandlung die Drohung oder der Ärger ausgedrückt wurden. Eine ruhig ausgesprochene Drohung, die faktenbezogen war, war wirksamer als der offen ausgesprochene Ärger, wobei Faktenbezug und Unaufgeregtheit dabei die entscheidenden Größen sind, denn dadurch wird eine Drohung als weniger aggressiv, unangebracht und bedrängend wahrgenommen. Vermutlich ist auch Selbstsicherheit der entscheidende Wirkfaktor, um dem Gegenüber möglichst viele Konzessionen abzuringen. |
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Siehe auch die |
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Quelle: http://www.schulleitung.de/sl/konflikte/i230.htm (01-03-07) |
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