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Nonverbale Kommunikation bei Frauen *)

mit haaren spielen


Dieser Zufallsfund im Internet versucht sich an der Interpretation der Körpersprache von Frauen und enthält die eine oder andere nette Kuriosität. Die hier genannten Zeichen sollen einem Mann deutlich machen, ob er in der Annäherung Fortschritte macht.

Lippen

Augen

Historische Anmerkung: Um das männliche Geschlecht zu beeindrucken, nutzten Frauen in der Antike und im Mittelalter die Tollkirsche zur Erweiterung der Pupillen. Davon leitet sich übrigens auch der wissenschaftliche Name der Tollkirsche "Atropa belladonna" ab. Carl von Linné, der Begründer der wissenschaftlichen Klassifizierung und Benennung von Pflanzen, kannte also diesen kosmetischen "Trick" des weiblichen Geschlechts, denn der lateinische Beiname "belladonna" bedeutet "schöne Frau".

Kurioses: Wenn Frauen Mascara auftragen, öffnen diese dabei in der Regel gleichzeitig den Mund, wobei die Frauen selbst nicht so genau wissen, warum sie das tun. Es gibt für dieses Phänomen verschiedene Erklärungsversuche: Wenn Frauen den Mund aufmachen, straffen sie die Gesichtshaut, sodass sich die Haut weniger verschiebt und das Tuschen der Wimpern einfacher wird. Möglicherweise liegt es auch an der Imitation, denn Mädchen schauen sich bei ihren Müttern genau ab, wie sich diese schminken. Eine weitere Erklärung liegt in der Koinnervation von Muskeln, denn Menschen haben ganze Bewegungsmuster abgespeichert, sodass statt einzelner Muskeln immer gleich eine ganze Gruppe von Muskeln gesteuert wird, wobei beim Schminken aus dem Gehirn das Bewegungsmuster für Erstaunen abgerufen wird, bei dem man nicht nur die Augenbrauchen nach oben zieht, sondern gleichzeitig auch den Mund öffnet.
Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung vom 3. Jänner 2015

Haare spielenHaare

Manche Frauen haben bekanntlich die Angewohnheit, häufig ihre Haarsträhnen zu zwirbeln, was meist dann auftritt, wenn sie nervös sind. Man vermutet, dass es beim Stressabbau hilft, sich im Chaos des Alltags zu beruhigen. Offensichtlich vermittelt das Zwirbeln ein Gefühl der Geborgenheit, denn meist wird dabei die Atmung langsamer und tiefer, und nach ein paar Minuten ist die Betroffene wieder ruhig. Das Haarezwirbeln fällt unter die nervösen Angewohnheiten, zu denen etwa auch das Daumenlutschen gehört, was insbesondere im Vorschulalter typisch ist. Solche Rituale reduzieren innere Anspannungen und helfen dabei, belastende Momente besser zu bewältigen. Solche Handlungen sind in der Regel harmlos und hören meist irgendwann von selber auf, werden aber manchmal auch ins Erwachsenenalter mitgenommen, wobei sie dann eben in Stressituationen als transitorische Regressionen auftreten.

Kleidung

Sitzhaltung

Geoff Beattie (Universität Manchester) sieht drei Grundpositionen: Hält die Flirtpartnerin ihre Beine zusammen, ist sie unentschlossen, wenn sie die Beine gekreuzt hält, deutet das auf Ablehnung hin, während beim Strecken der Beine weg vom Körper eine Frau Sympathie für das Gegenüber signalisiert.

Hände

Stimme

Vermischtes

Zeichen von Interesse über einer kurzen Distanz

Positive Zeichen

Hüftbewegungen machen den Tanz von Frauen anziehend

Die Art und Weise des Tanzens hat bei der Partnersuche eine nicht unwichtige Funktion, wobei nach einer neueren Untersuchung Frauen während ihrer fruchtbaren Tage attraktiver tanzen. McCarty et al. (2017) ließen Frauen zu einem einfachen Rhythmus tanzen und erstellen mittels reflektierender Markierungen Avatare, die man anschließend in einem Experiment am Bildschirm tanzen ließ, sodass allein die Attraktivität der Bewegungen und nicht die der Frauen beurteilt werden konnte. Es zeigte sich dabei, dass sowohl Männer als auch Frauen stark bewegte Hüften und Arme attraktiver fanden, wobei es ebenfalls anziehend war, wenn sich die Oberschenkel der Avatare unabhängig voneinander bewegten. Offenbar sind es Hüftbewegungen, aus denen das Geschlecht des tanzenden Menschen sichtbar wird, wobei asymmetrische Bewegungen der Gliedmaßen eine gut koordinierte Motorik signalisieren.


[Quelle: https://www.youtube.com/embed/kq2lZNpwV64]

Ob es etwas wird oder nicht …

Das wird was: Lächeln, den Kopf beim Zuhören leicht schräg halten, eine offene Körperhaltung zeigen: All das sind Zeichen, die darauf hindeuten, dass der andere Interesse zeigt. Sich tief in die Augen schauen und den Blick halten: Dieses Verhalten ist typisch für Menschen, die dem anderen näher kommen möchten. Sympathie zeigt sich auch durch das Spiegeln des Verhaltens des Gegenübers. Verdrängen: Mitten in eine zauberhafte Konversation platzt ein Außenstehender und versucht mit einem in Kontakt zu treten. Wenn jetzt der Gesprächspartner die Konkurrenz verdrängt, so signalisiert er damit, dass er Interesse an einem hat.

Das wird nichts: Gelangweilt in den Haaren herumzunesteln kann ein Zeichen von Langeweile sein – wenn die Armaußenseite und der Handrücken eine Barriere bilden. Vermeidet jemand den Blickkontakt, schaut immer wieder auf das Handy oder in die Zeitung, dann hat er oder sie wahrscheinlich wirklich kein Interesse an Kontakt. Abgewendeter Körper: Da nützen auch freundliche Blicke nicht – kein Interesse. Starren ist keine gute Möglichkeit, um den anderen auf einen aufmerksam zu machen. Wenn jemand in das Beuteschema des anderen passt, wird er oder sie bestimmt den Blickkontakt suchen.

Kleidertypologie bei Frauen

In einer Frauenzeitschrift fand sich übrigens eine Typologie einer Kleiderschrank-Psychologie von Jennifer Baumgartner, demnach Kleidung stets Ausdruck des Inneren wäre, denn unbewusst entscheidet man sich für Kleidung, die die eigene Psyche widerspiegelt. Bei Frauen gibt es demnach sechs Stiltypen:

Die Kaufwütige

Du bist ein echter Shopaholic und liebst das wohlige Gefühl, dass sich bei dir einstellt, wenn du an der Kasse stehst. Und auch dein übervoller Kleiderschrank hält dich nicht davon ab, dich immer wieder in die Läden zu stürzen. Der Nachteil deiner Shopping-Wut: Fehlkäufe! In deinem Schrank hängen viele Teile, die du noch nie getragen hast.

Die Sammlerin

Ist dein Kleiderschrank überfüllt und hast du viele Klamotten, die du seit Jahren nicht mehr getragen hast, von denen du dich aber einfach nicht verabschieden willst? Dann gehörst du zu den Sammlerinnen. Du hängst der Vergangenheit nach und vielleicht erinnern dich deine Klamotten an bestimmte Situationen.

Die Vorsichtige

In deinem Kleiderschrank dominieren Schwarz und Grautöne? Du findest, dass bunte Kleidung nicht zu dir passt? Dann gehörst du laut Dr. Baumgartner zu der Gruppe der Antriebslosen. Du stehst nicht gern im Mittelpunkt und trägst deshalb am liebsten unauffällige Kleidung.

Die Verhüllerin

Dein Kleiderschrank ist voll mit weiter Kleidung und weit und breit sieht man nichts figurbetontes? Dann gehörst du zur Gruppe der Verhüllerinnen. Du möchtest deinen Körper mit Kleidung verstecken, weil du dich - seien wir ehrlich - in deiner Haut nicht wohl fühlst. Wir sagen dir: Auch ein paar Kilo mehr sind kein Grund, sich zu verstecken!

Die Expressive

Bunt, schrill, gewagt. Ein Blick in deinem Kleiderschrank genügt und man weiß: Du lässt es gerne krachen! In deiner Garderobe finden sich viele Kleider, Röcke und sexy Oberteile. Mit dieser Mode strahlst du Selbstvertrauen aus - doch was viele nicht wissen: In dir sieht es manchmal ganz anders aus.Für dich ist die auffällige Kleidung auch eine Art Schutzschild, das symbolisiert 'Mir geht es gut'.

Die Praktische

Jeans, T-Shirts und Sneaker: Der Inhalt deines Kleiderschranks ist einfach und bequem. Und das ist kein Wunder! Du hast in deinem Leben keine Zeit, um dir Gedanken über dein Outfit zu machen. Als Mama hast du einen echten Fulltime-Job. Dein Alltag ist bis ins letzte Detail durchorganisiert - da bleibt das Styling eben auf der Strecke.

Rote Farbe als Attraktor

Andre J. Elliot und Daniela Niesta (2008) legten in einer Studie männlichen Probanden Fotos vor, auf denen Frauen abgebildet waren, entweder verschiedenfarbig gekleidet oder aber mit einem farbigen Rahmen gekennzeichnet waren. Rot gekleidete oder umrahmte Frauen wurden dabei als besonders begehrenswert eingestuft, auf die Bewertung von Sympathie und Intelligenz hatte die Farbe hingegen keinen Einfluss. Vermutlich ist die Beziehung zwischen roter Farbe und sexueller Attraktivität aber nicht durch kulturelle Einflüsse entstanden, sondern hat möglicherweise biologische Wurzeln, z.B. signalisieren Schimpansinnen und weibliche Paviane den Männchen ihre Empfängnisbereitschaft durch die auffällig rote Färbung ihrer Geschlechtsorgane.

Quelle: University of Rochester (2008, October 28). Red Enhances Men's Attraction To Women, Psychological Study Reveals. ScienceDaily. Retrieved November 29, 2008, from http://www.sciencedaily.com (08-11-30)


Durch die Technik des Coldreading zu einer Autorität in dem Leben einer Frau werden ;-)

mit haaren spielen


Cold Reading (Kaltlesen) ist eine Art gezieltes Umherstochern im Dunkeln mit gewissen Mindestinformationen, wodurch sich verblüffende Effekte erzielen lassen. Dabei spielt die nonverbale Kommunikation eine wichtige Rolle. Ein Mensch, bei dem eine Frau das Gefühl hat, mehr über sich selbst zu erfahren, nimmt bei ihr einen ganz besonderen Stellenwert ein. Frauen sind häufig auf Grund ihrer Sozialisation anfällig für dominantes Verhalten bzw. auf eine starke Führung. Durch den Einsatz von Cold Reading bekommt man Zugriff auf ihr Verhalten und erhält von ihr eine noch nie erfahrene Verpflichtung, wodurch sie Dinge tut, von denen man bisher nicht gewagt hat, davon zu träumen. MathewM gibt in einem Forum folgende Verhaltensregeln für das Cold Reading, nicht ohne auf die große Verantwortung hinzuweisen:

Vieles beim Cold Reading basiert auf dem Barnum bzw. Forer-Effekt, nachdem verbreitete Wünsche und Ängste, Sowohl-als-auch-Aussagen, Allgemeinplätze sowie Mehrdeutigkeiten dazu führen, dass sich derjenige den Schuh anzieht, dem er passt oder auch nur zu passen scheint. Übrigens scheinen Frauen auf Grund ihrer höheren Sensibilität deshalb andere Frauen besser zu verstehen, da sie unbewusst durch genaues Beobachten der Emotionen und Verhaltensweisen Cold Reading auch im Alltag praktizieren.

Tipps fürs richtige Flirten

Den Kopf zur Seite neigen: Wenn Frauen das tun, präsentieren sie so ihren Hals – eine verletzliche Körperstelle. Sie zeigen sich verwundbar und harmlos. In Kombination mit einem Lächeln kann es auch bedeuten: "Nimm mich."

Verführerischer Augenaufschlag: Den können Frauen üben – die Augen einen Moment schließen, die Lider mit einem Schwung hochziehen und dem Mann tief in die Augen schauen.

Offene Haltung des Mannes: Er plustert sich auf, macht sich größer, verschränkt die Hände hinter dem Kopf, reckt den Brustkorb heraus. Sitz in offener Beinhaltung.

Den Bart putzen: Wenn Männer sich durch den Bart fahren - sofern sie einen haben -, wollen sie einen guten Eindruck machen, sich "putzen". Ähnlich soll auch kurzes Zupfen an der Krawatte wirken. Kann aber auch ein Zeichen von Nervosität sein.

Der Blick des Mannes: Schweift er ab, sollte die Frau aufstehen und gehen. Vertane Zeit.

Der Blick der Frau: Ein interessierter Mann hält dem Blick der Frau stand, ohne aufdringlich zu sein oder zu starren.

Den anderen spiegeln: Das Gegenüber gefällt? Das sollte gezeigt werden, indem sie oder er das Verhalten spiegelt. Nach vorne lehnen, wenn der andere es tut. Der andere schlägt die Beine übereinander – es ihm gleich tun.

Arm um die Schulter: Legt der Mann seinen Arm um seine Frau, behauptet er damit Besitzansprüche. Die Frau legt umgekehrt ihren Kopf an seine Schulter, hakt sich unter, ergreift seine Hand. Die Botschaft: "Ich darf ihm nahe sein. Das ist meiner."

Die richtige Distanz: Wir fühlen uns sicher, wenn wir uns frei bewegen können. Deshalb ist es gut, sich nicht aufzudrängen, wenn jemand zurückweicht. Prinzipiell nehmen Männer mehr Raum ein als Frauen.

Körperhaltung: Je offener unsere Körperhaltung ist, umso sicherer fühlen wir uns. Aufrechte Haltung macht schön.

Status: Er lässt sich an seiner Körperhaltung erkennen. Personen mit Hochstatus wirken wie ein Fels in der Brandung und haben einen festen Stand. Sie machen sich groß, stehen aufrecht. Menschen mit Tiefstatus ziehen die Schultern ein, Fußspitzen zeigen nach innen, sie machen sich klein.

Quellen:

http://www.theattractionforums.com/deutsch/100018-eine-kleine-schrift-ber-cold-reading-mathewm.html (09-07-02)
http://www.royalcampus.de/forum/showthread.php?t=47&highlight=coldreading (10-08-29)

OÖN vom 1. August 2014

Traurige Männer interessanter für Frauen?

Ein Forscherteam an der University of British Columbia (Kanada) ließen die Attraktivität von Männern auf mehr als 1000 Fotos bewerten, wobei diese entweder ein glückliches Gesicht mit breitem Grinsen, einen stolzen Gesichtsausdruck oder einen traurigen mit abgewandten Augen zeigten. Während die glücklichen Männer kaum Gefallen fanden, gefiel ein stolzer oder trauriger Gesichtsausdruck den Frauen.
Bei Männern war es hingegen anders, denn sie präferierten Frauen mit glücklichen Gesichtern, denn ein Lächeln symbolisiert weniger Dominanz und wirkt deshalb für die Männer anziehender. Allerdings gilt das Ergebnis der Studie nur für den ersten Eindruck und bezog sich allein auf die sexuelle Attraktivität, denn schauen Frauen ein zweites Mal hin, kann auch der freundliche Mann überzeugen.
Quelle: Psychologie heute, Oktober 2011.

Unter Stress sind üppige Frauen attraktiver

Zwar gilt Übergewicht bei Frauen im Allgemeinen als eher unattraktiv, dennoch fühlen sich nach einer englischen Studie gestresste Männer eher von üppigeren Frauen angezogen als von schlanken. Schon frühere Untersuchungen hatten Hinweise erbracht, dass die Erfahrung von psychischem Stress das Idealbild körperlicher Attraktivität beeinflussen kann. Man vermutet evolutionsgeschichtliche Ursachen, denn füllige Körper vermitteln in Stresssituationen ein Gefühl der Sicherheit, ausreichenden Zugang zu Nahrung, eine bessere Gesundheit und einen stabileren weiblichen Zyklus als bei dünneren Frauen.

Siehe auch Nonverbale Kommunikation und Nonverbale Kommunikation bei Kaninchen

Quellen & Literatur

McCarty, Kristofor, Darwin, Hannah, Cornelissen, Piers L., Saxton, Tamsin K., Tovée, Martin J., Caplan, Nick & Neave, Nick (2017). Optimal asymmetry and other motion parameters that characterise high-quality female dance. Scientific Reports, 7, doi: 10.1038/srep42435.

http://www.fastseduction.de/readbodylanguage.php (06-02-02)



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