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Nonverbale Kommunikation bei Frauen *)

mit haaren spielen


Dieser Zufallsfund im Internet versucht sich an der Interpretation der Körpersprache von Frauen und enthält die eine oder andere nette Kuriosität. Die hier genannten Zeichen sollen einem Mann deutlich machen, ob er in der Annäherung Fortschritte macht.

Lippen

Bei der Beurteilung der Körpersprache muss man auch berücksichtigen, dass vollere Lippen heute künstlich erzeugt werden können: Der Eingriff dauert kaum dreißig Minuten, d. h., kürzer als ein Friseurtermin. Zuerst wird eine Betäubungscreme auf die Lippen aufgetragen, und nach etwa zehn Minuten wird entlang des Lippenrandes mit einer feinen Spritze Hyaluronsäure injiziert. Diese wird anschließend leicht einmassiert, damit sie sich in den Lippen gut verteilt. Kurz nach der Behandlung sind die Lippen zwar noch etwas angeschwollen, doch nach ein bis zwei Tagen sieht man das Endergebnis. Solche nichtoperativen Schönheitseingriffe werden übrigens immer beliebter und seit einigen Jahren steigt die Nachfrage. Ohne Vollnarkose und Skalpell lassen sich aber auch Falten glätten, Gesichtszüge neu definieren und Fettzellen auflösen, wobei vor allem junge Menschen zwischen 18 und 25 diese Art von Schönheitsbehandlungen immer mehr für sich entdecken.

 

Augen

Historische Anmerkung: Um das männliche Geschlecht zu beeindrucken, nutzten Frauen in der Antike und im Mittelalter die Tollkirsche zur Erweiterung der Pupillen. Davon leitet sich übrigens auch der wissenschaftliche Name der Tollkirsche "Atropa belladonna" ab. Carl von Linné, der Begründer der wissenschaftlichen Klassifizierung und Benennung von Pflanzen, kannte also diesen kosmetischen "Trick" des weiblichen Geschlechts, denn der lateinische Beiname "belladonna" bedeutet "schöne Frau".

Kurioses: Wenn Frauen Mascara auftragen, öffnen diese dabei in der Regel gleichzeitig den Mund, wobei die Frauen selbst nicht so genau wissen, warum sie das tun. Es gibt für dieses Phänomen verschiedene Erklärungsversuche: Wenn Frauen den Mund aufmachen, straffen sie die Gesichtshaut, sodass sich die Haut weniger verschiebt und das Tuschen der Wimpern einfacher wird. Möglicherweise liegt es auch an der Imitation, denn Mädchen schauen sich bei ihren Müttern genau ab, wie sich diese schminken. Eine weitere Erklärung liegt in der Koinnervation von Muskeln, denn Menschen haben ganze Bewegungsmuster abgespeichert, sodass statt einzelner Muskeln immer gleich eine ganze Gruppe von Muskeln gesteuert wird, wobei beim Schminken aus dem Gehirn das Bewegungsmuster für Erstaunen abgerufen wird, bei dem man nicht nur die Augenbrauchen nach oben zieht, sondern gleichzeitig auch den Mund öffnet.
Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung vom 3. Jänner 2015

Haare spielenHaare

Manche Frauen haben bekanntlich die Angewohnheit, häufig ihre Haarsträhnen zu zwirbeln, was meist dann auftritt, wenn sie nervös sind. Man vermutet, dass es beim Stressabbau hilft, sich im Chaos des Alltags zu beruhigen. Offensichtlich vermittelt das Zwirbeln ein Gefühl der Geborgenheit, denn meist wird dabei die Atmung langsamer und tiefer, und nach ein paar Minuten ist die Betroffene wieder ruhig. Das Haarezwirbeln fällt unter die nervösen Angewohnheiten, zu denen etwa auch das Daumenlutschen gehört, was insbesondere im Vorschulalter typisch ist. Solche Rituale reduzieren innere Anspannungen und helfen dabei, belastende Momente besser zu bewältigen. Solche Handlungen sind in der Regel harmlos und hören meist irgendwann von selber auf, werden aber manchmal auch ins Erwachsenenalter mitgenommen, wobei sie dann eben in Stressituationen als transitorische Regressionen auftreten.

Kleidung

Sitzhaltung

Geoff Beattie (Universität Manchester) sieht drei Grundpositionen: Hält die Flirtpartnerin ihre Beine zusammen, ist sie unentschlossen, wenn sie die Beine gekreuzt hält, deutet das auf Ablehnung hin, während beim Strecken der Beine weg vom Körper eine Frau Sympathie für das Gegenüber signalisiert.

Hände

Stimme

Vermischtes

Cold Reading (Kaltlesen) ist eine Art gezieltes Umherstochern im Dunkeln mit gewissen Mindestinformationen, wodurch sich verblüffende Effekte erzielen lassen. Dabei spielt die nonverbale Kommunikation eine wichtige Rolle. Ein Mensch, bei dem eine Frau das Gefühl hat, mehr über sich selbst zu erfahren, nimmt bei ihr einen ganz besonderen Stellenwert ein. Frauen sind häufig auf Grund ihrer Sozialisation anfällig für dominantes Verhalten bzw. auf eine starke Führung. Durch den Einsatz von Cold Reading bekommt man Zugriff auf ihr Verhalten und erhält von ihr eine noch nie erfahrene Verpflichtung, wodurch sie Dinge tut, von denen man bisher nicht gewagt hat, davon zu träumen. MathewM gibt in einem Forum folgende Verhaltensregeln für das Cold Reading, nicht ohne auf die große Verantwortung hinzuweisen:

  • Der Schlüssel zu eine guten Coldread ist immer Selbstbewusstsein! Wenn Du davon überzeugt bist, was Du sagst und dazu stehst, wird sich dein Gegenüber wesentlich mehr damit identifizieren.
  • Sei kreativ in der Einbeziehung von gesellschaftlichen Meinungen und Konventionen! Wenn Du berücksichtigst, was andere für ein Meinungsbild haben, kannst Du diese Erkenntnisse in deinen Aussagen berücksichtigen.
  • Habe eine Liste von Phrasen im Petto. Wenn Du dir ein paar Phrasen im Vorfeld zurecht legst, hast Du es wesentlich leichter, in den Redefluss zu kommen. Phrasen sind nicht dazu da, eine Konversation zu ersetzen, sondern diese zu erleichtern, sie zunächst einfach interessanter zu gestalten! Das Ganze soll Spaß machen. Später wirst Du deine eigenes Material entwickeln die deinen Erfolg bei Frauen weit über das natürliche Maß hinaus katapultieren können.
  • Halte deine Augen offen! Nutze deine Sinne so gut wie Du kannst. Was trägt sie für Kleidung, Schmuck, Schuhe. Wie ist ihre Ausdrucksweise. Alle was Rückschlüsse auf ihre Persönlichkeit geben kann ist interessant.
  • Benutze die Technik des "Fischens", indem man forschende Fragen stellt bzw. Fragen, wie sie sich dabei fühlt. Frage nach und lasse dir ihre Gefühle erklären. Später kannst Du diese Information erneut einsetzen und sie auf diese Weise spiegeln.
  • Sei ein guter Zuhörer! Im besten Fall spricht die Frau ungefähr 70-80% der Zeit selbst. In dieser Zeit kannst Du wieder eine Menge an Informationen sammeln, um noch genauere Rückschlüsse auf die Charakterstruktur machen zu können.
  • Gib ihr immer das Gefühl, dass Du mehr weißt als Du sagst! Im Laufe der Zeit wird sich dir die Frau immer mehr anvertrauen.
  • Die letzte und GOLDENE REGEL lautet: Erzähle der Frau immer, was sie hören will!

Vieles beim Cold Reading basiert auf dem Barnum bzw. Forer-Effekt, nachdem verbreitete Wünsche und Ängste, Sowohl-als-auch-Aussagen, Allgemeinplätze sowie Mehrdeutigkeiten dazu führen, dass sich derjenige den Schuh anzieht, dem er passt oder auch nur zu passen scheint. Übrigens scheinen Frauen auf Grund ihrer höheren Sensibilität deshalb andere Frauen besser zu verstehen, da sie unbewusst durch genaues Beobachten der Emotionen und Verhaltensweisen Cold Reading auch im Alltag praktizieren.

Tipps fürs richtige Flirten

Den Kopf zur Seite neigen: Wenn Frauen das tun, präsentieren sie so ihren Hals – eine verletzliche Körperstelle. Sie zeigen sich verwundbar und harmlos. In Kombination mit einem Lächeln kann es auch bedeuten: "Nimm mich."

Verführerischer Augenaufschlag: Den können Frauen üben – die Augen einen Moment schließen, die Lider mit einem Schwung hochziehen und dem Mann tief in die Augen schauen.

Offene Haltung des Mannes: Er plustert sich auf, macht sich größer, verschränkt die Hände hinter dem Kopf, reckt den Brustkorb heraus. Sitz in offener Beinhaltung.

Den Bart putzen: Wenn Männer sich durch den Bart fahren - sofern sie einen haben -, wollen sie einen guten Eindruck machen, sich "putzen". Ähnlich soll auch kurzes Zupfen an der Krawatte wirken. Kann aber auch ein Zeichen von Nervosität sein.

Der Blick des Mannes: Schweift er ab, sollte die Frau aufstehen und gehen. Vertane Zeit.

Der Blick der Frau: Ein interessierter Mann hält dem Blick der Frau stand, ohne aufdringlich zu sein oder zu starren.

Den anderen spiegeln: Das Gegenüber gefällt? Das sollte gezeigt werden, indem sie oder er das Verhalten spiegelt. Nach vorne lehnen, wenn der andere es tut. Der andere schlägt die Beine übereinander – es ihm gleich tun.

Arm um die Schulter: Legt der Mann seinen Arm um seine Frau, behauptet er damit Besitzansprüche. Die Frau legt umgekehrt ihren Kopf an seine Schulter, hakt sich unter, ergreift seine Hand. Die Botschaft: "Ich darf ihm nahe sein. Das ist meiner."

Die richtige Distanz: Wir fühlen uns sicher, wenn wir uns frei bewegen können. Deshalb ist es gut, sich nicht aufzudrängen, wenn jemand zurückweicht. Prinzipiell nehmen Männer mehr Raum ein als Frauen.

Körperhaltung: Je offener unsere Körperhaltung ist, umso sicherer fühlen wir uns. Aufrechte Haltung macht schön.

Status: Er lässt sich an seiner Körperhaltung erkennen. Personen mit Hochstatus wirken wie ein Fels in der Brandung und haben einen festen Stand. Sie machen sich groß, stehen aufrecht. Menschen mit Tiefstatus ziehen die Schultern ein, Fußspitzen zeigen nach innen, sie machen sich klein.

Quellen:

http://www.theattractionforums.com/deutsch/100018-eine-kleine-schrift-ber-cold-reading-mathewm.html (09-07-02)
http://www.royalcampus.de/forum/showthread.php?t=47&highlight=coldreading (10-08-29)

OÖN vom 1. August 2014

Siehe auch Nonverbale Kommunikation und Nonverbale Kommunikation bei Kaninchen und PferdeDie nonverbale Kommunikation bei Pferden

Quellen & Literatur

McCarty, Kristofor, Darwin, Hannah, Cornelissen, Piers L., Saxton, Tamsin K., Tovée, Martin J., Caplan, Nick & Neave, Nick (2017). Optimal asymmetry and other motion parameters that characterise high-quality female dance. Scientific Reports, 7, doi: 10.1038/srep42435.

http://www.fastseduction.de/readbodylanguage.php (06-02-02)



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