[werner.stangl]s arbeitsblätter 

Interpretieren Sie das Lied "Das Gefühl" (Text: Frank Ramond) aus dem Album "Bohéme" von Annett Louisan auf dem Hintergrund individual- und sozialpsychologischer Modelle der Identitätsentwicklung (z.B. Freud, Erikson, Marcia).

Das Gefühl

Wieder schleicht es sich von hinten an,
und es fragt mich ob es helfen kann.
Es umschmeichelt mich mit Plüsch und Samt
und sagt "Schau dich mal an".
Das Gefühl ist aus der Kiste raus,
und es sieht wieder so blendend aus,
und das Leben wird zum Warenhaus,
ich behalt es gleich an.
Refrain:
Ewigkeiten kommen und gehen,
hab sie mehr als einmal anprobiert.
Hier zu eng, da zu streng,
irgendwo kneift es mich.
Zu skurril, nicht mein Stil,
das Gefühl steht mir nicht.
Ich schau mich nur um,
schau mich nur mal um.
Es beschleicht mich wieder das Gefühl,
fragt mich leise was ich wirklich will.
Und dann schickt es mich in den April
und sagt "Ha´m wir nicht da!"
Das Gefühl ist wie der letzte Schrei,
kaum verschwindet es und geht vorbei.
Dann verlacht man es und denkt dabei
"Ach wie dumm ich doch war"
Refrain:
Ewigkeiten kommen und gehen,
hab sie mehr als einmal anprobiert.
Hier zu eng, da zu streng …

Das Gefühl ist aus der Kiste raus,
und es zieht mir schon die Schuhe aus.
Doch das Leben ist kein Warenhaus,
denn es nimmt nichts zurück.
Refrain:
Hier zu eng, da zu streng …

Identitätsfindung im Jugendalter

Identität bezeichnet die einzigartige Kombination von persönlichen, unverwechselbaren Daten eines Individuums wie Name, Alter, Geschlecht und Beruf, durch welche das Individuum gekennzeichnet ist und von anderen Personen unterschieden werden kann. Im engeren psychologischen Sinn, ist Identität die einzigartige Persönlichkeitsstruktur, verbunden mit dem Bild, das andere von dieser Persönlichkeitsstruktur haben und das Verständnis für die eigene Identität, die Selbsterkenntnis und der Sinn für das, was man ist bzw. sein will. Identitätsbildung beschreibt also, dass sich ein Mensch seines Charakters bzw. seiner Position in der Welt bewusst wird (Schüler einer bestimmten Schule, Mitglied einer religiösen oder sozialen Gruppe, Bürger eines bestimmten Landes).

Von der Identitätsbildung abzugrenzen ist nach Marcia (1993) die Identitätskonstruktion, die auf Grund individueller Entscheidungen zu Stande kommt, indem jemand sich damit auseinandersetzt, wer er sein will, welcher Gruppe er sich anschließen möchte, welchen Glauben er annehmen und welchen Beruf er ergreifen möchte. Die meisten Menschen haben zunächst nur eine Identität, die sich aufgrund von Äußerlichkeiten zusammensetzt (=Identitätsbildung) und nur wenige erwerben eine Identität, die sie selbst konstruiert haben und somit auf einem Prozess von individuellen Entscheidungen basiert (=Identitätskonstruktion).

Die Erfahrung, eine Identität zu haben, ist, dass jemand einen Mittelpunkt, ein Zentrum in sich selbst hat, auf das Erfahrungen und Handlungen bezogen werden. Man kann die Vergangenheit einer Person in bedeutungsvoller Weise in die Gegenwart übertragen und diese Linie in die Zukunft fortschreiben. Individuen, die ihre Identität selbst konstruiert haben, haben einen Sinn dafür, dass sie an diesem Prozess teilgenommen haben. Sie wissen nicht nur, wer sie sind, sondern sie wissen auch, wie sie es geworden sind. Dabei haben sie nützliche Fähigkeiten entwickelt. Diejenigen, die einen übernommenen Mittelpunkt haben, erleben ihre Zukunft dagegen eher als Erfüllung von vorhandenen Erwartungen (Marcia 1993).

Die Jugendphase ist für Erikson (1988, 1991) jene Phase, in der der Mensch seine soziale Rolle festigen muss, wofür ihm die westliche, Gesellschaft meist eine Zeit des Rollen-Experimentierens, ein "psychosoziales Moratorium" zur Verfügung stellt, um in ihr seinen Platz finden zu lassen. Denn im Vergleich zu beispielsweise primitiven oder diktatorischen Gesellschaften, in denen die Rollen festgelegt sind, erfordert die Demokratie eine "selbstgemachte Identität", die eine oft mühsame Auswahl aus zahlreichen Möglichkeiten erfordert. Die individuelle Identität ist auch immer durch eine Gruppenidentität bestimmt, sodass Identität auch eine wechselseitige Beziehung ausdrückt. Die Verfestigung (consolidation) der Identität findet nach Erikson erst während der späten Adoleszenz statt. Durch sie wird die Kindheit beendet und das Erwachsensein beginnt. Sie beinhaltet die Synthese der Fähigkeiten, Überzeugungen und Identifikationen der Kindheit in ein einheitliches, kohärentes Ganzes. Damit versorgt sie den jungen Erwachsenen mit einem Sinn für Kontinuität, der Vergangenheit und die Zukunft integriert. Nach Erikson sind vor allem zwei Bereiche für die Identitätsbildung in der Adoleszenz entscheidend: "occupation" und "ideology". Erikson bleibt in seiner Auseinandersetzung mit der Identitätsentwicklung bei der offenen Formulierung "ein Gefühl von", die darauf hinweist, wie schwierig diese Entwicklung einer zur empirischen Untersuchung notwendigen Operationalisierung zugänglich ist.

Einiges zur Begrifflichkeit von Identität und Rolle

Der Begriff „Rollendiffusion“ wurde vor allem durch Erikson geprägt, allerdings wird jedoch auch häufig der Begriff Identitätsdiffusion verwendet und definiert. Im 18. und frühen 19. Jahrhundert wurde die Identität als Gruppen- und Rollenidentität gekennzeichnet (vgl. Baacke 2003, S. 180). Möglicherweise ist gerade deshalb heute vielmehr die Rede von der Identitätsdiffusion, als von der Rollendiffusion. Andererseits könnte die Rollendiffusion auch eine Vorstufe der Identitätsdiffusion sein. Schafft man es nicht, die Rollendiffusion zu überwinden, so gerät man in eine Identitätsdiffusion (vgl. Pauls 1990, S. 79).

Im Prozess der Selbstfindung beziehungsweise der Identitätsfindung, dieser vorwiegend im Zeitraum der Entwicklung vom Kind zum Erwachsenen (Adoleszenz) stattfindet, stellen sich Jugendliche die Frage, wer sie sind, wer sie sein möchten, wie sie von Mitmenschen gesehen werden und wechseln daher häufig ihre Rollen. Dabei kann es zu Konflikten kommen, wenn es dem/der Jugendlichen nicht gelingt, seine/ihre eigene Rolle in der Gesellschaft zu finden. Der/die Jugendliche fühlt sich unvollkommen, ist unentschlossen und verwirrt. Dieses Problem wird als Rollendiffusion oder Rollenverwirrung bezeichnet. Das Finden einer eigenen sozialen Rolle ist ein wichtiger Bestandteil der Identitätsfindung. Wenn es zu Störungen in der Identitätsentwicklung kommt, dann ist es schwierig für den/die Jugendliche/n, eine stabile Identität aufzubauen. Die Gesellschaft hat Erwartungen, dadurch wird der/die Jugendliche oftmals automatisch in eine Rolle gedrängt, in der er/sie sich nach außen hin anpasst und das wahre Selbst verbirgt. Durch diese Rollenvorgaben kann es zu einer diffusen Identität oder Rolle kommen, welche dem/der Jugendlichen das Gefühl gibt, seinem/ihrem Körper fremd zu sein. Hat eine Person die eigene Identität, also ihren Platz bzw. ihre Rolle in der Gesellschaft (noch) nicht gefunden, so spricht man von einer Identitätsdiffusion. Identitätsdiffusion kann also als Gegenbegriff zur bereits gefundenen Identität gesehen werden. Diese Identitätsdiffusion, die auch als Rollendiffusion umschrieben wird, tritt vor allem in der Adoleszenz auf. Erst dann, wenn der/die Jugendliche seine/ihre Rollenidentität gefunden hat und eine Art Selbstdefinition mit Entwicklung einer Persönlichkeit stattgefunden hat, wird von einer Lösung der Krise gesprochen (vgl. Angehrn 1985, S. 260). In der Adoleszenz beginnt die Suche nach einer neuen und verlässlichen Identität (vgl. Erikson 1981, S. 87). „Wo die [...] Selbst-Definition aus persönlichen oder kollektiven Gründen zu schwierig wird, entsteht ein Gefühl der Rollenverwirrung: der junge Mensch kontrapunktiert seine sexuellen, ethnischen, berufsmäßigen und typologischen Alternativen, statt sie zu synthetisieren und wird oft dazu getrieben, sich definitiv und total für die eine oder die andere Seite zu entscheiden“ (Erikson 1981, S. 87). Unter Rollendiffusion wird auch manchmal eine Verwirrung verstanden, die vor allem im Jugendlichenalter bei der Suche nach einer eigenen Ich-Identität auftritt. Der/die Jugendliche versucht sein/ihr Selbstbild mit dem Bild, das andere über ihn/sie haben abzustimmen und sich für eine Identität zu entscheiden. Gelingt dem/der Jugendliche/n dieser Entwicklungs- bzw. Abstimmungsvorgang nicht reibungslos, so kann es zu einer Rollendiffusion kommen (vgl. Wendt 1997, S. 210). Vor allem in der Phase der Adoleszenz kann es bei der Identitätssuche zu Konflikten kommen, da in diesem Zeitraum viele Veränderungen (Körper, Sexualität, Beruf) auf den/die Jugendliche/n treffen. Der/die Jugendliche wird dazu gezwungen sich ein bestimmtes Rollenmodell auszusuchen, sich um die Zukunft Gedanken zu machen, sich zu orientieren, sich die Frage zu stellen wer sie sein möchten, beziehungsweise wie sie von anderen gesehen werden. Scheitert der Jugendliche an der Aufgabe, diese Elemente erfolgreich miteinander zu vereinbaren und ist der/die Jugendliche im Bezug auf seine/ihre Identität bzw. Rolle unsicher, droht eine Identitätsdiffusion. Diese Art von Verwirrung löst häufig Probleme aus, die in Radikalität, Drogen, Sekten oder mit der Flucht in eine irreale Welt enden können (vgl. Rossmann 1996, S. 147 f).

Soziale Netzwerke und Identität

Einen massiven Einfluss auf die Entwicklung des Selbstbildes üben durch die neuene Medien soziale Netzwerke aus, in denen sich Jugendliche ausprobieren und auf verschiedene Weise darstellen können. Das Experimentieren und die Rückmeldungen der anderen helfen ihnen dabei, ihr Selbstbild zu entwickeln, denn wer sie sind und was sie können, erfahren sie in der Interaktion mit anderen, wobei soziale Netzwerke Jugendlichen eine einfachere Möglichkeit bieten, verschiedene Entwürfe von sich zu präsentieren und zu prüfen, wie sie ankommen. Oft nutzen junge Leute Facebook auch, um mit den äußerlichen Veränderungen in der Pubertät zurechtzukommen, d. h., viele laden Fotos hoch, um eine positive Einstellung zum eigenen Körper zu finden, da sie im Netzwerk rascher eine Rückmeldung erhalten als im realen Leben.

Identität und Geschlecht

Judith Butler hat die These der Performativität des Geschlechts entwickelt, d.h., dass das Geschlecht nicht allein durch biologische Parameter bestimmt wird, sondern dass man es durch Sprechen und Handeln zu allererst erzeugt. Was Menschen sind, hängt also davon ab, was sie tun, und das, was sie tun, liegt aber häufig nicht in ihrer Macht. Im Leben eines Menschen gibt es unzählige Reglementierungen und Einschränkungen des Handelns nach und es gibt nur wenige Möglichkeiten, bestehende Muster, Regeln und Ordnungen zu demontieren und neue Handlungsspielräume zu erschließen. In ihrem Buch "Das Unbehagen der Geschlechter" setzt sich Butler mit Materialität des Körpers, der Beziehung zwischen Macht und Psyche, den politischen Dimensionen der Psychoanalyse und den Auswirkungen des juridischen Diskurses auf diejenigen, die nicht autorisiert sind, an ihm teilzunehmen, auseinander. In Essays untersucht sie das Problem der Verwandtschaft vor dem Hintergrund einer immer stärkeren Infragestellung der Lebensform Familie und die Bedeutung und Ziele des Inzesttabus, sie hinterfragt die Pathologisierung von Intersexualität und Transsexualität und unterzieht das Phänomen sexueller und ethnischer Panik in der Kunstzensur einer kritischen Analyse.

Diplom Eulea) Beschreiben Sie die Grundannahmen des Modells der Identitätsentwicklung nach J. E. Marcia (1966, 1980).
b) Analysieren Sie die vier Identitätsstufen Marcias im Hinblick auf die Merkmale Selbstwertgefühl, Autonomie und soziale Interaktion.

Marcia (1980) hat Eriksons Konzept der Identitätsfindung bzw. dessen psychosoziale Phasen der Ichentwicklung weiter ausdifferenziert und weiterentwickelt, insbesondere hat er sie der Empirie zugänglich gemacht (s.u.). Die meisten Identitätsforscher stützen sich bis heute auf seinen Ansatz und seine Methode. Marcia teilt Identität in vier Stadien ein, die er als Identitätsstatus bezeichnet und die nicht allein über konkrete Inhalte bestimmt werden, sondern über die Prozessvariablen "Exploration von Alternativen" und "Eingehen von Bindungen". Die vier sich aus diesem Konzept ergebenden Gruppen sind die "Diffusions", die keine Bindungen eingegangen sind, die "Foreclosures", die die Kindheitsbindungen beibehalten haben und eigene Entwicklung "ausschließen", die "Moratoriums", die sich in der Suchphase befinden und die "Achievers", die bereits Bindungen eingegangen sind. Das wichtigste Unterscheidungsmerkmal zwischen den Gruppen ist der Grad der aktiven Identitätssuche und -findung. "Most, though not all, individuals 'have' an identity; however, only some have a self-constructed identity based upon the superimposition of decision-making process on the given conferred identity" (Marcia 1987, S. 165).

Die Struktur der Identität steht in Beziehung dazu, wie Erfahrungen behandelt werden und wie wichtig sie sind (vgl. Marcia 1993). Ihm geht es darum, den aktuellen Identitätsstatus eines Individuums an Hand von Fragen zu ermitteln, die das Ausmaß an Verpflichtung, Krise und Exploration in verschiedenen Lebensbereichen erfassen. Mit Hilfe des "Identity Status Interviews" (ISI) wird das Ausmaß der Festlegung und Exploration gemessen. Es beruht inhaltlich auf den Bereichen Berufswahl, religiöse Überzeugungen und politische Ideologien, die schon bei Erikson eine wichtige Rolle spielen. Erst später wurde der Bereich Sexualität hinzugefügt. Fast alle Untersuchungen basieren allerdings auf Stichproben aus College-Studenten, da sie eine leicht zu erreichende Gruppe darstellen und Interviews über komplexere Inhalte leichter mit Personen eines höheren Bildungsniveaus durchgeführt werden können.

Nach Marcia (1993) kann Identität unter drei Aspekten betrachtet werden: strukturell (structural), phänomenologisch (phenomenological) und verhaltensbestimmt (behavioral). Der strukturelle Aspekt beschreibt den Aufbau der Identität nach Eriksons Acht-Stufen-Modell, der phänomenologische Aspekt bezieht sich auf die Art und Weise, wie die Person zu ihrer Identität gekommen ist und der verhaltensbestimmte Aspekt untersucht die beobachtbaren Komponenten des Prozesses der Identitätsbildung und wie sich Identität letztlich im Verhalten zeigt. Es gibt drei zentrale Dimensionen des Identitätsstatus:

Marcia vier Identitäts-Stadien wurden unter dem Begriff Identity-Status-Modell bekannt und sind durch das Ausmaß der Festlegung in verschiedenen Lebensbereichen sowie durch das Ausmaß an Exploration in diesen Bereichen definiert.

Die vier Identitätszustände nach Marcia (1980):

Fend (1991) übersetzt diese Statusgruppen übrigens mit den Begriffen "Diffuse", "Festgelegte", "Suchende" und "Entschiedene".

Marcia unterscheidet auch mehrere mögliche Verläufe im Ringen um die Identität:

Aufgrund eines starken Anstiegs des Anteils der diffusen Identität (von 20% auf 40%) hat Marcia (1989) in einer weiteren Studie die diffuse Identität genauer analysiert und vier Arten unterschieden (vgl. auch Oerter & Dreher 2002, Kraus 2003):

Siehe dazu auch die Stufen der sozial-kognitiven Entwicklung nach R. L. Selman.

Merkmale der Entwicklungsphasen im Überblick (nach Tücke 1999)

Merkmale der Entwicklungsphasen im Überblick - Marcia

Einige Kennzeichen der Identitätszustände in verschiedenen Merkmalen:

Untersuchtes Merkmal
(z.B. im Berufs- und Wertebereich)

Diffuse Identität
(keine Festlegung für Beruf oder Werte)

Moratorium
(gegenwärtige Auseinandersetzung mit beruflichen oder sonstigen Wertfragen)

Übernommene Identität (Festlegung auf Beruf oder Werte, die von den Eltern ausgewählt wurden)

Erarbeitete Identität (Festlegung auf Beruf und Wertpositionen, die selbst gewählt wurden)

Selbstwertgefühl

Niedrig

Hoch

Niedrig (männlich)
Hoch (weiblich)

Hoch

Autonomie

Extern kontrolliert

Internale Kontrolle

Autorität

Internale Kontrolle

Kognitiver Stil

Impulsiv, extreme kognitive Komplexität

Reflexiv, kognitiv komplex

Impulsiv, kognitiv simpel

Reflexiv, kognitiv komplex

 

Intimität

Stereotype Beziehungen

Fähig zu tiefen Beziehungen

Stereotype Beziehungen

Fähig zu tiefen Beziehungen

Soziale Interaktion

Zurückgezogen, fühlen sich von den Eltern nicht verstanden, hören auf Peers und Autoritäten

Frei, streben intensive Beziehungen an, wetteifern

Ruhig, wohlerzogen glücklich

Zeigen nicht-defensive Stärke, können sich für andere ohne Eigennutz einsetzen


Diplom EuleWelche pädagogische Maßnahmen und Notwendigkeiten gibt es bezüglich der vier Identitätstypen?

Jugendliche mit erreichter Identität

Jugendliche mit vorweggenommener Identität

Jugendliche im Moratorium

Jugendliche mit diffuser Identität


*) Präsuppositionen (vom Lateinischen praesupponere - voraussetzen) sind implizite Vorannahmen bzw. Sprachmuster, mit denen man Dinge behaupten kann, die man nicht in Frage gestellt sehen möchte.

Literatur
:

Angehrn, E. (1985). Geschichte und Identität. Berlin: Walter de Gruyter.
Baacke, D. (2003). Die 13- bis 18-Jährigen. Einführung in die Probleme des Jugendalters. Weinheim: Beltz Verlag.
Erikson, E.H. (1988). Jugend und Krise. Die Psychodynamik im sozialen Wandel. München: Deutscher Taschenbuch Verlag.
Erikson, E.H. (1991). Identität und Lebenszyklus. Frankfurt/M.: Suhrkamp.
Fend, H. (1991). Identitätsentwicklung in der Adoleszenz. Lebensentwürfe, Selbstfindung und Weltaneignung in beruflichen, familiären und politisch-weltanschaulichen Bereichen. Bern: Hans Huber.
Marcia, J.E. (1980). Identity in adolescence. In Adelson, J. (Hrsg.), Handbook of adolescent psychology (S. 159-187). New York: John Wiley & Sons.
Marcia, J.E. (1987). The identity status approach to the study of ego identity development. In Hoiness, T. & Yrdley, K. (Hrsg.), Self and identity. Perspectives across the lifespan (S. 161-171). London: Routledge.
Marcia, J.E. (1988). Common processes underlying ego identity, cognitive/moral development, and individuation. In: Lapsley, P. K. & Power, F. C. Self, ego, and identity. Integrative approaches (S. 211-225). New York: Springer.
Marcia, James E. (1989). Identity diffusion differentiated. In M. A. Luszcz & T. Nettelbeck (Hrsg.), Psychological development across the life-span (S. 289-295). North-Holland: Elsevier.
Marcia, James E. (1993). The status of the statuses: Resarch review. In J. E. Marcia, A. S. Waterman, D. R. Matteson, S. L. Archer & J. L. Orlofsky (Hrsg.), Ego identity. A handbook for psychosocial research (S. 22-41). New York: Springer.

Olbrich, E. & Todt, E. (1984). Probleme des Jugendalters. Berlin: Springer.
Kraus, W. (2003). Vom Identitätspanzer zur Patchwork-Identität.
WWW: http://www.ipp-muenchen.de/texte/tops.pdf (05-11-11)
Oerter, R. & Dreher, E. (2002). Identität: das zentrale Thema des Jugendalters. In R. Oerter & L. Montada (Hrsg.), Entwicklungspsychologie. Weinheim: Beltz Verlag.
Pauls, M. (1990). Identitätsbildung und Selbst-bewußt-Werdung. Pädagogische Zielsetzungen in der technisch- rationalen Gesellschaft. Sankt Augustin: Academia Verlag.
Wendt, D. (1997). Entwicklungspsychologie: Eine Einführung. Stuttgart: Kohlhammer GmbH.
Tücke, M. (1999). Entwicklungspsychologie des Kindes- und Jugendalters für (zukünftige) Lehrer.
WWW: http://dueker.psycho.uni-osnabrueck.de/ewp/inhalt.htm (06-01-06)



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