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Die Präsentation - Einführung

 

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Während eines Studiums werden StudentInnen sowohl passiv (rezeptiv) als auch aktiv (produktiv) mit verschiedenen Formen von wissenschaftlichen Präsentationen konfrontiert. Für deren Gestaltung gibt es zwar keine wissenschaftsübergreifenden verbindlichen Richtlinien, aber unter didaktischen und pädagogisch-psychologischen Gesichtspunkten lassen sich zumindest einige Regeln aufstellen, die vor allen Detailfragen der Gestaltung wissenschaftlicher Präsentationen stehen. Die gewählte Präsentationsform sollte daher immer angemessen sein

Präsentationen im Rahmen eines Studiums stehen in engem Zusammenhang mit den verschiedensten Formen wissenschaftlichen Arbeitens, wobei vor allem die Gestaltung wissenschaftlicher Manuskripte an bestimmte Regeln gebunden ist, die im Detail zwar durchaus schwanken mögen und nicht immer auf Punkt und Beistrich genau festgelegt sind, insgesamt jedoch so weit übereinstimmen, wie sie ein verlässliches Kriterium für die "Wissenschaftlichkeit" einer Arbeit bilden. Solche Regeln haben sich im Laufe der Zeit als zweckmäßig herausgestellt, sodass deren Befolgung ebenso nützlich wie notwendig ist, da sich in ihnen die Erfahrungen von Generationen wissenschaftlich Arbeitender kristallisieren. 

Der Studierende wird durch sie jedoch nicht in seiner Bewegungsfreiheit eingeengt, sondern er wird durch ihr quasi-automatisches Befolgen entlastet von ständigen Entscheidungen und damit verbundenem Suchen nach Begründungen für sein arbeitstechnisches Vorgehen. Letzten Endes erleichtert die Notwendigkeit einer genau vorgegebenen formalen Fassung die inhaltlich klare Strukturierung eines einzelnen Gedankenganges wie auch einer umfangreichen Arbeit (vgl. Hoffmann 1983, S. 6).

Präsentieren ist ein wesentlicher Aspekt wissenschaftlichen Arbeitens, sodass es schon zu Beginn eines Studiums wichtig ist, sich mit den Grundlagen vertraut zu machen. In diesen hier versammelten Seiten wird ein erster Überblick über die üblichen Formen wissenschaftlichen Arbeitens gegeben. Für ein erfolgreiches Studieren ist es unausweichlich, sich nicht erst bei der Erstellung einer Diplomarbeitdamit damit zu beschäftigen.

Jede der Präsentationsformen hat eine spezifische Funktion und eine ihr entsprechende Struktur. Diese ist mehr (Dissertation) oder weniger (Thesenpapier) formal festgelegt, und es gibt daher mehr oder weniger strenge formale Regeln innerhalb der jeweiligen scientific community.

Allen wissenschaftlichen Präsentationsformen gemeinsam ist, dass sie sorgfältig vorbereitet werden müssen. Im Rahmen eines Studiums werden die Seminararbeit bzw. das Referat im Zusammenhang mit einem Vortrag die häufigsten Präsentationsformen darstellen, zu denen hier detaillierte Hinweise bzw. Checklisten für ihre Vorbereitung gegeben werden.

Man sollte sich aber bei der individuellen Gestaltung von diversen Ratgebern und Leitfäden nicht in der Kreativität einengen lassen, sondern sich immer eigene Gedanken machen und bedenken, dass in vielen Fällen diese Techniken in Mischformen auftreten. Es kommt nicht so sehr darauf an, mit Ihrer Präsentation zu glänzen, vielmehr sollten didaktische und pädagogisch-psychologische Überlegungen im Vordergrund stehen. Auch im Hinblick auf den Medieneinsatz gilt: Weniger ist in der Regel mehr!





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