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Themenzentrierte Interaktion (TZI)

Regeln und Richtlinien für die Gruppeninteraktion von Ruth Cohn

 

Themenzentrierte Interaktion TZIJede Gruppeninteraktion enthält drei Faktoren, die man sich bildlich als Eckpunkte eines Dreiecks vorstellen könnte:

1. Das Ich, die Persönlichkeit;
2. Das Wir, die Gruppe;
3. Das Es, das Thema.

Dieses Dreieck ist eingebettet in eine Kugel, die die Umgebung darstellt, in welcher sich die interaktionelle Gruppe trifft. Diese Umgebung besteht aus Zeit, Ort, und deren historischen, sozialen und teleologischen Gegebenheiten.

Die thematische interaktionelle Gruppe versucht die Dreiheit von Ich-Wir-Es in dynamischer Balance zu halten. In der Praxis werden den Teilnehmern technische Regeln gegeben, die zugleich die jeweilige Arbeit und das Streben nach dem Bewusstsein von Autonomie und zwischenmenschlicher Verbundenheit fördern sollen.

Ruth CohnSolche Regeln sind unter anderem

Die thematische interaktionelle Methode beruht auf der Einsicht, dass die Menschen zwar Tatsachen und Zusammenhänge mit dem Denken allein erfassen können, dass jedoch sinnvolles Lernen den ganzen Menschen als psychosomatisches psychosomatisch: die seelisch-körperlichen Wechselwirkungen betreffend - daher auch gefühlsbetontes und sinnliches - Wesen betrifft. Die gegebenen Regeln und Richtlinien versuchen, den ganzen Menschen, Gefühle und Gedanken, Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft miteinzubeziehen.

Quelle: http://www.kath.de/akademie/rahner/koepfe/big/cohn.jpg

 

Der Mensch hat neben dem Trieb der Fortpflanzung und dem, zu essen und
zu trinken, zwei Leidenschaften: Krach zu machen und nicht zuzuhören.
Kurt Tucholsky

Die "klassischen" Regeln der Themenzentrierten Interaktion (TZI)

Quellen

Cohn, Ruth (1991). Von der Psychoanalyse zur themenzentrierten Interaktion: Von der Behandlung einzelner zu einer Pädagogik für alle. Stuttgart: Klett-Cotta.

http://leguan.emp.paed.uni-muenchen.de/strategien/lernen_in_gruppen.html (00-08-09)



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