[werner.stangl]s arbeitsblätter 

Kommentare zu den Arbeitsblättern

Immer wieder erreichen uns ausführlichere Kommentare zu speziellen Themen der Arbeitsblätter, die in unserem allgemeinen Gästebuch untergehen würden bzw. von den SchreiberInnen nicht im Forum zur Diskussion gestellt werden. Diese sollen hier einen geeigneten Platz finden. Aus Gründen des Datenschutzes werden alle Angaben, die auf die Person schließen lassen, anonymisiert.

Zum Thema Aggression

Eher kuriose Beiträge sind auch zu finden, etwa diese drei Mails, die Kurz hintereinander in meinem Postfach zu finden waren:

Subject: Ohne Betreff

Sehr geehrter Herr Stangel,
habe mit gewissem Vergnügen Ihre populärwissenschaftlich aufbereitete Seite "Schlechtes Streiten" studiert, wunderte mich jedoch schon sehr über einen Verweis unter "Zwischen Nähe und Distanz" auf Ihre Seite namens "Aggressionen", auf der in einen Abschnitt namens "Formen der Gewalt in der Familie" ausschließlich von Männern als Täter und Verursacher die Rede ist. So, als würden Aggressionen jeglicher Form nur von ihnen ausgehen, Frauen per se nur Opfer sein, nie mit Gegenständen werfen etc. Von fast schon alltäglichen Säuglingsmorden oder psychischer Gewalt im Rahmen des sog. "alleinigen Sorgrechts" (Kindesentzug, Umgangsvereitlung etc.), Falschbeschuldigungen etc. aber auch nicht die geringste Spur einer Rede.
Nicht weiter verwundert war ich jedoch, als ich dann die "Quelle" dieser einseitigen Darstellung lokalisierte: Sie haben diese offenbar völlig unreflektiert von einer ultrafeministischen (meist lesbisch organisierten und geführten) "Frauenhaus"-Seite http://is.gd/XYrKZ7 kopiert, die ihren Schmarrn wiederum u.a. aus Autoren der grünen Pädo-Partei zusammengredenzt: http://is.gd/TsCPjV Der blanke Hohn. Vielleicht erwarte ich einfach zuviel Kenntnis von Ihnen? Aber ein bißchen Mühe bei der Informationsbeschaffung sollten Sie sich schon geben - ein Klick an Ihrem PC http://is.gd/KKuVWb auch aus Österreich genügt dazu! Sonst wird angebliche "Information" nämlich ganz fix zur Fehlinformation...
http://is.gd/nbMUPX
http://is.gd/0qOMVr
http://is.gd/0qOMVr
http://is.gd/FfPmzL
http://is.gd/GzH7HU
http://is.gd/TdvkF0
http://is.gd/RS7QPb
http://is.gd/VUfSEW

Mit freundlichen Grüßen
Ihr XY
PS: Mglw. führen solche Darstellungen dann im Ergebnis zu derlei kranken "Einstellungen", die hier ein aktuelles Beispiel anschaulich dokumentiert: http://is.gd/qzgbPF

Subject: PS

Ob Prof. Henry in seiner "Homöopathischen Fachklinik für Doofe" einer ewig(mit sich selbst)frustrierten BRD-Hausfrau helfen kann?
http://www.youtube.com/watch?v=vHSdeiHMDnU
Offenbar ja. Es muß nur der Richtige kommen (und denn dümmsten scheiß verkaufen).
Aber in Wirklichkeit? Bleibt abzuwarten, aber ich bin da skeptisch... :-)

Subject: Jeden Tag Meldungen ;-)

Es kann allerdings sein, daß Sie von Männergewalt und unterdrückten Frauenrechten ausschließlich in islamischen "Familien" reden (von denen wir aufgrund unserer "Toleranz" ja immer und immer mehr haben). Was allerdings die linksverdrehte sog. "Politik" einen feuchten Kehrricht interessiert, denn darauf müssen man "kultursensibel" mit Willkommenskultur und Rücksicht reagieren. Der böse Mann ist ausschließlich Mitteleuropäer - also wie Sie und ich. Hierzulande werden Männer als Trottel seit 2-3 jahrzenhnten komplett für dumm verkauft (daran sollten sie sich also nicht beteiligen). Hier in Deutschland unter einheimischen "Familien" (falls man das noch so bezeichnen darf) sieht die Welt nämlich völlig anders aus. Machen Sie mal die Äuglein auf, sehr verehrter Herr "Püschologe", dann werden Sie jeden Tag "tolle" Meldungen entdecken, die von Ihre übernommene Darstellun "Mann = Täter/ Frau = Opfer" ganz leicht widerlegen und ad absurdum führen: http://www.gmx.net/magazine/panorama/toetungsdelikt-a8-richtung-muenchen-elfjaehrige-tot-mutter-tatverdaechtig-30152538

Liebe Grüße


Zum Thema Erziehung:

Gesunde Erziehung nur bedingt möglich: Für sehr wichtig halte ich es, dass dem Kind folgendes erzählt werden muss: Dass das eigene Leben der Eltern geprägt wurde (am besten die ganze eigene Lebensgeschichte erzählen) und dass dabei evtl. Narben / Fehlentwicklungen entstanden sind, die nur schwer in den Griff zu bekommen sind. Dadurch ist es manchmal schwierig die Lebendigkeit des Kindes zu ertragen, weswegen es unüberlegt zu Strafen o.ä. kommen kann. Darum zu bitten in dieser Hinsicht Rücksicht auf die Eltern zu haben. Dass Kind soll auf sein eigenes Gefühlsleben hören und merken, wenn es sich verletzt, eingeengt, o.ä. fühlt und das dann den Eltern sagen. Natürlich soll überhaupt viel ein bemühen stattfinden, über Gefühle zu sprechen (etwa mit Inhalten über Verletzlichkeit und Lebendigkeit).

Neu scheint mir der Begriff Autoritative Erziehung: Die Vor- und Nachteilbeschreibung zum Autoritativen Erziehungsstil (kindererziehung-ratgeber.de) erwähnt, dass die Eltern manchmal mit der Einhaltung der Regeln zu konsequent sind und dem Kind damit der eigene Wille genommen wird. Die Folge davon ist meiner Ansicht nach, dem Kind nicht die Möglichkeit zu geben, eigene Erfahrungen zu machen, sondern evtl. hauptsächlich auf Vorgaben anderer zu hören, ohne eigenes Verständnis zu entwickeln. Das lernen geschieht dann hauptsächlich bezogen auf Vorgaben der Eltern und weniger durch eigenes Erleben über das Umfeld. Wenn das Kind etwas nicht erlaubtes will, muss bei mehr oder weniger größeren Gefahren natürlich widersprochen werden. Bei eher belanglosem aber, ist es für eine echte Entwicklung einer eigenen, freien Persönlichkeit und eigenem, freien Bewusstsein nicht der richtige Weg, wenn die Möglichkeit eigene Erfahrungen zu erleben und daraus zu lernen geraubt wird und zu unterdrücken. Wenn also auch bei mehr oder weniger belanglosen Geschehnissen, Regeln vorgegeben werden, die letztendlich immer eingehalten werden müssen, wird der eigene Wille des Kindes gebrochen, auch wenn das noch so sanft geschieht. Vorgaben, wie ein gesundes Leben zu leben ist, liefern die Rahmenbedingungen, die die Natur vorgibt (vor allem Landbau und Psychologie). Dabei geschieht i.d.R. weniger eine Einengung, sondern vielmehr eine Erweiterung, wegen der vielfältigen Möglichkeiten die man in seinem Umfeld finden kann, wo die Eltern Aufgrund ihrer Lebenserfahrung liebevoll Aufklären und Beraten können. Das Gefühlsleben spielt dabei meiner Meinung nach die wichtigste Rolle, weil es darüber entscheidet, ob man glücklich ist (bei Mensch und Tier). Die Persönlichkeitsentwicklung hat ihr Fundament in der Kindheit.
Liebe Grüße von W. S.





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