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Gehirn-Jogging

Wissenschaftler der Mayo Clinic, Rochester untersuchten knapp 200 Personen, die zwischen 70 und 89 Jahre alt waren, von denen ein Teil bereits an leichten kognitiven Beeinträchtigungen oder an einem bereits diagnostizierten Gedächtnisverlust litt, während eine andere Gruppe keine diesbezüglichen Probleme hatte. Beide Fragen über ihre täglichen Aktivitäten stellte sich heraus, dass die bekannten aktiven Maßnahmen zum Gehirntraining (Tageszeitung und Bücher lesen, Schneidern, Basteln, Heimwerken, Computerspielen, soziale Kontakte pflegen) das Risiko für einen Gedächtnisabbau um 30 bis 40 Prozent senken. StudienteilnehmerInnen, die angegeben hatten, nicht so häufig fernzusehen, brachten es sogar auf 50 Prozent, was für die Notwendigkeit einer aktiven geistigen Tätigkeit spricht. Daher bedient eine aus Amerika kommende Geschäftsidee in den kommenden Jahren diese enorm wachsende Zielgruppe der Seniorinnen und Senioren. Man findet immer mehr Produkte rund um das Thema Gedächtnis, Konzentration und Wissen, Gedächtnis, Koordination, Worträtsel oder visuelle Rätsel wie Puzzles etc. Dazu gibt es nicht nur jede Menge Literatur, sondern auch immer mehr Software rund um dieses Themengebiet. Man findet auch zahlreiche Tests, mit denen die Senioren und Seniorinne ihre geistige Fitness testen und überprüfen können, welche Produkte man ihnen anbieten soll oder ob die Trainingsbemühungen mit den angebotenen Produkten auch Erfolg zeitigen. Zusätzlich gibt es dann dazu Veranstaltungen, die von gemeinsamen Spieleabenden bis hin zu Kursen und Übungsabenden für Gedächtnis- oder Konzentrationstrainings reichen. Unter dem Begiff Gehirn-Jogging finden sich seit Neuestem daher jede Menge Tipps in Büchern und Journalen. Der Begriff Gehirnjogging stammt übrigens von Siegfried Lehrl von der Universität Erlangen, der ihn 1981 prägte.

Allerdings ist vieles rund um dieses Thema und insbesondere um Gehirn-Jogging ein Geschäft mit der Angst: Mit Pillen, Nahrungsergänzungsmitteln und Gehirn-Jogging-Programmen versprechen viele Produzenten geistige Leistungssteigerungen und sogar Schutz vor Demenz. Führende NeurowissenschaftlerInnen, PsychologInnen und AltersforscherInnen schreiben in einer gemeinsamen Erklärung, dass wissenschaftliche Studien, die die Wirkung der Pillen, Nahrungsergänzungsmittel und Computerspiele belegen, Mangelware sind. auch wenn manche der Behauptungen der Hersteller durchaus vernünftig klingen. Die meisten Behauptungen sind aber nicht belegt, andere sind weit hergeholt und manche sind schlicht falsch. In einer britischen Online-Studie trainierten mehr als zehntausend Erwachsene im Alter zwischen 18 und 60 Jahren ihr logisches Denken, ihr Gedächtnis, ihr räumliches Sehvermögen und ihre Konzentrationsfähigkeit. Es zeigte sich dabei, dass sich die Erfolge bei diesem Gehirntraining nicht auf andere mentale Bereiche übertragen ließen, denn die ProbandInnen konnten zwar ihre Leistung bei den jeweils speziellen Spielen verbessern, was aber vor allem an der Übung lag, doch in den Aufgaben, die sie nicht trainiert hatten, wurden sie nicht besser, was sogar für Aufagen galt, die dem Übungsspiel sehr ähnlich waren. Gehirntraining und das Streben, die Gehirnfunktion mit Computertests zu verbessern, ist daher eine Multimillionen-Industrie ohne einen Beweis, dass es wirklich funktioniert.
Quelle: http://lexikon.stangl.eu/960/gehirnjogging/ (10-09-07)

Es ist die Furcht vor Gedächtnisverlust, Demenz und Alzheimer, die viele Konsumenten verleitet, solche oft überteuerten Produkte zu kaufen. Bis heute gibt es z.B. keinerlei Belege, dass Ginkgo (in den USA und in Europa ist Ginkgo biloba das gängigste Pflanzenmittel, das zum Verhindern des kognitiven Abbaus genommen wird) die geistige Leistung verbessern oder ihren Abbau aufhalten. Im Gegenteil: Ginkgo-Präparate zählen weltweit zu den gebräuchlichsten Kräutermitteln, um das Gehirn vor einem altersbedingten Abbau oder gar vor Demenz zu schützen. Die Heilkräfte dieses Baumes werden schon seit Jahrtausenden hervorgehoben, wobei Ginkgo biloba (Wirkstoffe in den Blätern) schon in der traditonellen chinesischen Medizin eine große Rolle spielte. Im Mittelalter wurden Ginkgoblätter zur Behandlung von Atemwegs- und Hauterkrankungen, Magenbeschwerden, Erschöpfungszuständen und anderen Leiden eingesetzt. Erst in der Mitte des 20. Jahrhunderts hat man angeblich eine positive Wirkung auf die Gedächtnisleistung entdeckt, woraus sich eine regelrechte Ginko-Industrie entwickelte. Ginko war zeitweise das meistverkaufte Präparat im Sektor der Naturheilkunde, wobei es schon anfangs Stimmen gab, die die Wirkung in Abrede stellten bzw. auf die Wirkungslosigkeit hinwiesen. Die bislang größte Studie (Doppelblindversuch mit 3069 ProbandInnen im Alter zwischen 72 und 96 Jahren) zeigte allerdings keinen Unterschied gegenüber einem Placebo, womit diese Langzeitstudie (6 Jahre) die Resultate älterer Untersuchungen bestätigte. Das Pflanzenextrakt schützte weder vor der Alzheimer noch vor anderen Demenzformen und besserte auch nicht Sprachvermögen, Konzentrationsfähigkeit und das visuell-räumliche Vorstellungsvermögen.
Literatur: DeKosky, Steven T. et al. (2009). Ginkgo biloba for Preventing Cognitive Decline in Older Adults: A Randomized Trial. The Journal of den American Medical Association, 302, 2663-2670.

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Wenig nützlich sind nach Meinung der Wissenschaftler auch die meisten Gehirn-Trainings-Programme, denn zwar würden manche Softwareprodukte durchaus einen Effekt zeigen, jedoch nur bei bestimmten Aufgaben, aber der Transfer der erworbenen Fähigkeiten in den Alltag funktioniert nicht. In einer englischen Studie an über zehntausend Personen zwischen 18 und 60 Jahren absolvierten die TeilnehmerInnen vor und nach einer sechswöchigen Gehirnjogging-Phase einen Test, in dem logisches Denken, verbales Kurzzeitgedächtnis, räumliches Arbeitsgedächtnis und assoziatives Lernen getestet wurden. In einer ersten Gruppe trainierten die Probanden logisches Denken, Planen und Problemlösungsverhalten mit Hilfe populärer Gehirnjogging-Programme (drei Mal pro Woche für mindestens zehn Minuten), in einer zweiten übten die Teilnehmer in einem Videospiel Kurzzeitgedächtnis, Aufmerksamkeit, das Verarbeiten räumlicher Eindrücke und mathematische Fertigkeiten, während eine dritte Gruppe als Kontrollgruppe diente und lediglich einfache Suchaufgaben im Internet gestellt bekamen. Nach sechs Wochen zeigte sich, dass die TeilnehmerInnen zwar besser in den geübten Fertigkeiten geworden waren, also in dem, das sie mehr oder weniger täglich trainiert hatten, aber die allgemeine geistige Leistungsfähigkeit hatte sich nicht gesteigert. So wird etwa von manchen Programmen die Fähigkeit trainiert, sich eine lange Liste von Wörtern zu merken, was aber nicht hilft, wenn man sich daran zu erinnern versucht, wo der Autoschlüssel geblieben ist. Sinnvoll ist aber nach Meinung der WissenschaftlerInnen Bewegung, d.h. echtes Joggen, denn es ist wissenschaftlich gut belegt, dass regelmäßiges moderates Bewegungstraining die Durchblutung des Gehirns stärkt und die Bildung neuer Blutgefäße und Nervenzellverbindungen fördert. Bei alten Menschen kann aber Technik, wie beispielsweise das Internet und soziale Computerspiele, bei eingeschränkter körperlicher Mobilität die Möglichkeit bieten, soziale Kontakte zu knüpfen und aufrechtzuerhalten.

Man muss aber dabei beachten, dass wenn solche Übungen zum "Gehirnjogging" keinen Spaß machen und man sich zu solchen Gedächtnisübungen zwingen muss, dann entsteht kein gutes Gefühl und entsprechend hoch ist die Abbruchrate, denn man kann sein Hirn nicht über längere Zeit zu etwas zwingen, was man nicht mag. Das Gehirn ist kein Muskel, der sich trainieren und erst recht keine Maschine, die sich tunen lässt.

Allerdings gibt es eine amerikanische Studie mit mehr als 2800 Teilnehmern, die gezeigt hat, dass die Mehrzahl sogar fünf Jahre nach einem gründlichen Gehirntraining noch über eine verbesserte Merkspanne verfügt, d.h., die Betreffenden konnten sich innerhalb einer bestimmten Zeit mehr merken als vor dem Gehirntraining. Voraussetzung war allerdings, dass sie dieses Training zwischendurch auffrischten.

Internet Surfen ist Gehirnjogging

Das Gehirn junger Menschen ist beim Internet-Surfen außerordentlich aktiv, beim Lesen eines Buches weniger. Bei älteren Menschen ist es genau umgekehrt. Allerdings wenn man diese Gruppen aber nach mehreren Wochen, in denen sie sich mit Google beschäftigt haben, wieder testet, zeigt sich ein verändertes Bild: Das Gehirn der Älteren ist ähnlich aktiv wie bei den Jungen. Wenn man sich also sehr lange mit einer Tätigkeit beschäftigt sind, werden dadurch die dafür zuständigen Neuronen im Gehirn stärker, die Zahl der Synapsen wächst. Die Neuronen werden hingegen schwächer, wenn man damit weniger Zeit verbringt.


Quelle: http://www.vnr.de/b2c/
gesundheit/%C3%9Cbungen+
f%C3%BCr+Ihr+Gehirn.html

Zählen statt Lesen
Bei vielen lässt die Aufmerksamkeit bei längerem Lesen nach - das ist ein Zeichen für ermüdete Nervenzellen! Wecken Sie Ihre grauen Zellen auf, indem Sie sich beispielsweise den ersten Buchstaben des Absatzes nehmen und zählen, wie oft er in dem Abschnitt vertreten ist. So kommt Ihr Arbeitsspeicher wieder auf Hochtouren und Sie können danach konzentrierter weiter lesen.

Überraschung
Kämpfen Sie in kleinen Schritten gegen die Alltagsroutine. Nehmen Sie zum Beispiel mal die andere Hand zum Zähneputzen oder Tür öffnen oder zum Trinken oder, oder...
Nehmen Sie doch einen anderen Weg zur Arbeit und lesen Sie die Zeitung von hinten nach vorne. Ändern Sie die gewohnte und bekannte Reihenfolge bei allem was Sie tun - das reizt Ihr Gehirn im positiven Sinne! Oder drehen Sie den Text mal auf den Kopf, das ist zwar anstrengend, aber Ihr Gehirn wird sich freuen.

Das Einkaufs-Training
Während Sie die Einkaufsliste schreiben, stellen Sie sich die Produkte, die Sie kaufen wollen, bildlich vor und zwar genauso, wie Sie sie in Ihre Einkaufstasche legen würden: Joghurt und Obst nach oben, schwere Flaschen nach unten. Nun versuchen Sie mal im Supermarkt die Sachen ohne Hilfe des Zettels in den Einkaufswagen zu legen. Stellen Sie sich dazu genau das Bild vor, was Sie beim Schreiben im Kopf hatten und trainieren Sie damit Ihr Gedächtnis.

Das Nachrichten-Erinnern
Wieder eine Gedächtnisübung, die Ihr Gehirn fordern und fördern wird: Schalten Sie den Fernseher nach den Nachrichten aus und schreiben Sie stichpunktartig nieder, was der Sprecher Ihnen vor ein paar Minuten berichtet hat. Das Aufschreiben schult zusätzlich Ihre Konzentration.


Quelle: E-Mail Newsletter 23.02.09

Mit den folgenden Übungen für SchülerInnen kann man die Leistungsfähigkeit spielerisch erweitern. Es geht bei diesem Training nicht darum, alles richtig zu machen oder besonders schwierige Aufgaben zu lösen. Vielmehr sollen Bereiche im Frontalhirn angeregt werden, denn egal ob die Aufgaben richtig oder falsch gelöst werden, allein die Denkanstrengung, die das Kind beim Bearbeiten aufwendet, zählt. Generell soll ein solches Training dem Kind Spaß machen, daher sollten man aufhören, wenn "die Luft draußen ist. Optimal ist eine tägliche Übungszeit von etwa fünfzehn Minuten.

Kopfrechnen 4. Klasse
Rechne mit: Wie viele Freunde sind am Ende im Zimmer (ohne Marco)?
Marco bekommt Besuch, erst sind es seine Freunde Robert, Simon, Karl und Tobias. Karl und Tobias bleiben nicht lange und gehen schnell wieder. Dann klingelt Simone und bringt Larissa mit. Die langweilt sich bald und verschwindet mit Robert. Abends schauen noch Kai, Sören und Sandra vorbei. Alle zusammen sehen sich dann einen spannenden Film an.

Zähle die Silben in den Sätzen:
a) Um Mitternacht kommen die Gespenster aus ihrem Versteck.
b) Gegen zehn Uhr werde ich immer sehr müde.
c) Frank ruft Claudia aus dem Fenster etwas zu.
d) Brit und Alexandra fahren sehr gerne Fahrrad.

Wie viele Wörter kannst du dir merken?
Lassen Sie Ihr Kind die folgenden zehn Begriffe für zwei Minuten lang genau ansehen. Es soll sie sich genau einprägen. Decken Sie das Blatt dann ab und fragen Sie nach. Wie viele Wörter weiß es noch?
Rasen, verbinden, Kugel, Weihnachtsmann, Sweatshirt, Brille, Urlaub, Gameboy, singen, Lebkuchen.


Sport-Stacking

Sport-Stacking ist eine etwas kuriose Gehirntrainingsmethode und kommt aus Kalifornien. Sie fördert angeblich die Beidhändigkeit, die Auge-Hand-Koordination, die Reaktion, aber auch die Bewegung, die Konzentration, die Team- und Kommunikationsfähigkeit und die Aktivierung beider Gehirnhälften. Besonders die Verbindung der beiden Gehirnhälften wird stark verbessert und führt dazu, dass im Gehirn neue Verknüpfungen gebildet, neue "Nervenstraßen" gebaut und bei regelmäßiger Beschäftigung mit "Sport-Stacking" zu Autobahnen ausgebaut werden können. Diese Nerven-Autobahnen sind hilfreich beim Lernen neuer und anderer Inhalte oder Fertigkeiten. Allein, mit Partner oder in der Gruppe, kooperativ oder im Wettbewerb, in der Klasse oder in der Turnhalle, die Vielfalt ist groß.
Quelle: http://www.suedwest-aktiv.de/region/nwz/
goeppinger_kreisnachrichten/4174271/artikel.php?SWAID=f9608454a19a8db5ae680f0652d109ff (09-02-27)


LifeKinetik

Ein weiteres noch relativ unbekanntes Hirnfitness-Programm, mit dem sich die Kapazität des Gehirns sowohl von Kindern, Erwachsenen und auch Senioren erweitern und somit um ein Vielfaches optimieren lässt, ist LifeKinetik. Mit einem speziellen Bewegungsprogramm werden dabei im Gehirn brachliegende Areale erschlossen und ungenutzte Zellen aktiviert. Die Übungen zielen auf einfache koordinative und visuelle Aufgaben ab, die jedoch für das Gehirn vollkommen ungewohnt sind und jegliche Routine durchbrechen. Mit etwas kurios erscheinenden Bewegungsabläufen zwingt man das Gehirn aus seinem gewohnten Trott und durch diese neuen Herausforderungen entstehen unzählige neue Verknüpfungen zwischen einzelnen Hirnzellen. Der gesamte Denkapparat wird so flexibler, kreativer und leistungsfähiger. Dieses Trainingskonzept verknüpft angeblich neueste Erkenntnisse der Gehirnforschung, die Psychomotorik, die östlichen Energielehre und verschiedene Bewegungselementen unterschiedlicher Sportarten und beziehen alle Sinneswahrnehmungen ein. Das Ergebnis sind nicht nur Geistesblitze und eine höhere Leistungsfähigkeit sondern auch mehr Selbstsicherheit, Kreativität, gesteigerte Konzentrationsfähigkeit und Stressresistenz. Manche Übungen sehen dabei recht seltsam aus, z.B. wenn Arme und Beine gegengleich nach vorne gestreckt werden und dann noch der rechte Arm an die Ferse des linken Fußes tippt.

Quelle: http://www.offenes-presseportal.de/sport/
mehr_brainpower_durch_neues_bewegungstraining_lifekinetik_62635.htm (09-03-03)


Das verflixte Hirn

Gerhard Track ist ein österreichischer Komponist und Chorleiter. und hat die Kinderoper "Das verflixte Hirn" komponiert, wobei das 45-minütige Werk von einem Lehrer handelt, der seine Schulklasse endlos mit Reden über das Gehirn langweilt. Die Schüler wollen dem Lehrer deshalb einen Streich spielen, doch der belauscht sie bei den Beratungen und rächt sich mit einem Gegenstreich. Die Musik ist stilistisch modern und enthält neben kleinen Arien und humorvollen Szenen auch Zitate aus bekannten Opern und Musicals. Diese komische Oper in einem Akt wurde speziell auf junge SängerInnen zugeschnitten.
Die Uraufführung der komischen Oper "Das verflixte Hirn" fand 2011 durch den Mozart Knabenchor in Wien statt.


Tipps für ältere Menschen

Kommunikation ist das A und O eines fitten Gedächtnisses, denn dabei hinterfragt man Dinge, lernt Neues kennen und setzt sich mit seinem Gegenüber auseinander. Fernsehen ist zwar passiv, wer jedoch später mit Freunden über das Gesehene diskutiert, muss die Bilder und das Gehörte wieder abrufen.

Eine andere Möglichkeit ist, eine neue Sprache zu lernen, denn das fördert das Gehirn ungemein. Außerdem kann es helfen, Musik zu hören, seine Hausarbeiten selbst zu erledigen und ein Hobby zu verfolgen.

In jedem Alter ist aber auch Sport wichtig, denn Sport trainiert das Gehirn, weil man sich dabei bestimmte Bewegungsabläufe merken und Koordination üben muss. Tänzer tun viel für ihre Gesundheit und diese Sportart ist in jedem Alter möglich, wobei die gesundheitlichen Aspekte beachtlich sind: Bei Standardtänzen geht die Pulsfrequenz hoch, was auch ideal für Menschen mit niedrigem Blutdruck ist, aber auch bei hohem Blutdruck wird das Herz leistungsfähiger. Beim Erlernen von neuen Schrittfolgen muss das Gehirn richtig hart arbeiten und die Verknüpfungen der Gehirnzellen untereinander nimmt zu, wobei durch die Bewegungsabläufe beim Tanzen das Gehirn insgesamt jung bleibt, nicht zuletzt dadurch, dass beim Tanzen Endorphine ausgeschüttet werden, was glücklich, zufrieden und entspannt macht. Beim Tanzen sollte auch die soziale Komponente nicht zu kurz kommen, die bei älteren Menschen sehr wichtig ist.

Ältere, die sich mit ihren Enkeln beschäftigen, trainieren ihr Gehirn ebenfalls. Indem ältere Menschen versuchen, das Leben der Jüngeren zu verstehen, fordern sie ihr Gehirn heraus. Dabei ist egal, ob man gemeinsam Memory spielt oder sich einfach nur miteinander unterhält, denn die Hauptsache ist, dass das Gehirn mit neuen Themen und Aufgaben konfrontiert wird und sie meistern muss.

Nehmen Sie einen kurzen Satz, und bilden Sie in fünf Minuten aus allen Buchstaben, die in diesem Satz vorkommen, vollkommen neue Wörter, ohne dabei die Reihenfolge der Buchstaben zu ändern. Vielleicht verwenden Sie den Satz: “Ich bin noch jung”.

Auch “Rückwärts-Lesen” eines Zeitungsartikels von rechts nach links fördert das Gehirn.

Finden Sie in einem Text alle Wörter, die auf eine bestimmte Endung, wie z.B. -en oder -er, enden.

 

Quellen
http://www.nachrichten.at/ratgeber/gesundheit/wellness/Gesundheit-Wellness-Deutschland;art54,139472 (09-04-02)
http://www.derwesten.de/staedte/schalksmuehle/Bewegung-haelt-Koerper-und-Geist-fit-id2429862.html (10-01-22)


Wie viele "u"

sind hier versteckt? Nur einmal durchzählen und keine Hilfsmittel verwenden.

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Wie viel Obst

ist hier versteckt. Aber beachten Sie … Ja was?

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egiefelrkwgomanasananatribbrtörelenribtmikak 
weienjödfmfeoemualfpräebuartniewckfaognamwur
          

"Brain Buddies" für Facebook

Das Spiel "Brain Buddies" für Facebook-Nutzer hat in der Rekordzeit von nur drei Wochen die Millionenmarke erreicht. Brain Buddies gehört jetzt zu den Top 40 Spielen auf Facebook von über 10.000 Spielen insgesamt. Täglich kommen zur Zeit rund 100.000 NutzerInnen dazu, insgesamt wurde Brain Buddies bereits über 30 Millionen Minuten gespielt. Das Spiel ist in acht Sprachen verfügba in 208 Ländern von Albanien über Ruanda bis nach Vanuatu. Das am 1. Juli 2009 vom Berliner Start-up wooga veröffentlichte Gehirn-Training-Spiel ist der erste Titel der internationalen Spieleschmiede. Brain Buddies bietet NutzerInnen die Möglichkeit, spielerisch das eigene Gehirngewicht zu ermitteln, wobei der Fokus auf dem Wettstreit mit den eigenen Freunden um das größte Gehirn liegt. Acht Mini-Spiele und abwechslungsreiche Graphik halten den Langzeit-Spielspaß hoch. Link http://apps.facebook.com/brainbuddies/

Siehe auch Übungen für das Gehirn

Quellen und Literatur



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