[werner.stangl]s arbeitsblätter 

Störungen der Aufmerksamkeit - "Konzentrationsstörungen"

Aufmerksamkeitsstörungen treten in verschiedenen Formen auf:

Als Konzentrationsstörungen oder Konzentrationsschwächen, d.h., als begrenzte Störung der Aufmerksamkeitsfähigkeit (z.B. Störung der selektiven Aufmerksamkeit, Störung der geteilten Aufmerksamkeit, Störung der Aktivierung), als Teilleistungsstörung und als übergeordnete psychische Erkrankung (Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätsstörung bzw. hyperkinetische Störung).

Konzentrationsstörungen werden bei einem größeren Teil der Kinder und Jugendlichen postuliert. Nach Angaben von Lehrern und Erziehern gelten oft bis zu 20 Prozent als konzentrationsgestört, während nach strengen wissenschaftlichen Kriterien höchsten 1 bis 3 Prozent der Kinder und Jugendlichen davon betroffen sind, wobei diese "Störungen" oft passager und inzidentell sind. Da es kein festes Kriterium für solche Bewertungen gibt, muss man allen Zahlenangaben mit Vorsicht begegnen, und sie eher als Ausdruck einer allgemeinen Unzufriedenheit mit dem meist schulischen Leistungsverhalten deuten. Daher gilt es bei solchen Kindern, die Leistungsfähigkeit fachmännisch diagnostisch abzuklären und Überlegungen zur Gestaltung von Lern- und Leistungssituationen anzustellen.

Zur Erbringung von Aufmerksamkeit gehört nämlich auch Anstrengungsbereitschaft (siehe dazu Motivation) dazu, was vor allem im herkömmlichen Unterricht, in dem es um eine Auseinandersetzung mit oft nur mäßig interessierenden Sachverhalten geht, zu berücksichtigen.
Die Konzentrationsfähigkeit spiegelt sich vor allem in der Kapazität des Arbeitsgedächtnisses wider, und das erreicht erst mit 25 Jahren die größte Leistungsfähigkeit. Beim fünfjährigen Kind ist die Fähigkeit des Zwischenspeicherns etwa beim Kopfrechnen noch sehr schwach ausgebildet und selbst ein 12- oder 14-Jähriger kann sich noch nicht so lange und intensiv konzentrieren wie ein 18-Jähriger.
Konzentrationsstörungen bei Kindern bzw. SchülerInnen werden in den meisten Fällen auf Grund einer oft fatalen Fehleinschätzung von Eltern oder LehrerInnen diagnostiziert, da diese von ihrer eigenen - meist ebenfalls maßlos überschätzten - Konzentrationsfähigkeit ausgehen. Im Durchschnitt "normal" wäre eine Konzentrationsdauer im Alter von
  • 5-7 Jahren etwa 15 Minuten,
  • 7-10 Jahren 20 Minuten,
  • 10-12 Jahren 20-25 Minuten und
  • 12-14 Jahren 30 Minuten.
Daraus wird ersichtlich, dass etwa die Dauer der "normalen Unterrichtsstunde auf diese grundlegenden psychologischen Sachverhalte wenig Rücksicht nimmt bzw. es dem Lehrer überlässt, durch eine sinnvolle Unterrichtsplanung darauf Rücksicht zu nehmen. Wenn man dann noch berücksichtigt, dass es große interindividuelle Unterschiede gibt, die von individualen persönlichkeits- und entwicklungsspezifischen Faktoren abhängen, dann wird deutlich, dass die meisten Diagnosen schlicht auf Grund einer Unkenntnis der psychologischen Fakten zustandekommen. Die altersspezifischen Konzentrationsspannen schwanken je nach Entwicklung, Interessen und Persönlichkeit der Kinder und Jugendlichen, sodass pauschale Diagnosen unmöglich sind. Nicht umsonst sind etwa die Unterrichtsstunden im Anschluss an eine Klassenarbeit für LehrerInnen oft unerträglich, da diese Prüfungssituation die Fähigkeit zur Konzentration der meisten Kinder überfordert hat.

Teilleistungsstörungen (funktionelle Aufmerksamkeitsstörungen) liegen dann vor, wenn innerhalb des Leistungsspektrums einer Person, die Aufmerksamkeitsfunktionen deutlich beeinträchtigt ist. Dies ist dann der Fall, wenn die Aufmerksamkeitsleistungen eine Standardabweichung unter dem sonstigen Leistungsspektrum dieser Person liegen. In solchen Fällen können die selektive und die geteilte Aufmerksamkeit aber auch die Vigilanz (tonische Wachheit) beeinträchtigt sein.

Siehe auch Aufmerksamkeit Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörungen ADHS

Was können Eltern tun, um die Konzentrationsfähigkeit eines Kindes zu steigern?

Ob Konzentration gelingt, hängt auch von der Tageszeit ab: Am Abend oder schon am Nachmittag, wenn ein Kind müde ist, sinkt die Konzentrationsfähigkeit. Bevor man sich Gedanken darüber macht, ob ein Kind Konzentrationsprobleme hat, sollte man es mehrmals bei seinen Tätigkeiten beobachten: Arbeitet es sorgfältig? Hält es Schwierigkeiten aus oder verzweifelt es schnell? Ist das Kind müde oder verärgert?

Dass sich Kinder gern von inneren und äußeren Reizen ablenken lassen, ist völlig normal. Erst mit zunehmendem Alter erhöht sich die Fähigkeit, konzentriert an der Lösung einer Aufgabe zu arbeiten, wobei Konzentrations- und Entspannungsphasen einander abwechseln. Jüngere Kinder brauchen Bezugspersonen, die ihnen dabei helfen, nach der Erholungsphase erneut eine Konzentrationsphase einzuleiten.

Konzentrationsfähigkeit muss erlernt und regelmäßig geübt werden. So fördern viele Gesellschaftsspiele die Konzentration. Man muss sich daher Zeit nehmen, mit dem Kind in Ruhe zu spielen oder zu basteln, wobei man eine angenehme Atmosphäre ohne Fernseher, Kassettenrekorder oder ähnlicher Berieselung schafft. Überhaupt wird im Spielen die Grundlage für die spätere Konzentrationsfähigkeit gelegt. So sollte das Spielzeugangebot im Kinderzimmer überschaubar bleibten. Tägliche konzentrationsfördernde Spiele oder Übungen steigern die Aufnahmefähigkeit eines Kindes, wodurch eine Steigerung des Selbstwertgefühls, der Leistung, der Aufgeschlossenheit ereicht wird.

Nachweislich kann die Konzentration durch geduldiges Vorlesen bzw. Anleitung der Kinder, selbst ein Buch zu lesen, gefördert werden, denn das schult die Aufmerksamkeitsspanne und das genaue Zu- oder Hinhören. Auch Malen, Basteln und selbst gewählte, gewaltfreie Computerspiele erhöhen die Konzentrationsfähigkeit. Musizieren und Spiele wie Mikado oder Seilspringen, Jonglieren und Bälle gegen die Wand werfen und dabei Reime aufsagen bzw. singen sind ebenfalls gute Konzentrationsübungen.

Siehe dazu Wie helfe ich meinem Kind bei Konzentrationsproblemen?

Was können Lehrer im Unterricht mit hyperaktiven Kindern tun?

 

Quelle:
http://www.sfk-oberfranken.de/hks/hilfen.htm (05-12-12)

Aufmerksamkeit Konzentration

Psychologische Messung der Aufmerksamkeit

Eine solche Funktionsstörung muß allerdings sehr präzise anhand von standardisierten und altersnormierten Testverfahren oder apparativen Meßverfahren nachgewiesen werden.

Psychologische Aufmerksamkeitstests:

Bei der Messung der Aufmerksamkeits- oder Konzentrationsleistung werden hauptsächlich Aspekte einer "allgemeinen Leistungsfähigkeit bzw. Leistungsbereitschaft" erfaßt, die im wesentlichen unabhängig von der Intelligenz sein sollen. Daher werden ganz einfache Aufgabenstellungen gewählt. Die Hauptmerkmale von Verfahren, die die allgemeine Voraussetzung der Leistungsfähigkeit messen, beziehen sich auf einen Faktor, den man als "anhaltende Konzentration bei geistiger Tempoarbeit" beschreiben kann. Als testpsychologische Kriterien der Aufmerksamkeit gelten üblicherweise (je nach Test):

Für den klinischen Bereich ist festzuhalten, dass viele angebliche Merkfähigkeitsstörungen tatsächlich Aufmerksamkeitsstörungen sind (z.B. häufig bei Depressiven bzw. bei Menschen, die sich wegen ihrer Ängste oder Probleme nicht konzentrieren können).

Viele subjektiv erlebte Merkfähigkeitsstörungen stellen in Wahrheit Störungen der Aufmerksamkeitsleistungen dar. Die Information wurde gar nicht voll aufgenommen, so daß auch gar keine Speicherung erfolgen konnte. In diesen Fällen handelt es sich häufig um Input-Störungen und nicht um Output-Störungen.

Störungen der Aufmerksamkeitsfunktionen sind nicht rein kognitiv bedingte Beeinträchtigungen. Die Fokussierung der Aufmerksamkeit ist auch von verschiedenen psychischen Zuständen abhängig und kann dementsprechend beeinträchtigt sein, z.B. durch mangelnde Motivation, depressive Lustlosigkeit oder angstbedingte Blockaden.

Wenn mehrere Aufmerksamkeits- und Konzentrationstests im Rahmen einer stationären psychiatrischen oder neurologischen Durchuntersuchung sehr geringe Werte aufweisen, ist das Ergebnis eines ebenfalls durchgeführten Intelligenztests nicht oder nur mit Vorsicht als Ausdruck einer bestimmten Intelligenzkapazität interpretierbar, denn im erhobenen IQ-Wert spiegelt sich höchstwahrscheinlich nicht die aktuelle intellektuelle Leistungsfähigkeit ("wahrer" IQ), sondern die gegebene Aufmerksamkeits- und Konzentrationsstörung wider. Je nach vorgegebenem Material der Intelligenztests ist die Minderleistung unterschiedlich ausgeprägt.

Teilleistungsstörungen werden meist in einer rehabilitativen Übungsbehandlung therapiert. Dazu werden Aufgaben zusammengestellt, die die jeweilige Aufmerksamkeitsfunktion gezielt trainieren. Beispielsweise wird bei einer Störung der geteilten Aufmerksamkeit das rasche "Umschalten" zwischen verschiedenen Leistungsanforderungen eingeübt, etwa eine Konzentrationsaufgabe erledigen und auf ein Klingelzeichen hin sofort eine Rechenaufgabe lösen. Diese Übungsbehandlung beginnt mit mittelschweren Aufgaben, die sich allmählich in ihrer Schwierigkeit und ihrer Komplexität steigern (etwa immer rascheres und weniger kalkulierbares Umschalten, schwierigere Rechenaufgaben). Die Übungsfortschritte des Kindes werden fortlaufend festgehalten und mit sogenannten Tauschverstärkern belohnt. Ferner werden die Leistungen immer stärker auf den Alltag übertragen (etwa die Eltern führen das Übungsprogramm zu Hause nach Anleitung durch, es werden Alltagsaktivitäten als Aufgaben genommen).

Nach verschiedenen Studien ist ein Training spezifischer Aufmerksamkeitskomponenten einem unspezifischen Training vorzuziehen. Die Erfahrung zeigt, daß Leistungsverbessungen nach einem computergestützten Training einzelner oder mehrerer Aufmerksamkeitskomponenten insbesondere in der Frühphase nach einer Hirnschädigung zu erzielen sind. Die erzielten Leistungsverbesserungen in einzelnen Aufgaben generalisieren jedoch nicht zwangsläufig auf andere Anforderungen oder Funktionen wie etwa das Gedächtnis. Ein computergestütztes Funktionstraining sollte in jedem Fall durch ein alltagsnahes Aufmerksamkeitstraining (alltagsnahe Übungen) ergänzt werden.

Ausschnitte aus einem Interview mit Wolfgang Bergmann in der "Neue Züricher Zeitung": Aufmerksamkeit, ADS und moderne Kinder.

"Wir haben es einerseits mit ca. 2 Prozent von Kindern, meist Jungen, zu tun, deren Hyperaktive Störungen möglicherweise irgendwann einmal in neurobiologischen Kategorien ausreichend verstanden werden. Das sind die ‚Zappelphilippe', die es offensichtlich in allen Kulturen gibt und vermutlich schon immer gegeben hat. Auf der anderen Seite gibt es eine steil ansteigende Zahl von solchen Kindern, die zutiefst unfähig sind, Ordnungen anzuerkennen. Sie sind nicht Unwillens, sondern unfähig, sich auf die Regelhaftigkeit der Gemeinschaft und ihre symbolischen Ordnungen, auf Sprache, Schrift und Zahl einzulassen. Ihr Verhalten ist dabei hochgradig unruhig, ziellos und egozentriert. Dieses zunehmende Phänomen ist mit Stoffwechselstörungen oder anderen biologischen Spekulationen überhaupt nicht erklärbar. (…) Die Diagnosen sind rein symptombezogen, die erhobenen Daten über das abweichende Verhalten werden festgeschriebenen Symptombildern zugeordnet und statistisch gewichtet. Nichts anderes bedeutet die vielen Eltern vorgetragene "gesicherte Diagnose ADS" mit oder ohne Hyperaktivität. Auf diese Weise lässt sich über Ursachen des Problems im Rahmen der Lebensgeschichte des jeweiligen Kindes, aber auch über die kulturellen Bedingungen seines Verhaltens gar nichts aussagen. Insofern hat die Diagnostik nur sehr begrenzten psychotherapeutisch-praktischen und keinerlei analytischen Wert, es handelt sich um ein simples Zuordnungsverfahren. (…) Man versucht die Eltern (mit der Verschreibung von Ritalin; W.S.) unter Druck zu setzen, weil man einer psychologischen bzw. heilpädagogischen Betreuung keine Wirkung zutraut, oder weil sie zu langwierig erscheint. Nach der heute eigentlich allgemein akzeptierten Lehrmeinung sollte Ritalin oder eine vergleichbare Medikation ausschliesslich begleitend zur psychologischen Betreuung und in der Regel für eine begrenzte Zeitspanne empfohlen werden. Aber die alltägliche Praxis sieht für die meisten Eltern anders aus. Durch die mangelnde Trennschärfe der Diagnose und den oft unzureichenden Wissensstand über die psychologischen Möglichkeiten wird Ritalin viel zu oft verschrieben, es ist davon auszugehen, dass die Medikation bei den allermeisten der so genannten ADS-Kinder unnötig ist. (…) Viele - und offenbar immer mehr - Kinder spiegeln ihr Selbst und ihre Selbst-Bewußtheit nicht in der sie umgebenden sozialen Welt. Sie bleibt ihnen in gewisser Weise fremd. Dem entspricht ihr eigenes Verhalten ihrer Umwelt gegenüber, es ist fordernd, Egozentriert und bei geringstem Anlass gekränkt. Dieser Egoismus, gepaart mit infantiler Unersättlichkeit, hat zugleich eine depressive Einfärbung. (…) Wir kommen vielleicht weiter, wenn wir die sogenannte ADS-Problematik auf dem Hintergrund narzisstischer Störungen zu verstehen versuchen. Narzisstisch bedeutet in diesem Zusammenhang zunächst: Die Kinder sehen und erfahren die Welt rein unter ego-zentrierten Gesichtspunkten. ‚Die ganze Welt soll sich einfühlen in meine jeweiligen Wünsche, und die will ich restlos befriedigt haben, erst dann habe ich das Gefühl, zu meinem Recht zu kommen und also erst dann eine Chance, glücklich zu sein'. Nun ist die Welt nicht so. Sie ist sperrig, sie hat eigene Gesetzmässigkeiten und ein eigenes Recht, und eben daran scheitern diese Kinder. Sobald die Welt geordnet auf sie zukommt - sei es als Schriftzeichen und Syntax, oder als Anweisung des Lehrers oder als vorausgesetzte soziale Norm, die in jeder Kindergruppe bestehen muss -, werden sie unruhig, aggressiv, oft auf drastische Weise. Dabei ist ihre Aggressivität selber wiederum als ein Versuch zu interpretieren, in der Kindergruppe mitzumachen, sich einzumengen, dabei zu sein. Auch diese Kinder sind, wie alle Kinder, vor allem soziale Wesen, aber ihnen fehlen elementare Voraussetzungen, ihre sozialen Bedürfnisse angemessen auszudrücken und zu erleben. Daher die Hektik, das Stoßende, das Treibende, das bei modernen Kindergruppen so auffällig ist und dass etwa in den Grundschulen die Lehrerinnen so beunruhigt, weil sie eine Energie, eine Gewaltdynamik wahrnehmen, die unabhängig von der jeweiligen Situation immer spürbar ist und die sie sich nicht erklären können. (…) Übrigens macht die moderne Entwicklungs- und Bindungsforschung darauf aufmerksam, dass auch das frühkindliche Paradies nicht gar so störungsfrei und objektarm war, wie man lange Zeit angenommen hatte, aber es hat offenkundig tief wirkende halluzinativ-symbiotische Qualitäten. Indem das Kind sich nun der Welt zuwendet, fällt es aus dem "Zentrum" und beginnt zu erfassen, dass es nur Körper neben anderen Körper, Objekt neben anderen Objekten ist. Die es umgebende Welt hat eine Ordnung, die ihm die Schritte seiner Entwicklung, seiner Frustrationen und seines Glückes vorgibt. Eben diese Aneignung der konkreten und symbolischen Ordnung der Welt durch die Ausprägung eigener verlässlicher Wahrnehmungsordnungen und die damit verbundene Selbstentfaltung scheint vielen Kindern im Rahmen der modernen Familie nicht mehr zu gelingen. Sie entwickeln keine ausreichend gesicherte und beständige Bindungen zu den wichtigsten Menschen ihrer Umgebung - sie "klammern" sich beispielsweise ängstlich an Mama und reißen sich gleichzeitig ständig wieder los, ihre Unruhe zieht sie hierhin und dorthin und letztlich "nirgendhin". Ebenso wenig können sie ihre Fertigkeiten und intellektuellen Fähigkeiten emotional verankern. So greifen sie gierig nach allem und jedem, aber wenn sie das Ergriffene dann endlich "haben", wissen sie nichts damit anzufangen. Die Freude, die etwa ein Spielzeug verspricht, findet keinen anhaltenden Widerhall in ihrer Seele, sie greifen sofort zum nächsten und so weiter. So wird auch ihr Selbstgefühl, wie ich sagte, unstet und kränkbar und bleibt in gewisser Weise immer "leer". Sie fühlen sich fortwährend benachteiligt oder besser gesagt: um etwas betrogen, und eigentlich sind sie das auch. Ich wünschte mir nun, dass diese Verhaltensprobleme komplexer gedeutet und betreut würden, als es heute anhand eines dominierenden "ärztlichen Paradigmas", wie der Baseler Lernforscher Prof. Hans Grissemann einmal formulierte, geschieht. (…) ADS-Störungen zeigen sich in jedem Fall sehr früh. Ursächlich ist, abgesehen von den genannten Ca. 2 Prozent der Kinder, deren Störungen vorwiegend biologische Gründe haben, zweierlei: Das erste ist der Mangel an "Stillung", Dauer und Verlässlichkeit in der frühen Kindheit, sozusagen an den Quellen der seelischen Entwicklung. Die moderne Bindungsforschung kann zur Aufhellung dieser Phänomene viel beitragen, zumal dann, wenn sie tiefenpsychologische Einsichten zu Rate zieht (für das Phantastische etwa hat die Bindungsforschung, wie alle empirische Forschung, keinen Sinn). Die andere Ursache - nur scheinbar im Gegensatz dazu - ist die Überversorgung, Überbehütung, Verwöhnung in vielen Familien. Wenn das Kind bei seinem Versuch, den schwierigen Schritt weg von Mama hin zur Ordnung der Welt zu vollziehen, immer wieder abgefedert wird, dann entwickelt es zwar kognitive und funktionale Fähigkeiten; aber es bleibt gleichzeitig seltsam "erfahrungslos". Das passiert beispielsweise, wenn das Kind beim kleinsten Auftreffen auf ein sperriges Möbel sofort von der überängstlichen Mama aufgefangen wird und wenn sogleich - gemeinsam mit dem notwendigen Trösten -, symbioseähnliche Bindungsintensitäten wieder aufgerufen werden. Die Welt als das "kantige Andere" wird dann teilweise geleugnet. Die Unausweichlichkeit, mit der die Dingwelt sich diesem Kind bis in die körperlichen Erinnerungen hinein aufzwingt, wird übermässig gemildert, ebenso wird der Mut und der Zorn, mit dem das Kind sich erneut dem "bösen Möbel" oder dem sperrigen Spielzeug zuwendet, geschwächt. Es lernt sich nicht im Umgang mit der Andersartigkeit der Dinge kennen. In vielen modernen Familien scheinen auf fatale Weise Bindungsunsicherheit und Überfürsorge Hand in Hand zu gehen. (…) Die ersten Lebensjahre sind auf kaum wiederrufbare Weise prägend. In ihnen dreht sich alles um die Abhängigkeit des Kindes von den Eltern, besonders von der Mutter, und um die Liebe der Eltern, besonders der Mutter, zu diesem Kind. Diese Beziehung und Bindung ist durch nichts auf der Welt zu ersetzen. Erst später - darauf aufbauend - treten andere Faktoren hinzu. In der modernen Kindheit ist dies vor allem die Medienwelt, auch ihre Wirkungstiefe wird in der Debatte um ADS kaum begriffen. Sie versorgt die Kinder permanent mit narzisstischen Stimuli: mit perfekten Bildern, an denen sie sich orientieren, mit überdimensionalen, omnipotenten Figuren, vom Terminator bis zum Shadow-Man, glatte kalte Allmachtsgestalten ohne Lebensgeschichte - meist haben sie sogar keine Geburt! -, ohne Mitgefühl und ohne Gemeinschaft. Das omnipotente unverletzliche Ich, das sich in seiner soldatischen Verhärtung über allen Bedingtheit erhebt und kaum noch individuelle Züge trägt, ist ein großer narzisstischer Jungentraum. Er gewinnt in den digitalen Medienbilder eine so bisher nicht gekannte Präsenz. Die erstaunliche Kompetenz vieler Hyperaktiver Kinder im Computerspiel gehört in diesen Zusammenhang. (…) Entscheidend ist, scheint mir, dass die Eltern wegkommen von ihrer Idee, dass familiäre Leben müsse im Wesentlichen harmonisch sein. Sie müssen sich lösen von dem Idealbild einer konfliktlosen Eltern-Kind-Beziehung. Sie müssen gegenüber dem Kind "das Andere", also die Welt und den Eigenanspruch der Menschen und Dinge repräsentieren. Zugleich sollten sie viel rückhaltloser, als es die allermeisten modernen Eltern tun, ihrer intuitiven Elternliebe vertrauen; sie sollten sich um mehr Klarheit, Deutlichkeit und Verlässlichkeit bemühen: ‚Ich, Vater oder Mutter, bin für mein Kind von einzigartiger Bedeutung. Niemand sonst kann für dieses besondere Kind diese nur mir eigene Väterlichkeit beziehungsweise Mütterlichkeit aufbringen'. Oder anders formuliert, nicht ohne absichtsvolles Pathos: Elternliebe ist eine physische und metaphysische Tatsache. Sie wird von den Kindern, auch den allerschwierigsten, wie ein großes Versprechen aufgenommen. Dies ist der Ausgangspunkt jeder psychologischen Betreuung und jeder Elternberatung. Ist diese Beziehungsqualität erst einmal konkret im lebendigen Alltag wieder belebt, kann das Kind beginnen, seine verschütteten Ordnungskräfte, seine Wahrnehmungsfähigkeiten und seine sozialen Kompetenzen, kurzum, seine seelischen Selbstheilungskräfte gemeinsam mit den Eltern zu entfalten."

Literatur:
Bergmann, Wolfgang (2003). Das Drama des modernen Kindes. Hyperaktivität, Magersucht, Selbstverletzung. Düsseldorf, Zürich: Patmos Verlag & Walter Verlag.


TIPP:
Wenn Sie sich bei einer Arbeit nicht konzentrieren können, notieren Sie kurz auf einem Zettel, wohin Ihre Gedanken abschweifen.
Dann können Sie sich wieder ungestört der eigentlichen Aufgabe zuwenden.


 

Diagnose von ADHS eine Modediagnose

Pressemitteilung 06/2012 der KONFERENZ ADHS

Zu oft und zu oft falsch Bei der kürzlichen Veröffentlichung des Arztreports 2012 der Barmer GEK wird ADHS (Aufmerksamkeitsstörung mit Hyperaktivität) als eine „neue Kinderkrankheit“ erwähnt, die im Vormarsch und obendrein teuer sei.

Dass ADHS eine spezifische, gar „neue“ Kinderkrankheit sei, darf allerdings nach wie vor erheblich bezweifelt werden. Die bisherige Forschung lässt die Frage der Spezifität einer Krankheit namens ADHS weiter offen. ADHS ist vielmehr ein diagnostischer Sammeltopf vieler ganz unterschiedlicher anderer Störungen. Etwas überspitzt lässt sich sagen, dass es ADHS ohne Ritalin schon lange nicht mehr gäbe, wie seinerzeit die Modediagnose MCD (Minimale Cerebrale Dysfunktion). Und was die Zunahme der Diagnose anbelangt: Bereits im Jahr 2000 fand man, dass mehr als die Hälfte der ADHS-Diagnosen bei Kindern nicht den Diagnoserichtlinien entsprach und damit falsch war. Fast 75 % der Kinder, die mit Methylphenidat behandelt wurden, hatten eine falsche ADHS-Diagnose (Angold 2000). Im Jahre 2010 berichtete Todd Elder nach der Untersuchung der Daten von 12 000 Kindern, dass es in USA wahrscheinlich 1 Million Kinder mit einer falschen ADHS-Diagnose gibt.

Und nun wurde in diesen Tagen in der Schweiz untersucht, ob sich Fachleute an die offiziellen Diagnoserichtlinien halten, wenn sie gebeten werden, eine ADHS-Diagnose bei Kindern zu stellen. Im Unterschied zu den vorgenannten Studien, in denen bereits existierende Diagnosen nachgeprüft wurden, wurden hier die Diagnostiker direkt zu vorgegebenen Fallvignetten befragt, was sicherlich ein besonders strenges Kriterium darstellt. Und dennoch stellten auch hier 17 % der 1000 einbezogenen Diagnostiker falsche Diagnosen, bei Jungen sogar doppelt so häufig wie bei Mädchen, obwohl die Symptomatik dieselbe war. Auch sonst gibt es einen Wildwuchs an ADHS-Diagnostik, die mangelnde Reliabilität und Objektivität der Diagnosepraxis ist hinreichend belegt. Manche Diagnostiker orientieren sich an ihrem Bauchgefühl, andere immer noch an Methylphenidat als Diagnostikum nach dem Motto: wenn es wirkt, ist es eben ADHS. ADHS wird viel zu oft und zu oft fasch diagnostiziert. Die Diagnose macht blind für psychologische Zusammenhänge.

Literatur
Angold, A., Erkanli ,A., Egger, H.L. & Costello, E.J. (2000). Stimulant treatment for children: a community perspective. J Am Acad Child Adolesc Psychiatry. 2000 Aug;39(8):975-84.
Bruchmüller, K., Margraf, J. & Schneider, S. (2012.: Is ADHD diagnosed in accord with diagnostic criteria? Overdiagnosis and influence of client gender on diagnosis. J Consult Clin Psychol. 2012 Feb;80(1):128-38.
Elder, T.E. (2010). The importance of relative standards in ADHD diagnoses: evidence based on exact birth dates. J Health Econ. 2010 Sep;29(5):641-56.
Schimanski, H.-Chr. (2012). Außenfilter-Test bei AD(H)S.
WWW: http://www.schimansky-netz.eu/
formulare/aussenfiltertest-bei-adhs.pdf
Winkler, M. (2012). Was ist ADHS? (Und was nicht?). WWW:http://adhsspektrum.wordpress.com/
2012/01/03/was-ist-adhs-und-was-nicht/

Geschichte der Medizinalisierung des unruhigen Kindes

Allgemein gilt der Frankfurter Arzt Heinrich Hoffmann, der mit dem ersten Kinderbilderbuch "Der Struwwelpeter" Weltruhm erlangte als "Entdecker" und Namensgeber des unruhigen Kindes. Mit dem Zappelphilipp, der Urfassung des Struwwelpeters von 1844 erst 1858 zugefügt, wurden die Bilder eines aufsässigen und unruhigen Jungen weltweit verbreitet und gelten noch heute als Leitbild des hyperkinetischen Kindes. In der Medizingeschichte werden seit der Entstehung des Zappelphilipps immer wieder unruhige und unaufmerksame Kinder von Kinderärzten und Psychiatern beschrieben. Der stichwortartige Überblick zeigt, welch divergierende Erklärungsmodelle Kinderärzte und Psychiater im Laufe der Zeit zur Entstehung der kindlichen Unruhe entwickelt haben:

  • Zappelphilipp - Vater-Sohn Konflikt (1844 Heinrich Hoffmann)
  • Nervöse Konstitution (1845 - Psychiater Wilhelm Griesinger)
  • Vorschnelle Entwicklung (1859 - Psychiater Heinrich Neumann)
  • Affektives und moralisches Irresein (1867 - Engl. Kinderpsychiater Henry Maudsley)
  • Vererbung und Degeneration (1878 Kinderpsychiater Hermann Emminghaus)
  • American Nervousness (1869 - amer. Neurologe George Miller-Beard)
  • Konstitutioneller Charakterfehler (1890 - Psychologe Ludwig Strümpell)
  • Moral defect (1902 - engl. Pädiater George Frederick Still)
  • Erziehungsdefizite der Eltern (1908 - Pädiater Adalbert Czerny)
  • Falsche Erziehungsmethoden, Reizüberflutung (1926 - Kinderpsychiater August Homburger)
  • Neurotische Unarten (1939 - Wiener Pädiater Franz Hamburger)

Quelle: E. Seidel, Deutsches Ärzteblatt 2/2004 nach Dammasch, Frank (2007). "Immer vorwärts und nie zurück". ADHS: Krankheit oder Beziehungsstörung?
WWW: http://www.psychoanalyse-aktuell.de/kinder/adhs.html (12-01-02)

Handys und Aufmerksamkeit beim Autofahren

Nach einer Studie in einem Auto-Simulator von David Strayer (US-Universität Utah) nimmt das Gehirn nur noch 50 Prozent der Informationen über das Fahren und den Verkehr auf, wenn es mit einem Telefonat beschäftigt ist. Während die ProbandeInnen mit einer Freisprech-Einrichtung telefonierten, wurden ihre Gehirnströme und Augenbewegungen gemessen. Dabei wurde untersucht, wie diese sich verändern, wenn etwa ein anderes Auto abrupt bremst oder überraschend zu einem waghalsigen Überholmanöver ansetzt. In allen Fällen war die Gehirnreaktion des Fahrers nur halb so gut wie ohne Telefonat. Dieser Effekt tritt aber nicht bei einer normalen Unterhaltung mit dem Beifahrer auf, da sich diese die Aufmerksamkeit teilen, um gemeinsam eine gefahrlose Fahrt zu gewährleisten. Das Unfallrisiko mit Headset oder Freisprechanlage ist nach den Ergebnissen etwa viermal so hoch.

Lauren Emberson (Cornell-Universität, Ithaca, entdeckte in Experimenten, dass mitgehörte Gespräche auf Mobiltelefonen so sehr irritieren, dass dadurch ein beträchtlicher Teil der Aufmerksamkeit von der eigenen Tätigkeit abgezogen und auf das Gespräch gelenkt wird. Ein halb gehörtes Gespräch ist nämlich unberechenbar, da eine Hälfte der Konversation im Verborgenen bleibt, sodass das menschliche Gehirn diese Ungewissheit vermeiden will. Wenn das Gehirn nur eine Hälfte eines Dialogs hört, fehlen ihm die Reize, die es braucht, um dem Gespräch zu folgen. Es weiß nicht, was der abwesende Gesprächspartner sagt, und auch nicht wie und mit welchen Worten. Das löst im Gehirn Alarm aus, denn es steht vor einer unberechenbaren Situation. Um diese Unsicherheit in den Griff zu bekommen, wird ein großer Teil der Aufmerksamkeit auf den Telefonierenden verwendet. Offensichtlich wird das Gehirn durch das Fehlen bestimmter Reize alarmiert, die für das Verfolgen eines Gesprächs unabdingbar sind, etwa die Stimmlage des Gesprächspartners, seine Wortwahl und Ähnliches, wodurch eine unberechenbare Situation für den Zuhörer entsteht, sodass das Gehirn sofort einen großen Teil seiner begrenzten Aufmerksamkeit widmet. Diese Aufmerksamkeit fehlt dann für die Tätigkeiten, die der Zuhörer gerade ausübt, also etwa Autofahren. Das Mithören des Gesprächs eines Beifahrers kann daher für den Fahrer sehr problematisch werden, da es zu einem Aufmerksamkeitsdefizit für die eigentliche Tätigkeit des Autofahrens führt.

Quellen:
OÖN vom 16.8.2006
WWW: http://www.nachrichten.at/leben/468298
http://www.businessweek.com/lifestyle/content/healthday/639354.html (10-09-11)

Aufmerksamkeitsstörungen im Medienzeitalter

DonDahlmann postet in seinem Weblog am 30. Juli 2009 unter dem Titel "Die Sache mit der Aufmerksamkeit" einen Ausschnitt aus einem typischen Arbeitstag eines Webworkers:

"Vor drei Stunden einen Text angefangen. Überschrift geschrieben. Dann poppte was bei Twitter auf, was genau habe ich vergessen. Was ich dann gemacht und mir angesehen habe, auch.

Eine halbe Stunde später wieder bei dem Text gelandet. Gedacht, ich habe einen Teil der Überschrift noch in der Zwischenablage. Als ich “Einfügen” aufrief kam ein völlig anderer Begriff, den ich vergessen hatte, aber zehn Minuten zu vor unbedingt googlen wollte. Also ins Suchfeld. Vier Seiten mit dem Begriff gefunden, aufgemacht.

Eine Stunde später und ca. 15 Tabs später vergessen, dass ich einen Text schreiben wollte. Erst mal geschaut, was es neues in den Feeds und bei Sponline gibt. Nachricht per Twitter fürs Racingblog bzgl. einer neuen Stream-Seite bekommen. Angeschaut. Angemeldet. Auf Bestätigungsmail gewartet. Dabei zwei andere Mail gesehen und beantwortet. Bestätigungsmail bekommen. Account aktiviert. Gesurft.

Eine halbe Stunde später auf Links zu Streams gestoßen. Aufgerufen. Geht nicht. Mich gewundert. Quelltext ausgelesen, um zu sehen, ob es einen Verweis zu Quelle gibt. vettle.com gefunden. Seite aufgerufen. Erst mal Software runtergeladen. Katze stellt sich vor den Monitor und will irgendwas. Was genau hat sie offenbar vergessen, denn sie will nicht gestreichelt werden. Schiebe Katze auf ihren Schlafplatz.

Fertigen Download gesucht. Festgestellt, dass mein Downloadordner voll gestopft ist. Erst einmal geschaut, was da alles rum fliegt. Drei Programme installiert, zwei weitere gelöscht. Dabei fiel mir ein, dass ich aus dem Autostarteinträgen seit Wochen was löschen wollte. Autostartordner gesucht, gefunden, Einträge gelöscht. Katze legt sich so hin, dass ich die Maus nicht mehr nutzen kann. Katze weg geschoben. Katze beleidigt. Mail bekommen. Spam. Getwittert, dass ich heute keine Arbeitsmoral habe.

Veetle installiert. Webseite wieder mit Chrome aufgerufen, aber die Meldung bekommen, dass Veetle nicht mit Chrome geht. Mit spitzen Fingern IE8 aufgemacht. Veetle aufgerufen und mich gefreut, dass es einen CNN USA Stream gibt. Angemacht. Fünf Minuten geschaut. Gefreut. Was zu trinken geholt.

Dann fiel mir ein, dass ich vor drei Stunden einen Text angefangen hatte und das man so ja auch nicht arbeiten kann. Überlegt, was ich in der Zwischenzeit gemacht habe. Beschlossen es aufzuschreiben, woraus dann dieser Text geworden ist.

Der andere Text ist immer noch nicht fertig. Aber die Headline steht ja schon mal. Was macht eigentlich die Katze?"

Auf diesen Eintrag in seinem Weblog gibt es zahlreiche Kommentare von Mitleidenden: http://www.dondahlmann.de/?p=364

Quelle:
http://www.dondahlmann.de/?p=364 (09-08-04)

Literatur

Arbeitsgemeinschaft der deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie: Leitlinien zur Diagnose und Behandlung von hyperkinetischen Störungen (F 90).
WWW: http.//www.uni-duesseldorf.de/WWW/AWMF/II/kjpp-019.htp 2000.

Bach, H., Knöbel, R. Arenz-Morek, A. & Rosner, M. (Hrsg.) (1984). Verhaltensauffälligkeiten in der Schule. Statistik, Hintergründe, Folgerungen. Mainz.

Barkley, R. A. (1997). ADHD and the nature of self control. New York.

Barkley, R. A. (1995). ADHD in the classroom. Program manual. New York.

Birbaumer, N. & Schmidt, R. F. (1996). Biologische Psychologie. Berlin.

Brickenkamp, R. (1994). Test d2. Aufmerksamkeits-Belastungs-Test. Göttingen.

Döpfner, M., Schürmann, S. & Fröhlich, J. (1997). Training für Kinder mit hyperaktivem und oppositionellem Trotzverhalten (THOP). Weinheim.

Hohenegger, Anita (1997). Hyperaktivität. Hintergründe und pädagogische Folgerungen eines Modethemas. Diplomarbeit, Universität Innsbruck.
http://bidok.uibk.ac.at/bib/therapie/hohenegger-hyperaktivitaet.html (03-09-01)

Knye, M., Roth, N., Westhus, W. & Heine, A.(1996). Continuous Performance Test (CPT). In G.W. Lauth & K.D. Hänsgen (Hrsg.), Kinderdiagnostisches System. Göttingen.

Morschitzky, Hans (o.J.). Aufmerksamkeit.
WWW: http://www.panikattacken.at/aufmerksamkeit/aufmerk.htm (01-01-18)

Lauth, G. W. & Schlottke, P. F. (2000). Training mit aufmerksamkeitsgestörten Kindern. Weinheim.

Lauth, G. W., Schlottke, P. F. & Naumann, K. (2000). Rastlose Kinder &endash; ratlose Eltern. München.

Lehner, B. & Eich, X. (1990). Neuropsychologisches Funktionstraining für hirnverletzte Patienten. München.

Neumann, O. (1992). Theorien der Aufmerksamkeit - von Metaphern zu Mechanismen. Psychologische Rundschau, 43, S. 83-101.

Roth, Gerhard (2002). Warum sind Lehren und Lernen so schwierig?
http://www.uni-koblenz.de/~odsssfg/seminar/wahlmodule2003/
unterlagen/b07/b07.4.pdf (03-07-11)

Sass, H., Wittchen, H. U. & Zaudig, M. (Hrsg.) (1996). Diagnostisches und Statistisches Manual psychischer Störungen (DSM - IV). Göttingen.

Entstanden unter Verwendung folgender Quellen:
Hohenegger, Anita (1997). Hyperaktivität. Hintergründe und pädagogische Folgerungen eines Modethemas. Diplomarbeit, Universität Innsbruck.
http://bidok.uibk.ac.at/bib/therapie/hohenegger-hyperaktivitaet.html (03-09-01)
http://www.uni-koeln.de/hp-fak/psychologie/ag-lauth/informationen/lauthauf.html (01-11-10)
http://www.uni-koeln.de/hp-fak/psychologie/ag-lauth/informationen/lauthauf.html (01-11-10)
Morschitzky, Hans (o.J.). Aufmerksamkeit.
WWW: http://members.aon.at/morschitzky/aufmerksamkeit/aufmerk.htm (01-11-11)
http://www.heise.de/tp/deutsch/inhalt/co/2077/1.html (02-01-14)
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