Persönliche
Wunschvorstellungen (PW) - comments
Fri, 24 Oct 2008 13:55:23
ich verstehe das mit der endauswertung nicht !!!
antwort: Leider können solche Fragen nicht beantwortet werden, wenn keine Mailadresse angegeben wird. Besser wäre es ohnehin, diese Frage im Forum zum Test zu stellen, denn dort können auch andere, die vielleicht dieselben Fragen zum Test haben, mitlesen.
17.01.2008 15:44 Uhr
Seltsam, wie kann man meinen bevorzugten Austauschstil in sozialen Beziehungen testen, wenn es in den Fragen nicht um soziale Beziehungen geht? Für mich ist ein Warenhaus z.B. völlig unabhängig von sozialen Beziehungen, oder ein Versicherung. Das sind doch keine guten Indikatoren für Beziehungen zu Freunden, Partner oder Familie. Gibt es nicht sicherlich eine große Differenz zwischen der Art, wei die Partnerschaftsfrage beantwortet wird zu den anderen und macht das nicht den Test unbrauchbar? Ich fühle mich jedenfalls nicht gut erfasst.
antwort: Der "Witz" an der Sache ist ja der, dass im Test die Situationen systematisch durchvariiert werden - siehe dazu die Ausführungen zur Theorie des Verfahrens. Im Test werden alle sechs Ressourcenpräferenzen in genau jenen sechs Szenarien systematisch durchgespielt, in denen eine immer ganz typisch ist. Es ist schon klar, dass in einem Warenhaus die Ware im Mittelpunkt steht, aber es gibt Menschen, denen ist eine freundliche Verkäuferin genau so wichtig wie der Preis. Durch diese systematische Variation ergibt sich im Mittel eben genau die individuelle Rangreihe der Präferenzen.
11.7.2007 22:44 Uhr
nun, wenn ich in einen friseursalon gehen WÜRDE, hätte ich in der tat nicht die wunschvorstellung, dort eine liebesbeziehung mit dem personal aufzubauen. mit verlaub, psychologie sollte sich nicht auf die ebene des paradoxen schwingen - gefährlich die schubladen, die dadurch ins leben gerufen würden.
antwort: Wo steht im Test etwas von einer Liebesbeziehung zum Personal? Die Alternative lautet: "Es ist mir wichtig, dass das Personal sehr freundlich ist und auch auf meine persönlichen Wünsche eingeht." Das ist wohl eine Fehlinterpretation des Faktors "Love" - siehe dazu die Ausführungen zur Theorie des Verfahrens.
22.1.2007 0:43 Uhr
Es ist erschreckend zu lesen, dass mir Geld wichtiger ist, als Liebe. Ich muss das mal überdenken.
05.11.2006 18:39 Uhr
Ich habe diesen Test sehr gut gefunden, er hat mir geholfen mein Selbstbewusstsein zu steigern!
Fri, 22 Jul 2005 14:29:48
Also, mein Ergebnis hat ergeben: Information=18%, Money=17%, Love=17% und Service=17% usw.. Das höchste war Information. Warum steht dann an der 2 Stelle meiner Wunschliste Money und nicht Service oder Love, da alle drei Begriffe 17% bei dem Test ergaben?
antwort: Die Reihenfolge - die natürlich keine ist - ergibt sich daraus, dass der Computer bei der Abarbeitung des Scripts vom höchsten Wert ausgeht und bei gleicher Ausprägung die Reihenfolge nimmt, in der er die Gleichheit überprüft. Es wäre zu aufwändig und zu umständlich, hier gleiche Ränge zu verteilen - im konkreten Fall wäre es der Rang drei für M, L und S.
Sat, 25 Jun 2005 16:56:00
ich habe einmal wieder festgestellt, dass mir dieses Über-den-Kamm-Scheren der Psychologie wiederstrebt. was sollen diese banalen Kategorisierungen, dieses stumpfe Einteilen aller Menschen in sechs Gewichtungen, von denen die Hälfte äußerer Schnikschnack sind? so geht man meiner Meinung nach nicht auf komplexe menschliche Verhaltens"muster" ein, sondern bleibt im oberflächlichen Geplängel der Konsumgesellschaft - wobei dann jedem Teilnehmer zur einen Hälfte suggeriert wird, wie wichtig für ihn Güter, der Verkauf von Gütern, deren Anpreisung seien; auf der anderen Seite geht es um Information, Prestige und Love, ebenfalls nur Werte, die mit etwas dem eigenen Geltungsbedürfnis zu tun haben, nicht aber inneren Überzeugungen, moralischen, ethischen usw. Vorstellungen. wie wäre es denn einmal mit dem Interesse an eigenen Ideen, an einem positiven Beitrag zur Gesellschaft, was auch immer, nur nicht dieses platte "du wünschst dir Love, du dir Money, du dir Prestige". vielleicht sollten Psychologen einmal sich selbst unter die Lupe nehmen und überlegen, ob sie das Typisieren anderer auch auf sich angewendet wissen möchten. im Prinzip halte ich "die Psychologie" gar nicht für allzu unsinnig, stoße mich aber immer wieder an ihrer Anwendung, tut mir leid, dass sich das jetzt ein wenig in diesem Kommentar entladen musste. ich denke einfach, dass jeder Mensch für sich zu komplex ist, als in einfachsten Schemata abgehandelt werden zu dürfen. trotzdem ein schönes Restwochenende.
antwort: Bei einem psychologischen Test kommt immer nur das heraus, das man als Person in die Antworten "hineingesteckt" hat. Wie jeder Test misst auch dieser nur einen Ausschnitt aus der Gesamtpersönlichkeit, wobei sich aufgrund der ausgewogenen Vorgabe der sechs Kategorien die Unterschiede allein aus der persönlichen Präferenz ergeben - siehe dazu die Ausführungen zur Theorie des Verfahrens.
Mon, 24 Jan 2005 17:54:28
Komme gerade von einem Psychologieseminar und finde die Seiten sehr hilfreich. Der Test gibt treffend wieder, wie ich meine Prioritäten setze.
Sat, 15 Jan 2005 01:08:54
Ich glaube nicht, dass solche Test valide sind. Z. B. beziehen sie sich auf geschäftliche Situationen - nicht alle Leute schätzen das Geschwätz der Friseurin oder des Versicherungskaufmannes, die ja nicht spontaner Freundlichkeit entspringen. Auch die anderen Faktoren können situationsbedingt gesehen werden bzw. sind sämtliche Situationen ganz unterschiedliche interpretierbar. Die Einteilung ist völlig willkürlich und nicht trennscharf, typischer Zwang zur Kategorisierung ;)
antwort: Dieses Verfahren ist die Übertragung des Konzeptes der Ressourcentheorie von Edna B. Foa & Uriel G. Foa (1976) und erhebt keinen allgemeingültigen Anspruch, sondern ist ein spezifisches Erhebungsinstrument zur Erfassung genau jener sechs Formen des sozialen Austausches, wie sie eben in der "Resourcentheorie sozialer Beziehungen" vorgegeben sind. Dabei gibt es keine absolute Bestimmbarkeit dieser Ressourcen, vielmehr erhalten diese erst im Vergleich der sozialen Interaktionen in ausgewogenen Kontexten ihre Bedeutung. Durch eben diese im Test ausgewogene Vorgabe der sechs jeweils für eine bestimmte Ressource typischen Situation, müssten die Präferenzen im Durchschnitt bei jeder Person gleich verteilt sein - was dennoch an Unterschieden sichtbar wird, sind individuelle Differenzen.
Date: Fri, 5 Nov 2004 23:14:05
Ist es richtig, dass die Summe der Vorliebe für bestimmte Ressource 100 beträgt? Was bedeutet es, wenn meine Vorlieben relativ gleichmäßig beteiligt sind? (4 mal 17%, 2 mal 16%)
antwort: ad 1) die summe ergibt - bis auf rundungsfehler - immer 100 prozent.
ad 2) eigentlich nur das, und zwar in bezug auf den test. vielleicht lesen sie auch diee theoretischen ausführungen zum test <http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/TEST/PW/theorie.shtml>
Tue, 11 May 2004 22:47:00
Der test ist zwar interessant aber scheint für mich nur etwas über den Lebensstil auszusagen, vielleicht wäre es möglich in diesem Test zwischen Oberflächlichkeit und Tiefgründigkeit zu unterscheiden. Das heisst, Fragen zu stellen bei dene es einem gar nicht bewusst ist, was man mit der Antwort aussagt.
antwort: das ist eine falsche vorstellung von psychologischen tests, denn solche koennen immer gefaked werden. es gibt ausserdem moeglichkeiten, ein solches testverhalten zu erkennen. das *tiefgruendige* an diesem test ist ja das sichtbarmachen von theoretischen zusammenhaengen, wie auf <http://www.stangl-taller.at/ARBEITSBLAETTER/TEST/PW/theorie.shtml> beschrieben. wenn jemand den test ehrlich ausfuellt, dann bekommt er ein ehrliches ergebnis, wenn er den *test* taeuschen will, dann taeuscht er sich letztlich selber.
Mon, 26 Apr 2004 10:31:01
Die Reihenfolge deiner Wunschvorstellungen ist also MONEY,
PRESTIGE, SERVICE, GOODS, INFORMATION, LOVE.
Das hätte ich nicht erwartet. Obgleich für mich Maximierung
der liquiden Zahlungsmittel fast immer Vorrang in meinen heutigen
Handeln hat, ist Geld - das ich meißt sehr wenig, zu wenig
hatte - für mich nur Mittel zum Empfang der Liebe. Ich bin zum
Beispiel nicht sparsam, wenn ich mit einer Freulein ausgehe und sie
einlade, was keines falls so etwas wie "Potenzdemonstration" ist. Die
prestige holle ich mir beim anpacken öffentlicher Aufgaben oder
mit Kunst (z.B. Auftritte im Amateurtheater). Und letzte Zeit ist
für mich prestige wenig relevant, jedenfalls tue ich nichts oder
kaum was und "the biggest number" zu sein. Ich verfürge
über meißt veralterte und günstige (aber die
Bedürfnisse eher befridigende) Technik (PC, Video) kaufe
meißt günstige Kleidung, auch wenn ich für etwas
teure Geld fände. Die Information ist für mich oft wichtig.
Auch zum Beispiel um Aufgaben anzupaken. Aber ich lese keine
Bücher, gucke letzte Zeit keine Nachrichten, deshalb wäre
vorletzte Rang vielleicht nicht unerwartet. Aber dass Liebe (und mir
genügte die empfangene Liebe, Zuneigung seit Kindheit bei weitem
nicht aus) auf dem Letztem Platz steht - das überraschte mich
sehr. Zwar kann ich gewisse "Geschäfte" (Geld) manchmal einem
Treffen mit einem Fräulein verziehen, aber nur, wenn dieses
bestimmtes Fräulein für mich nicht anderes als
"Dienstleistung" ist. Weenn es aber um Liebe geht, dann
schmeiße ich alles hin. Ich bin oft bereit anderen umsonst zu
helfen.
Ich hätte Ergebnis mir vorgestellt:
LOVE, MONEY, SERVICE, INFORMATION, GOODS, PRESTIGE.
oder: MONEY, LOVE, SERVICE, INFORMATION, GOODS, PRESTIGE.
Fri, 27 Feb 2004 11:08:14
Sehr geehrter Herr Stangel,
ich bin zu einem verplüffenden Ergebnis gekommen. Was mich aber
mehr interessieren würde wie groß die Unterschiede in den
einzelnen Kategorien sein müssen, damit man von einem
aussagekräftigen Ergebnis sprechen kann. Ein Beispiel: 14 %, 17
%, 21 % sind die Differenzen groß genug um von bedeutenden
Unterschieden ausgehen zu können. Oder sind dass eher
unbedeutende Unterschiede?
Mit freundlichen Grüßen
C.W.
antwort: Bei diesem Verfahren kommt es weniger auf die absoluten Zahlen an als auf die Reihenfolge der Präferenzen für einen bestimmten Typ von Verstärkern bzw. Belohnungen, die man sowohl selber gerne bekommt wie auch bevorzugt "verteilt". Durch die im Test ausgewogene Betrachtung der Ressourcenpräferenzen in sechs jeweils für eine bestimmte Ressource typischen Situation müssten zunächst einmal alle Ressourcen im Durchschnitt bei den Menschen ziemlich gleich verteilt sein - was dann an Unterschieden übrig bleibt, das sind eben individuelle Differenzen.
Sat, 28 Feb 2004 11:20:22
Ich bin irgendwie bißchen enttäuscht. Bei mir ist LOVE auf dem letzten Platz und eigentlich stimmt das nicht. Ich denke nicht, dass man nach diesen wenigen Fragen richtig einschätzen kann, was meine persönlichen Wunschvorstellungen sind.
antwort: Beim PW-Test geht es um Ressourcen, die man in alltäglichen Kontexten austauscht bzw. geben oder erhalten will. Vielleicht kann man das für dich enttäuschende Ergebnis in der Richtung interpretieren, dass dir der intensive L-Kontakt zu einem oder sehr wenigen Menschen wichtiger ist als allgemein in allen Situationen, in denen du dich befindest.
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