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Lernen an der Universität: Motivation und Lernerfolg bei StudentInnen

Motivation ist der wirksamste Antrieb zum Lernen und bestimmt den Lernerfolg entscheidend! Besonders lernwirksame und zudem direkt auf die Sache bezogene Motive sind Neugier und Interesse. Man wird im Verlauf eines Studiums immer wieder gezwungen sein, sich mit Themen zu befassen, die nur wenig interessieren. Das in weiter Ferne liegende Diplom und die Erwartung eines hohen Einkommens im späteren Beruf werden Dich dabei auf die Dauer kaum nachhaltig zum Lernen und Arbeiten motivieren. Du mußt Dir also Zwischen- und Hilfsziele setzen, die Du realistisch in überschaubaren Zeitabschnitten verwirklichen kannst. Übernimm Dich dabei allerdings nicht! Die Fülle des Geforderten kann leicht mutlos machen und führt immer wieder zum Studienabbruch oder zum Langzeitstudium. Erfolgversprechend und positiv verstärkend ist es, wenn Du im vorgegebenen Rahmen der Prüfungsordnung den Erwerb der diversen Scheine, die Prüfungen und die gegebenenfalls nachzuholenden Prüfungen gleichmäßig auf den zur Verfügung stehenden Zeitraum verteilst. Dabei ist es schon schwierig, Motivationen zu erzeugen, aber dennoch ist es nicht ganz unmöglich! Deine Motivationsstruktur kannst Du allerdings nur dann nachhaltig verbessern, wenn Erfolgserlebnisse das Selbstvertrauen stärken und damit neue Motivationen freisetzen. Dieses Ziel erreichst Du allerdings nicht in einem einzigen euphorischen Kraftakt, sondern nur, indem Du langfristig und gezielt Schritt für Schritt Dein Leistungsvermögen durch Planung, Ausführung und selbstkritische Kontrolle verbesserst. Dabei auftretende Mißerfolge solltest Du in ihrem Stellenwert realistisch beurteilen und weder über- noch unterschätzen.

Die folgenden Anregungen sollen Dir dabei helfen, Deine Motivationsstruktur zu überdenken und letztlich Deine Lernmotivation und Studienleistung zu verbessern:


 

Siehe dazu auch:
Edith Püschel & Hans-Werner Rückert:
Studieren ohne Lust und Ziel
und
Hans-Werner Rückert:
Aufschieben kurz und knapp

 


Quelle: http://www.soccer-zocker.de/edgar/27nn.htm (04-09-29)


 

Fragen zur Überprüfung von grundlegenden Studientechniken für ein erfolgreiches Studium

 

Quelle

Schubert-Henning, Sylvia (2001). Studieren lernen - in der  Studierwerkstatt  der Universität Bremen.
WWW: http://www.studierwerkstatt.uni-bremen.de (02-02-02)

Linkempfehlung

Lernen und Studieren!

Der Kurs der Virtuellen Hochschule Bayern von FIM-Psychologie (Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg), gestaltet von Walter F. Kugemann, richtet sich an StudentInnen, die ihre eigene Lern- und Arbeitsweise kritisch reflektieren und verbessern möchten. Voraussetzung für die Teilnahme am Kurs ist es, an einer Hochschule oder Fachhochschule eingeschrieben zu sein. Die Bearbeitung von LuSt eignet sich besonders für Studienanfänger und -anfängerinnen, die anhand zahlreicher praktischer Übungen die notwendigen Lern- und Studiertechniken erwerben können.

http://db.odl.org/vhb-lust/inhalt.htm (04-02-02)

Quellen

Studienberatung an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
WWW: http://www.uni-heidelberg.de/ (02-11-08)

Metzger, Ch. (2001). Lern- und Arbeitsstrategien. Ein Fachbuch für Studierende an Universitäten und Fachhochschulen. Aarau: Sauerländer.

Hitchhiker (o.J.). Lernen im Studium.

WWW: http://third.informatik.uni-kl.de/~hh/node7.html (99-07-07)

Kugemann, Walter F. (o.J.). Lernen mit Texten. 7.1 Die verschiedenen Lernzugänge.
WWW: http://db.odl.org/vhb-lust/inhalt.htm (04-02-02)

http://www.personal.euv-frankfurt-o.de/de/personal/lehre/richtlinien/lerntips.html (03-02-02)



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