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Umschüttversuche - Einige Daten

Die Umschüttversuche sind ein gutes Beispiel für Piagets experimentelles Vorgehen. Grundlage des Versuchs war die Frage, ab wann Kinder die Invarianz des Volumens erkennen, also Volumen als konstante physikalische Größe wahrnehmen. Piagets experimentelles Vorgehen bestand aus Versuchsreihen, in denen Kinder Fragen zu einer Anzahl einfacher physikalischer Vorführungen beantworten und diese beschreiben mußten. Versuchspersonen waren Kinder zwischen 5 und 7 Jahren

Umfüllaufgabe Überwindung des EgozentrismusZwei gleich große Gläser werden mit Wasser gefüllt. Daraufhin werden die Kinder gefragt in welchem mehr Wasser ist. Daraufhin wird der Inhalt eines der Gläser vor den Augen der Kinder in ein schmaleres, höheres Glas umgeschüttet. Die Kinder werden wieder gefragt, in welchem mehr Flüssigkeit enthalten ist.

Auf die erste Frage antworten 5 bis 7 Jahre alte Kinder richtig, dass in beiden Gläser gleich viel Wasser enthalten ist. Auf die zweite Frage wird von 5-jährigen geantwortet, dass im schmalen Glas mehr Flüssigkeit enthalten ist (da der Flüssigkeitspegel höher ist), bei 6-jährigen ist das Entscheidungsverhalten uneinheitlich und 7-jährige stellen fest, dass in beiden Gläsern gleich viel Flüssigkeit enthalten ist. Bezüglich des Alters können Schwankungen auftreten.

Erfolge in % der Kinder in Bezug auf Invarianz des Volumens:

 

Alter der Kinder in Jahren

5

6

7

8

9

10

11

Übergangsstadium

-

-

-

28

12

30

4

Invarianz

-

-

12

28

32

56

80

Unter Verwendung von http://www.uni-kassel.de/fb3/psych/vv/ss95/exp/umschuett.html (01-10-19)



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