[werner.stangl]s arbeitsblätter 

Kurioses zu Geschlechtsunterschieden

Frauen Männer

Unterschiede beim Ausziehen der Oberbekleidung

Männer und Frauen unterscheiden sich auch in der Choreografie der Textilentledigung grundlegend: Eine Frau kreuzt die Arme bäuchlings und lüpft, ein Mann fasst die Wäsche rücklings und rupft. Sie macht es aufrecht, er eher buckelnd. Die beim Ausziehen eingenommene Demutshaltung der Männer dient in der Tat der Unterwerfung und gleichzeitig dem Schutz des Gemächts. Die Frauen hingegen bleiben ungebeugt und senken ihren Blick nicht, denn so können sie ihr Gegenüber länger im Auge behalten und gegebenenfalls schnell flüchten. Daher knickst die Frau bei Hofe auch, da die Herrschaft jederzeit handanlegend maßregeln könnte.
Quelle: OÖN vom 29.11.2008

Frauen sind grün, Männer rot

Um zu erkennen, ob man es mit einem Mann oder einer Frau zu tun hat, genügt schon ein kurzer Blick auf die Lippen, wobei die Farbe eine wichtige Rolle spielt, denn die Farbinformationen dieser Gesichtsregion werden besonders schnell wahrgenommen. Der Unterschied zwischen den Geschlechtern zeigt sich besonders im Farbkontrast zwischen Lippen und Haut, denn die entscheidenden Farbinformationen in dieser Region bewegen sich im Bereich der Rot-Grün-Farbachse. Der Kontrast zwischen den Lippen und der Haut ist dabei bei Frauen stärker ausgeprägt als bei Männern, da ihre Hautfarbe im Allgemeinen weniger Rot und dafür mehr Grün enthält, sodass dieser Kontrast vom Gehirn als weibliche Eigenschaft wahrgenommen wird. Darüber hinaus analysiert das Gehirn auch die Lichtreflexion im Bereich der Augen und Augenbrauen, allerdings benötigt das Gehirn eine längere Zeit, bis es diese Informationen interpretiert hat. Insbesondere Farbinformationen, die das Grauspektrum abdecken, sind dabei entscheidend.

Michael J. Tarr & Adrian Nestor (Brown-Universität in Providence, Rhode Island) mischte 200 Gesichter von Menschen beiderlei Geschlechts digital und erstellte daraus ein androgynes Durchschnittsgesicht. Darüber wurde ein bewusst kaum wahrnehmbares grünes und rotes Farbrauschen gelegt, Testpersonen sollten beurteilen, welches weiblich und welches männlich ist. Die Probanden sagten mehrheitlich, dass das grüne Gesicht weiblich und das rote männlich ist. In einer Farbanalyse weiterer normaler Gesichtsfotos bestätigte sich, dass Männergesichter etwas mehr Rottöne enthalten, Frauengesichter etwas mehr Grüntöne.

In einem weiteren, eher kurios anmutenden Versuch ließ Michael Slepian seine ProbandInnen ebenfalls mittels Bildbearbeitung auf ein geschlechtsneutrales Aussehen getrimmte Gesichter nach ihrem Geschlecht einschätzen, drückte seinen ProbandInnen aber entweder einen weichen oder einen harten Ball in die Hand, und ließ sie während der Betrachtung der Bilder durch drücken des Balles angeben, ob die jeweils gezeigte Person ein Mann oder eine Frau wäre. VersuchsteilnehmerInnen, die einen weichen Ball in der Hand gehabt hatten, hielten die abgebildeten Gesichter tendenziell für eher weiblich, während die dieselben Gesichter mit einem harten Ball in der Hand eher als männlich wahrgenommen wurden. Offensichtlich spielt das Gefühl, das man beim Halten von etwas Hartem oder Weichem hat, ebenfalls die Gesichtswahrnehmung beeinflussen kann.

Quellen: http://www.physorg.com/news147955343.html (08-12-11)
http://cdn.physorg.com/newman/gfx/news/2008/maleorfemale.jpg (08-12-11)

Männer und Frauen schenken unterschiedlich

Auch beim Schenken unterscheiden sich die Geschlechter, denn Frauen zeigen im Allgemeinen wesentlich mehr Gefühl und Einfühlungsvermögen beim Schenken als Männer. Frauen sondieren oft auch schon frühzeitig durch aufmerksames Zuhören, was dem anderen gefallen könnte, und nehmen dadurch Wünsche auf, ohne dass diese zuvor geäußert werden mussten. Auch bei der Verpackung sind Frauen meist gefühl- und phantasievoller und damit persönlicher.

 


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