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Gewalt in den Medien - Methoden der Forschung

Felduntersuchungen

Das Feldexperiment gehört aufgrund der folgenden Merkmale zu den erfolgversprechendsten Methoden: Da sie auf einen längeren Zeitraum ausgelegt sind, lassen sich bei Felduntersuchungen auch feine, langfristige Effekte feststellen und untersuchen. Außerdem werden die nach einem systematischen Zufallsprinzip ausgewählten Versuchspersonen in ihrer "natürlichen" Umgebung untersucht, wodurch das eventuelle Ergebnis weniger verfälscht wird. Ebenso kommt bei Feldstudien das ausgewählte Medienmaterial aus dem "normalen" Kontingent der Fernsehsender, d.h. es werden keine spezifischen im Voraus ausgesuchten Materialien angeboten. Wichtig ist vor allem, das gleiche Individuen oder Gruppen zu unterschiedlichen Zeitpunkten auf die gleichen Fragen und Parameter hin untersucht werden. Nachteil dieser Methode ist, daß ungewollte Beeinflussungen nicht ausgeschlossen werden können.

In der Studie von Black & Bevan (1992) mußten vor einem Kino wartende und aus einem Kino herauskommende Personen einen kurzen Fragebogen ausfüllen, der die Bereitschaft, sich aggressiv zu verhalten, messen sollte: Während man vor dem Kino wartet, um einen gewaltsamen Film zu sehen, um einen gewaltfreien Film zu sehen, wenn man gerade einen gewaltsamen Film gesehen hat und nachdem man einen gewaltfreien Film gesehen hat. Es stellte sich heraus, daß
Es fanden sich keine Unterschiede zwischen denen, die auf einen gewaltfreien Film warteten und denen, die gerade einen gewaltfreien Film gesehen hatten.

Laborstudien

Laborstudien scheinen vor allem dafür geeignet zu sein, auffällige Kurzzeit-Wirkungen festzustellen. Dies wird unter anderem dadurch erreicht, daß z.B. das Medienangebot gezielt für die Studie angefertigt und die Kommunikation zwischen den Versuchspersonen weitgehend unterbunden wird. Außerdem werden so geartete Untersuchungen zumeist an untypischen Probanden (z.B. männliche Studenten oder Kindergartenkinder) durchgeführt. So ist es kein Wunder, daß Studien, die in der Abgeschlossenheit eines Laboratoriums durchgeführt werden, oftmals der Kritik unterliegen, zu "unnatürlich" zu sein. Deshalb ist es bei Laborstudien nicht möglich, Aufschlüsse über Effekte in einer normalen Umwelt zu erhalten.

Ein Beispiel ist die Untersuchung von Liebert & Baron (1972). Jungen und Mädchen in zwei Altersgruppen wurden zufällig einer von zwei Experimentalbedingungen zugewiesen. Während sie in der einen Bedingung Filmausschnitte mit Gewaltszenen sehen konnten, wurden ihnen in der anderen Bedingung Ausschnitte eines spannenden Sportwettkampfes gezeigt. Danach hatten beide Gruppen die Möglichkeit, ein anderes Kind zu bestrafen. Dabei zeigte sich, daß diejenigen Kinder, die das gewaltsame Filmmaterial gesehen hatten, diese Möglichkeit weitaus häufiger nutzten als die anderen Kinder, die gewaltfreie Ausschnitte gesehen hatten. Da die Kinder zufällig auf die beiden Experimentalbedingungen verteilt worden waren, können die beobachteten Unterschiede mit großer Sicherheit auf das unterschiedliche Filmmaterial zurückgeführt werden anstatt auf Unterschiede zwischen den Kindern.

Typische Beispiele sind auch die Wirkungsforschung AggressionVersuche von Albert Bandura (siehe Bilder rechts), deren Ergebnisse eindeutig zeigten, daß Kinder, denen ein sich aggressiv verhaltendes Modell präsentiert worden war, in einer anschließenden Spielsituation deutlich mehr aggressive Verhaltensweisen insgesamt zeigten, als andere Kinder, denen ein nicht-aggressives Modell oder gar keins angeboten worden war.

Die Vielseherforschung

In der Vielseherforschung wird z.B. geprüft, ob ein übermäßiger Fernsehkonsum (mehr als 4 Stunden täglich) zu einem verzerrten bzw. vom Fernsehen geprägten Realitäts- oder Weltbild bei den Rezipienten führt. Es wird der Frage nachgegangen, ob man durch häufiges Ansehen von Krimis eine größere Angst vor dem nächtlichen Ausgehen entwickelt, weil man die reale Kriminalitätsrate viel zu hoch einschätzt. Aber auch diese Forschungsart läßt keine allgemeingültigen Schlüsse zu, da die jeweilige Interpretation, ob die Furcht vom Fernsehen, vom sozialen Umfeld oder auch der Persönlichkeit des Rezipienten herrührt, gegensätzliche Ergebnisse zuläßt.

Jeffrey Johnson (Columbia Universität, New York) zeigte in einer Langzeitstudie, daß mehr als eine Stunde Fernsehen am Tag die Gewalt fördert. Es wurden über einem Zeitraum von 17 Jahren 707 meist weiße (91%) und katholische (54%) Kinder im Alter zwischen einem und zehn Jahren aus New York mehrmals (1975, 1983, 1985-86 und 1991-93) auf ihrem Weg von der Kindheit bis ins Erwachsenenalter befragt. Auch wurden die Mütter zu Kontrollzwecken interviewt. Die Kinder teilte man nach Dauer ihres Fernsehkonsums in drei Gruppen: weniger als eine Stunde, zwischen einer und drei Stunden sowie mehr als drei Stunden tägliches Fernsehen. In einer Stunde Fernsehen während der abendlichen Hauptsendezeit gibt es durchschnittlich drei bis fünf Szenen mit Gewalt, zu der Zeit, in der Kinder und Jugendliche vor der Kiste sitzen, würden sie 20 bis 25 solcher Szenen stündlich sehen.

Je öfter Jugendliche fernsehen, desto eher sind sie als Erwachsene gewalttätig. Von den Vielsehern mit mehr als drei Stunden Fernsehen täglich verübten gar fünfmal mehr Personen Gewalttaten als in der Gruppe der Fernsehabstinenten, die weniger als eine Stunde fernsahen. Es wurden dazu objektive Informationen über Festnahmen oder Strafen herangezogen. Daß für die Gewalttaten tatsächlich der Fernsehkonsum verantwortlich ist und nicht andere gewaltfördernde Einflüsse wie ein niedriges Familieneinkommen oder eine heruntergekommene Wohngegend, konnten die Forscher mit statistischen Methoden belegen.

Des weiteren stellte sich heraus, dass Aggressivität nicht nur gefördert wird, wenn Kinder in frühem Alter medialen Gewaltdarstellungen ausgesetzt werden, sondern dass dies auch noch für das Erwachsene gilt. Es zeigte sich auch ein deutlicher Unterschied zwischen Mädchen und Knaben: Während Ein Zusammenhang zwischen dem Ausmaß des Fernsehkonsums und der Gewaltneigung bei Mädchen im frühen Erwachsenenalter am stärksten ist, zeigt sich diese Korrelation bei den Buben vor allem in der Pubertät. Neigen Mädchen eher zu Raub und Gewaltandrohungen, so Jungen zu Beleidigungen und Raufereien, die auch zu Verletzungen führen.

Aus dieser Untersuchung läßt sich ableiten, dass die Beobachtung von Gewalt im Fernsehen zur Nachahmung führt und erhöhter Fernsehkonsums auch den Verlust sozialen Verhaltens fördert, wie man ohne Gewalt aus kritischen Situationen herauskommen kann.

Eine Studie von Mark Singer et al. (Pediatrics 1999, 104, S. 878-884) der Case Western Reserve University in Cleveland, Ohio, ergab, daß Kinder, die ohne ihre Eltern im Fernsehen Gewaltfilme ansehen, mit einer größeren Wahrscheinlichkeit selbst gewalttätig werden als Kinder, die unter Elternaufsicht fern sehen. Sie untersuchten das Fernsehverhalten von über 2200 Schülern im Alter zwischen 7 und 15 Jahren. Die Fragen, die Kinder in einem Fragebogen beantworteten, bezogen sich auf Dauer und Inhalt des täglichen Fernsehkonsums, auf die Beaufsichtigung durch die Eltern und auf Gewalterfahrungen im Alltag der Kinder. Die Wissenschaftler fanden einen deutlichen Zusammehang zwischen gewalttätigem Verhalten und hohem Konsum von Gewaltfilmen im Fernsehen. Dabei zeigten Knaben durchwegs mehr Gewaltbereitschaft und gewalttätiges Verhalten als Mädchen.

Klaus Samac und Alexandra Vogl (2000) konnten diese Ergebnisse in einer österreichischen Studie ("Volksschüler, die viel fernsehen, sind aggressiver als andere") bestätigen. Im Mittelpunkt des Interesses der quantitativ empirischen Untersuchung (2000) stand die Frage, ob sich bei 9- bis 10-Jährigen ein Zusammenhang zwischen ihrem quantitativen Fernsehkonsum und ihrem Aggressionsverhalten nachweisen lässt. Im Bezirk Krems an der Donau (Niederösterreich) wurden die Daten von insgesamt 493 Schülerinnen und Schülern der 3. und 4. Volksschulklassen an neun Schulen erhoben. Jedes Kind markierte eine Woche lang täglich in der Schule alle am Vortag geschauten Fernsehsendungen in seinem Fernsehprogramm. Das Aggressionsverhalten wurde mit Hilfe des Erfassungsbogens für aggressives Verhalten in konkreten Situationen (EAS) erfasst. Die deskriptiven Statistiken wiesen eine durchschnittliche tägliche Fernsehdauer von 82 Minuten auf (Mittelwert), der Median lag bei 64 Minuten. Ein Unterschied zwischen Mädchen und Burschen war nicht erkennbar, Viertklässler sahen um 15 Minuten länger fern als Drittklässler. Die Daten aus dem Aggressionserfassungsbogen bestätigten die Studien von Petermann & Petermann, wonach Burschen aggressiveres Verhalten zeigen als Mädchen. In Bezug auf das Fernsehverhalten konnte nachgewiesen werden, dass Vielseher (mehr als täglich 64 Minuten fernsehen) multivariat signifikant aggressiver sind als Wenigseher (weniger als täglich 64 Minuten fernsehen). Eine genaue Analyse der Ergebnisse zeigte, dass wenigsehende Mädchen die geringste Aggressionsbereitschaft aufweisen. Signifikant aggressiver sind vielsehende Mädchen, gefolgt von wenigsehenden Burschen. Vielsehende Burschen sind zwar tendenziell aggressiver als wenigsehende Burschen, jedoch nicht signifikant.

Metaanalsen zeigen, dass nach der Rezeption von Gewalt in Computerspielen zumindest kurzfristig das Aggressionspotenzial steigt. Vor allem zeigt man eine erhöhte Zugänglichkeit für aggressive Gedanken, z.B. in einer verzerrten Wahrnehmung, wie dem "hostile attribution bias" und dem "hostile expectation bias". Der erste Attributionseffekt meint, dass man eher von einer feindseligen Handlung seines Gegenübers ausgeht, wenn man nach dem "Konsum von Gewalt" z.B. im Bus unabsichtlich angerempelt wird. Der zweite Effekt bezeichnet die falsche Einschätzung, wie sein Gegenüber den Konflikt nun lösen wird. Auf einen kurzen Nenner gebracht: Aggressive Menschen erwarten auch aggressive Handlungen. Interessanterweise sind in diesen Studien Kinder und Jugendliche weniger empfänglich, vielmehr weisen ältere Spieler einen stärkeren Zusammenhang zwischen Spielen und Aggression auf. Zwar ist in solchen Studien nicht eindeutig belegbar, was Ursache und was Wirkung ist - jedoch handelt es sich beinahe in allen einschlägigen Untersuchungen um gut belegbare Wechselwirkungen - d.h., es handelt sich in jedem Fall um Verstärkungseffekte hinsichtlich eines schon vorhandenen Potentials. Daher sind die von Skeptikern häufig vorgebrachten Argumente, dass es keine einheitliche Forschungslage gibt, Unsinn.

Metaanalysen

Die Metaanalyse ist eine Methode, bei der die Ergebnisse verschiedener Untersuchungen, die ähnliche oder unterschiedliche Aspekte des gleichen Forschungsgegenstandes betrachten, zusammengetragen und quantitativ ausgewertet werden. In das dadurch entstehende Gesamtbild können vorhandene Erkenntnisse eingearbeitet und so neue Theorien erstellt werden. Der Schwachpunkt dieser Methode liegt in ihrer Abhängigkeit von der Qualität der darin eingehenden Arbeiten.

Ammitzboell (1987) sammelte empirische Untersuchungen über die Auswirkungen von Gewalt und Video in den Jahren 1982-1984. Aus der Vielzahl der Ergebnisberichte stammten 32,9% von Laboruntersuchungen, 28,6% von Befragungen, 28,5% von Feldstudien bzw. Feldexperimenten und 10% von Inhaltsanalysen:

 


aggressive Erwachsene medien gewalt

 

aggressives Verhalten große Puppe fernsehen

 

Zur experimentellen Methode siehe den Hypertext:
Werner Stangl (2000).
Test und Experiment.
WWW: http://www.stangl-taller.at/TESTEXPERIMENT/ (01-04-08)


Inhaltsanalysen

Bei der Erfassung der Mediengewalt durch Inhaltsanalysen schwankt das Ausmaß der ermittelten Violenz erheblich, da es eine große Anzahl verschiedener Begriffsbestimmungen von Gewalt gibt. Da ein direkter Schluß vom Inhalt einer Fernsehsendung auf deren Wirkung unzulässig ist, wird zur Erfassung von Medieninhalten meistens die funktionelle Inhaltsanalyse angewandt. Diese Form geht davon aus, daß die Wirkung und Auffassung von Fernsehsendungen von spezifischen Persönlichkeitsmerkmalen und von der Lebenserfahrung des Rezipienten abhängt. Ebenfalls wird geprüft, wie stark der Rezipient selbst die dargestellten Filmausschnitte als Gewalt empfindet.

Für die Landesanstalt für Rundfunk Nordrhein-Westfalen führten Groebel & Gleich (1993) eine inhaltsanalytische Studie durch, die einen Überblick über die Quantität und die inhaltliche Struktur der im deutschen Fernsehen gezeigten Gewaltszenen vermitteln sollte. Zu diesem Zweck wurden 1991 während eines Zeitraums von acht Wochen nach einer Zufallsstichprobe Programme jedes einzelnen Senders (RTL, SAT 1, Tele 5, PRO 7, ARD, ZDF) so ausgewählt, daß insgesamt eine vollständige Woche nach dem jeweiligen Programmschema repräsentiert war. Anschließend wurde das gesammelte Material nach Qualität und Quantität der vorkommenden Gewalthandlungen analysiert:

Problemgruppenanalyse

Diese Methode der Wirkungsforschung sucht spezifische Personengruppen, bei denen eine erhöhte Wirkung medialer Gewaltdarstellungen vermutet wird, etwa Kinder oder Jugendliche, die sich in einschlägiger psychiatrischer Behandlung befinden, oder auch Personen, die aufgrund gesteigerter Gewaltbereitschaft aktenkundig wurden. Aus diesem Grund werden einerseits bei Psychologen und Psychiatern, andererseits bei Richtern und Staatsanwälten gezielte Befragungen zu ihren Erfahrungen im Hinblick auf violente TV-Darstellungen und auftretende Aggressionen bei ihren Patienten/Klienten durchgeführt. Diese Methode suggeriert allerdings von vornherein einen Zusammenhang von Gewaltszenen und Gewalthandlungen, sodaß letztlich das Ergebnis bis zu einem gewissen Grad determiniert ist.

Henningsen & Strohmeier (1985) führten Befragungen von 310 Jugendlichen (im Alter von 15-20 Jahren in Schulen und auch außerschulischen Einrichtungen) zum Thema Gewaltvideokonsum durch:

In der Gruppe der Vielseher gehören 15,1% den Selbständigen, 15,1% der oberen Mittelschicht, 27,3% der mittleren Mittelschicht, 6.1% der unteren Mittelschicht, 33,3% der oberen Unterschicht und 3% der unteren Unterschicht an.

In den USA wurden zahlreiche Untersuchungen zu den Auswirkungen von Gewaltdarstellungen im Fernsehen auf Kinder und Jugendliche durchgeführt (vgl. Smith & Donnerstein 1998). Beinahe in allen konnten signifikante Korrelationen zwischen dem Konsum von Fernsehgewalt und aggressiven Gedanken, Einstellungen oder gewalttätigem Verhalten nachgewiesen werden. Experimentelle Untersuchungen lassen daher eine kausale Beziehung zwischen diesen Variablen für verschiedene Altersgruppen (Vorschulalter, Kindheit, Adoleszenz) vermuten, wobei diese Zusammenhänge gegenüber Zeit, Ort und demographischen Kriterien ziemlich stabil bleiben. Bei den meisten Untersuchungen handelt es sich um Korrelationsstudien, die keine Aussagen über die Kausalität zulassen, da sowohl die Richtung des Zusammenhanges unbekannt ist als auch der Zusammenhang über vermittelnde Variablen zustande kommen könnte, die ihrerseits kausal auf Aggression und häufigen Konsum wirken. So könnten Menschen mit einer aggressiven Persönlichkeit gewalttätige Medienarstellungen bevorzugen.

Ein Bericht der American Psychological Association hält fest, daß die Gewalt im Fernsehen einen verstärkenden Einfluß auf Kinder mit aggressiven Tendenzen haben könnte. Beispielsweise würden Kinder mit schulischen, sozialen oder interpersonellen Problemen dazu tendieren, mehr fernzusehen und damit würde ihr aggressives Verhalten wiederum verstärkt. So konnten eine signifikante Korrelation zwischen dem Ausmaß des Konsums von Fernsehgewalt mit 8 Jahren und der Delinquenz im Alter von 22 Jahren nachnachgewiesen werden, sodaß vermutet werden kann, daß das rezipierte aggressive Verhalten Eingang in die Verhaltensmuster der Kinder findet

Smith & Donnerstein (1998) führen folgende Kontextvariablen auf, die einen Einfluß auf die Zusammenhänge besitzen:

Sie weisen darauf hin, daß die Wirkung der Gewaltdarstellungen durch Aspekte der kognitiven Entwicklung der Rezipienten beeinflußt werden kann. Namentlich können jüngere Kinder weniger gut zwischen Phantasie und Realität unterscheiden als ältere Kinder. Die als "real" empfundenen Darstellungen können das Lernen von Aggression bei jungen Kindern verstärken. Dazu kommt, daß in Spielfilmen und Serien die gewalttätigen Charaktere oft erst gegen Ende des Programmes bestraft werden und nicht unmittelbar nach der Tat, wobei jüngere Kinder den Zusammenhang zwischen dem vorherigen Verhalten des Täters und dessen späterer Vergeltung weniger gut erkennen können als ältere Kinder.

Literatur & Quellen

Ammitzboell, Johanne Margrethe (1987). Macht Fernsehen aggressiv? Dissertation an der Philosophischen Fakultät der Universität Zürich.

Black, S. L. & Bevan, S. (1992). At the movies with Buss and Durkee: a natural experiment on film violence. Aggressive Behavior, 20, S. 37-45.

Groebel, Jo & Gleich, Uli (1993). Gewaltprofil des deutschen Fernsehprogramms. Opladen: Leske und Budrich.

Henningsen, Dagmar & Stohmeier, Astrid (1985). Gewaltdarstellungen auf Video-Cassetten. Bochum: Studienverlag

Kuczik, Michael (1995). Wirkungen von Gewaltdarstellungen - Zum aktuellen Stand der Diskussion.

Kunczik, Michael (1998). Gewalt und Medien. Köln: Böhlau.

Kunczik, Michael & Zipfel, Astrid (o.J.). Wirkungen von Gewaltdarstellungen.
WWW: http://www.medienpaedagogik-online.de/mf/4/00677/ (05-11-21)

Liebert, R. N. & Baron, R. A. (1972). Some immediate effects of televised violence on children's behavior. Developmental Psychology, 6, S. 469-478.

Mummendey, Amelie (1996). Aggressives Verhalten. In W. Stroebe, M. Hewstone & G. M. Stevenson (Hrsg.), Sozialpsychologie. Eine Einführung (S. 421-452). Berlin: Springer.

Rogge, Jan-Uwe (1995). Die Faszination und Bedeutung medialer Gewalt aus der Sicht von Heranwachsenden. In Georg Kofler & Gerhard Graf (Hrsg.), Sündenbock Fernsehen?. Berlin: VISTAS Verlag.

Rogge, Jan-Uwe (1999). Kinder können Fernsehen. Reinbek: Rowohlt.

Selg, H. (1997). Gewalt in den Medien &endash; Möglichkeiten von Eltern zur Vermeidung negativer Auswirkungen. Kindheit und Entwicklung, 6, 79-83.

Smith, S. L. & Donnerstein, R. (1998). Harmful effects of repeated exposure to media violence: Learning of aggression, emotional desensitization, and fear. In R.G. Geen & E. Donnerstein (Eds.), Human aggression. Theories, research, and implications for social policy (S. 164-202). San Diego, CA: Academic Press.

Theunert, Helga (1996). Gewalt in den Medien - Gewalt in der Realität. Opladen: KoPäd Verlag.

Weiß, R.H. (2000). Gewalt, Medien und Aggressivität bei Schülern. Göttingen. Hogrefe.

http://bidok.uibk.ac.at/texte/aggressionen-3.html (02-07-29)

http://www.hausarbeiten.de/faecher/hausarbeit/soi/12337.html (02-10-07)

http://www.stangl-taller.at/TESTEXPERIMENT/experimentbspaggression.html (01-07-07)

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